Zebras mit Luftballon im Hintergrund

Kenia Ferien vom Spezialisten

Abwechslungsreiche Kenia Ferien

Eine Kenia Reise zu den palmengesäumten Stränden am Indischen Ozean in Verbindung mit dichten Urwäldern, weiten Savannen und imposanten vulkanischen Bergmassiven ist schon seit vielen Jahren ein Traumziel bei so mancher Urlaubsplanung. Unsere Spezialisten lassen Ihren Traum Wirklichkeit werden.

Kaum ein anderes Land Ostafrikas verbindet Tierbeobachtung und Strand so nahtlos wie Kenia: Zwischen der Masai Mara im Westen und der Küste am Indischen Ozean liegen nur wenige Flugstunden, eine Safari lässt sich darum problemlos mit anschliessenden Badeferien verbinden. Genau diese Kombination macht Kenia Ferien seit Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Afrika-Ziele für Reisende aus der Schweiz.

Beste Reisezeit für Kenia Ferien

Kenia liegt am Äquator; statt vier Jahreszeiten bestimmen Trocken- und Regenzeiten den Reisekalender. Für Safaris gelten die Trockenmonate Januar bis März sowie Juni bis Oktober als beste Reisezeit: Die Vegetation ist niedrig, die Tiere konzentrieren sich an den Wasserstellen, und die Pisten in den Nationalparks sind gut befahrbar. Von etwa Juli bis Oktober zieht zudem die grosse Gnuwanderung durch die Masai Mara, eines der eindrücklichsten Naturschauspiele Afrikas. Die lange Regenzeit fällt in die Monate April und Mai, eine kürzere Regenphase folgt gegen Ende des Jahres.

Die Schauer sind meist kurz und kräftig, dafür zeigt sich die Landschaft dann besonders grün, und in den Schutzgebieten ist deutlich weniger los. An der Küste ist es ganzjährig tropisch warm, der Indische Ozean lädt zu jeder Jahreszeit zum Baden ein.

Safari und Badeferien in einer Reise

Der Klassiker unter den Kenia Ferien kombiniert beides: zuerst einige Tage in einer Safari-Lodge oder in einem Camp, etwa in der Masai Mara, im Amboseli-Nationalpark oder am Lake Nakuru, anschliessend Erholung an den Stränden nördlich und südlich von Mombasa. Inlandflüge verkürzen die Wege zwischen Busch und Küste erheblich, sodass sich schon in gut zwei Wochen ein rundes Programm ergibt. Wer mehr Zeit mitbringt, ergänzt die Route um das Hochland am Mount Kenya oder das Shaba Reservat im trockenen Norden, wo mit Grevy-Zebra, Netzgiraffe und Giraffengazelle Arten leben, die weiter südlich kaum anzutreffen sind.

Praktische Hinweise für Ihre Kenia Reise

Die Zeitverschiebung zur Schweiz beträgt je nach Saison lediglich ein bis zwei Stunden, Jetlag ist damit kein Thema. Amtssprachen sind Swahili und Englisch; mit Englisch kommen Sie im ganzen Land gut zurecht, bezahlt wird in Kenia-Schilling. Beachten Sie die Höhenlage im Landesinneren: Nairobi und viele Safarigebiete liegen auf über 1'500 Metern, die Abende und die frühen Morgenstunden auf der Pirschfahrt können entsprechend kühl sein. Eine warme Schicht gehört deshalb ebenso ins Gepäck wie bequeme Kleidung in gedeckten Farben und ein guter Sonnenschutz.

Zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen empfiehlt sich eine frühzeitige reisemedizinische Beratung; unsere Spezialisten informieren Sie über die aktuell gültigen Bestimmungen und helfen bei der Wahl der passenden Reisezeit.

Für wen Kenia Ferien passen

Kenia eignet sich hervorragend für die erste Safari: Die touristische Infrastruktur ist eingespielt, die Distanzen sind überschaubar, und die Tierdichte in den bekannten Schutzgebieten ist hoch. Familien schätzen die geringe Zeitverschiebung und die Möglichkeit, Tierbeobachtungen mit Strandtagen aufzulockern. Fotografinnen und Fotografen finden mit den «Big Five» und der Gnuwanderung dankbare Motive, während Safari-Erfahrene auf Privatsafaris oder in die stilleren Reservate im Norden ausweichen. Ob Flugsafari, Gruppenreise oder individuell zusammengestellte Route: Unsere Spezialisten beraten Sie persönlich und stellen Ihre Kenia Ferien nach Ihren Wünschen zusammen.

Die grosse Vielfalt Kenias

Wundervolles, vielseitiges Kenia

Die unglaubliche Vielfalt, die Sie auf Ihrer Kenia Reise erleben, ist immer wieder spannend. Die Begegnung mit den Menschen Kenias lässt Sie die Freundlichkeit der Bewohner spüren. Arabische Händler aus dem Oman landeten ihre Waren in den Hafenstädten an der Ostküste an. Das wunderschöne Stadtbild der alten Handelsstadt Lamu gehört mit zum UNESCO Weltkulturerbe. Weiter südlich liegt Mombasa. Ein buntes Völkergemisch beherrscht die Strassen von Afrikas zweitgrösster Stadt und wichtigster Hafenstadt Ostafrikas.

Die Hauptstadt Kenias, Nairobi, liegt weit im Landesinneren und war ehemals Versorgungspunkt entlang der Eisenbahnstrecke, die von der Küste nach Uganda führte. Arbeitskräfte, vorzugsweise aus Indien oder China, nutzten den Verkehrsweg, um das Innere Afrikas zu erreichen. Heute ist die Hauptstadt Kenias Ausgangspunkt für Jagdtouristen, die mit ihren Kameras auf Fotosafari gehen. Ziel sind "The Big Five", die fünf gefährlichsten Tiere Afrikas: Löwe, Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn.

Mit der Wildnis auf Du und Du

Geduld ist bei einer Safari, gleichgültig, ob mit dem Bus oder bei einer Flugsafari in Kenia, angebracht. So lernen Sie jedoch das Land am besten kennen. Unternehmen Sie während Ihrem Kenia Urlaub eine Flugsafari und verbinden Sie mehrere Nationalparks miteinander. Oder Sie wählen den Safaribus und fahren durch die Dornensavannen und Halbwüsten oder über die saftigen Graslandschaften.

Sie haben bei der Masai Mara Flugsafari oder der Amboseli Flugsafari die Möglichkeit, sich nur für ein Gebiet zu entscheiden oder Sie kombinieren beide Nationalparks miteinander. Eine Alternative bietet eine Privatsafari, sodass Sie sich zu Orten bringen lassen, die für Sie besonders interessant sind. Oder Sie schliessen sich einer Gruppensafari an, wenn Ihnen die Route und die Orte in deren Programm gefallen.

Klassische Routen für Ihre Safari Touren

Unter dem Namen "Best of Kenia" besuchen Sie den Nationalpark "Masai Mara". Durch die hügelige Savannenlandschaft mit den typischen Schirmakazien führt die Route weiter zum Lake Nakuru im Rift Valley. Zahlreiche Tierarten begegnen Ihnen weiter im Norden, im Shaba Reservat. Den trockenen Gegebenheiten haben sich das Grevy-Zebra, die Netz-Giraffe und die Giraffengazellen am besten angepasst.

Am Mount Kenya, dem 5'200 Meter hohen, zweithöchsten Berg Afrikas, erleben Sie im Ol Pejeta-Wildschutzgebiet die seltenen Breitmaulnashörner und besuchen das Schimpansen-Schutzgebiet, wo gefangene und misshandelte Schimpansen eine neue Heimat und Zuflucht gefunden haben.

Die zweite Variante führt Sie ebenfalls zu Beginn in die Masai Mara und zu den hunderttausend Flamingos am See Nakuru, um dann zum Amboseli Nationalpark zu gelangen. Bekannt ist der Park an der Grenze zu Tansania für seine riesigen Elefantenherden. Haben Sie eine klare Sicht, so erscheint der Kilimanjaro, der höchste Berg Afrikas, am Horizont und bietet einen grandiosen Anblick. Im Anschluss durchqueren Sie den Tsavo Nationalpark. Die riesige Fläche leuchtet mit ihrer roten Erde in der Sonne.

Die beste Reisezeit für Kenia Ferien

Richten Sie sich nach den Regenzeiten, um die Tiere am besten zu erleben, die Sie gerne sehen möchten. Im Prinzip hat das Land das gesamte Jahr hindurch "Reisezeit". Ab Juli bietet sich in der Masai Mara ein spektakuläres Schauspiel, wenn etwa anderthalb Millionen Streifengnus und Zebras aus der Serengeti hierher herüberwechseln. Mitte Oktober ziehen sie dann wieder zurück nach Tansania. Die Monate April bis Mitte Juni sollten Sie eher meiden, weil dann die "Grosse Regenzeit" das Klima für einen Kenia Urlaub ungemütlich macht.

Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Budget

Für Ihre Unterkunft während Ihrer Ferien haben Sie die Wahl zwischen einfachen Zeltcamps, komfortablen Kenia Lodges oder luxuriösen Safari Camps während Ihrer Safari in Kenia mit Whirlpool zum Entspannen und Butler-Service. Lernen Sie die Menschen Kenias und ihre Lebensweise während Ihrer Kenia Reise kennen und besuchen Sie die umliegenden Dörfer oder treffen Sie auf einen der Masai Stämme, die zum Teil noch als Nomaden durch das Land ziehen.

Ein besonderes Highlight bietet sich Ihnen bei einer Heissluftballon-Safari über die weiten Ebenen oder Sie unternehmen eine Kamelsafari auf einem der wiegenden Wüstenschiffe.

Honeymoon und Traumstrände

Kenia Ferien sind reizvoll und lassen keine Urlaubswünsche offen. An der Küste und am populärsten Strand, Diani Beach, finden Sie Hotels und Villen, die optimal für Familienferien in Kenia geeignet sind. Neben den Abenteuerferien in Kenia, wenn Sie dem Ruf von Afrika Reisen folgen, bieten sich auch erholsame Badeferien in Kenia zum Ausspannen und Relaxen an.

Aktivurlauber finden bei Windsurfen, Wracktauchen oder Katamaransegeln in Kenia Badeferien, wie sie es sich wünschen. Die paradiesischen Strände sind zudem wie geschaffen dafür, Hochzeitsreisen hierher zu planen und ganz romantisch in Kenia Flitterwochen zu erleben, die Sie nicht wieder vergessen können.

Gut zu wissen: Lage, Anreise und Reiseplanung

Kenia liegt in Ostafrika direkt am Äquator – zwischen dem Indischen Ozean im Osten und dem Grossen Grabenbruch im Landesinneren. Diese Lage macht den besonderen Reiz des Landes aus: Savanne, Hochland, Vulkanberge und tropische Küste liegen hier erstaunlich nah beieinander. Nairobi selbst befindet sich auf rund 1'700 Metern über Meer, weshalb die Abende in der Hauptstadt und in vielen Safarigebieten angenehm kühl sind – ein leichter Pullover gehört auch am Äquator ins Gepäck.

Die Anreise ist einfacher, als viele denken: Nairobi und Mombasa sind ab der Schweiz meist mit nur einem Zwischenstopp erreichbar. Im Land übernehmen Kleinflugzeuge die Verbindung zwischen den Nationalparks – auf Flugsafaris ersparen Sie sich lange Fahrstrecken und geniessen den Blick über die Savanne. Zudem verbindet eine moderne Bahnlinie Nairobi mit Mombasa, was die Kombination von Safari und Küste zusätzlich erleichtert.

Neben dem grossen Fenster von Juli bis Oktober bieten auch die trockenen Monate von Januar bis März sehr gute Bedingungen für Tierbeobachtungen – mit tendenziell weniger Besuchern in den Parks. Der Klassiker unter den Kenia-Reisen bleibt die Zweiteilung: zuerst einige Tage Safari in der Masai Mara oder im Amboseli, danach ausspannen an den weissen Stränden des Indischen Ozeans in einem der Badeferien-Resorts.

Wie viele Tage Sie für welchen Teil einplanen sollten, hängt von Reisezeit und Interessen ab – genau hier lohnt sich das Gespräch mit unseren Spezialistinnen und Spezialisten, die jede Region aus eigener Erfahrung kennen.

Kenias Safari-Regionen im Überblick

Kenia vereint auf vergleichsweise kleinem Raum eine erstaunliche Vielfalt an Landschaften – und jede Safari-Region hat ihren eigenen Charakter. Im Südwesten des Landes liegt die Masai Mara, Kenias berühmtestes Schutzgebiet und die nördliche Fortsetzung der Serengeti. Nirgends sonst im Land ist die Tierdichte höher: Löwen, Geparden und grosse Büffelherden leben hier das ganze Jahr, während der grossen Tierwanderung kommen Hunderttausende Gnus und Zebras dazu. Wer zum ersten Mal auf Safari geht, ist in der Mara genau richtig – Stammgäste schätzen dagegen die privaten Schutzgebiete am Rand des Reservats, wo deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs sind.

Der Amboseli Nationalpark an der Grenze zu Tansania ist das Revier grosser Elefantenherden – mit dem Kilimanjaro als Kulisse entstehen hier die wohl bekanntesten Safari-Bilder Afrikas. Tsavo Ost und West bilden zusammen Kenias grösstes Schutzgebiet: weite, urwüchsige Landschaften und die berühmten «roten Elefanten», deren Haut der rote Staub färbt. Da Tsavo auf halbem Weg zwischen Nairobi und der Küste liegt, eignet sich der Park ideal als Safari-Etappe vor den Badeferien am Indischen Ozean.

Durchs Landesinnere zieht sich der Grosse Grabenbruch mit seiner Seenkette: Am Lake Nakuru beobachten Sie Flamingos und Pelikane, zudem ist der Park für den Schutz der bedrohten Nashörner bekannt – die Seen des Grabenbruchs gelten generell als Paradies für Vogelbeobachter. Rund um den Mount Kenya locken die Hochebenen des zentralen Hochlands mit Safaris abseits der klassischen Routen. Ausgangspunkt fast jeder Reise ist Nairobi – eine erste oder letzte Nacht in der Hauptstadt lohnt sich, bevor es in den Busch oder ans Meer geht.

Safari, Flugsafari, Trekking oder Strand: Ihre Reisearten

Das Herzstück fast jeder Kenia Reise sind Safaris im Geländewagen: Am frühen Morgen und am späten Nachmittag, wenn die Tiere am aktivsten sind, gehen Sie mit erfahrenen Guides auf Pirschfahrt – privat mit eigenem Fahrzeug und flexibler Route oder als geführte Tour mit bewährtem Programm. Familien schätzen dabei privat geführte Safaris, bei denen sich der Rhythmus des Tages ganz nach den Kindern richtet. Wer wenig Zeit hat oder lange Fahrstrecken vermeiden möchte, wählt eine Flugsafari: Kleinflugzeuge verbinden die Pisten der Nationalparks miteinander, sodass Sie mehr Zeit bei den Tieren statt auf der Strasse verbringen.

Aktive zieht es in die Höhe: Auf Trekkings am Mount Kenya wandern Sie durch mehrere Vegetationszonen bis in alpine Regionen – ein Erlebnis, das Kenia von den meisten anderen Safari-Destinationen unterscheidet. Nach den Abenteuern im Busch locken Badeferien am Indischen Ozean, Paare verlängern die Reise gerne als Hochzeitsreise mit romantischen Nächten unter dem afrikanischen Sternenhimmel. Bei der Wahl der passenden Unterkunft – vom authentischen Zeltcamp bis zur exklusiven Lodge – gibt Ihnen unsere Übersicht der Hotels und Safari-Lodges einen ersten Eindruck.

Erst Busch, dann Strand: Safari und Badeferien kombinieren

Kaum ein anderes Safariland macht die Verbindung von Tierbeobachtung und Strandferien so einfach wie Kenia. Nach den Pirschfahrten in Masai Mara, Amboseli oder Tsavo trennen Sie nur ein kurzer Inlandflug oder eine Bahnfahrt von den weissen Sandstränden am Indischen Ozean. Bewährt hat sich, die Safari an den Anfang der Reise zu legen und die Ferien am Meer ausklingen zu lassen – so verarbeiten Sie die vielen Eindrücke aus dem Busch in aller Ruhe.

Südlich von Mombasa liegt Diani Beach, der wohl bekannteste Strand des Landes: feiner heller Sand, Palmen und ein vorgelagertes Riff, das für ruhiges, warmes Wasser sorgt. Die Resorts an der Südküste von Mombasa reichen vom familienfreundlichen Strandhotel bis zum eleganten Boutique-Resort.

Die Nordküste von Mombasa punktet mit kurzen Transfers vom Flughafen und einem breiten Angebot an Restaurants und Ausflügen. Ob Schnorcheln am Riff, ein Segeltörn mit der traditionellen Dhau oder einfach Barfusslaufen am kilometerlangen Strand – an Kenias Küste klingt jede Safari entspannt aus. Eine Übersicht aller Strandhotels finden Sie bei unseren Badeferien-Resorts; welcher Küstenabschnitt am besten zu Ihnen passt, klären Sie am einfachsten im Gespräch mit unseren Afrika Spezialisten.

Praktische Hinweise für Ihre Kenia Reise

Für die Einreise benötigen Schweizer Gäste einen gültigen Reisepass; zudem verlangt Kenia eine elektronische Einreisegenehmigung, die vor der Abreise online beantragt wird. Da sich solche Bestimmungen ändern können, gelten stets die Angaben der offiziellen Stellen – unsere Spezialisten informieren Sie bei der Buchung über die aktuellen Anforderungen. Zur Sicherheitslage konsultieren Sie am besten die laufend aktualisierten Reisehinweise des EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten).

In Gesundheitsfragen empfiehlt sich frühzeitig eine reisemedizinische Beratung: Je nach Reiseroute und Höhenlage sind unterschiedliche Impfungen und ein Malariaschutz Thema. Für die Safari gehören neben der Kamera ein Fernglas, Sonnenschutz und Kleidung in gedeckten Farben ins Gepäck – und weil die Nächte im Hochland kühl werden können, hat sich das Zwiebelprinzip bewährt. Die Landessprachen sind Swahili und Englisch; mit Englisch kommen Sie überall gut durch, ein freundliches «Jambo» öffnet aber viele Türen.

Bezahlt wird mit dem Kenia-Schilling, in Lodges und Hotels sind Kreditkarten weit verbreitet, und Trinkgelder für Guides und Hotelangestellte sind üblich. Der Zeitunterschied zur Schweiz beträgt je nach Jahreszeit lediglich ein bis zwei Stunden – ein Jetlag entfällt somit. Weitere Details von der Packliste bis zum Geldwechsel finden Sie in unseren Reiseinformationen oder direkt im persönlichen Gespräch mit unserem Beratungsteam.

Klimatabelle Kenia

Die Werte beziehen sich auf die Küstenregion Kenias rund um Mombasa und Diani Beach. Im Hochland – etwa in Nairobi oder in der Masai Mara – liegen die Temperaturen deutlich tiefer, und die Nächte können empfindlich kühl werden.

MonatTagestemperatur (°C)Nachttemperatur (°C)Wassertemperatur (°C)Regentage
Januar3223284
Februar3224283
März3224297
April31242914
Mai29232813
Juni2821278
Juli2720267
August2720256
September2821266
Oktober2922278
November30232810
Dezember3123288

Die grosse Regenzeit fällt an der Küste in die Monate April bis Juni, eine kürzere Regenphase folgt im November. Für Safaris und Badeferien gelten die trockenen Monate Januar bis März sowie Juli bis Oktober als beste Reisezeit.

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Die Safarigebiete Kenias im Vergleich

Die Masai Mara im Südwesten ist die kenianische Fortsetzung der Serengeti-Ebene: offenes Grasland, hohe Raubtierdichte, kurze Wege zwischen den Sichtungen. Rund um das staatliche Reservat liegen private Conservancies. Dort gelten Fahrzeugbeschränkungen, und Nachtpirschfahrten sowie geführte Fusswanderungen sind erlaubt, im Reservat selbst hingegen nicht.

Der Amboseli-Nationalpark lebt von seiner Kulisse: Bei klarer Sicht steht der Kilimandscharo hinter den Elefanten, die in den Sümpfen des Parks weiden. Die Landschaft ist flach und offen. Tsavo Ost und Tsavo West liegen auf halbem Weg zur Küste und lassen sich deshalb gut mit Strandtagen verbinden; der rote Laterit färbt hier die Elefanthaut.

Weiter nördlich wird es trocken und felsig. Samburu liegt am Ewaso Ngiro, gesäumt von Doumpalmen. Auf dem Laikipia-Plateau haben sich private Schutzgebiete etabliert, in denen Weidewirtschaft und Wildtierschutz nebeneinander bestehen; hier gehören Reit- und Wandersafaris zum Programm.

Anreise, Fahrzeiten und Fortbewegung im Land

Nairobi ist die übliche Drehscheibe für die Anreise aus der Schweiz, die Küste erreichen Sie über Mombasa. Wer beides verbindet, spart mit einem Inlandflug einen ganzen Fahrtag. Die Kleinflugzeuge der Safarilinien starten in Nairobi ab einem eigenen Flugplatz; das Gepäck muss dafür in weiche Taschen passen und ein vorgegebenes Gewicht einhalten.

Auf der Strasse planen Sie besser grosszügig. Von Nairobi in die Masai Mara sind je nach Route und Strassenzustand fünf bis sechs Stunden zu rechnen, nach Amboseli rund vier. Zwischen Nairobi und Mombasa verkehrt zudem eine moderne Bahnlinie, die den Weg an die Küste auch ohne Flug erträglich macht.

Auf Gruppenreisen sind Minibusse mit Hochdach üblich, auf Privatsafaris und in den Conservancies Geländewagen mit eigenem Fahrer. Eine Flugsafari lohnt sich, wenn die Zeit knapp ist oder Sie weit auseinanderliegende Gebiete verbinden möchten.

Nord- und Südküste: wo Sie am Meer landen

Nördlich von Mombasa reihen sich die Strände von Nyali, Bamburi und Shanzu; weiter oben folgen Watamu und Malindi mit ihren Meeresschutzgebieten, guten Schnorchelgründen und Bootsausflügen. Die Südküste um Diani Beach punktet mit breiten, hellen Stränden und ist über die Fähre oder den nahen Regionalflugplatz erreichbar.

Rechnen Sie die Gezeiten ein: Bei Ebbe zieht sich das Wasser bis zum vorgelagerten Riff zurück, Schnorchel- und Tauchausflüge richten sich nach dem Tidenkalender. In einzelnen Monaten treibt der Monsun Seegras an den Strand. Windig wird es in den beiden Passatphasen, was wiederum Kitesurferinnen und Kitesurfer anzieht.

Bausteine kombinieren und Unterkunft wählen

Als Faustregel gilt: pro Safarigebiet mindestens zwei Nächte, besser drei. So bleibt Zeit für je eine Morgen- und Nachmittagspirsch, und die Fahrtage fressen das Programm nicht auf. Zwei Safarigebiete plus Küste ergeben zusammen etwa zwei Wochen; bei zehn Tagen konzentrieren Sie sich sinnvollerweise auf ein Gebiet und die Strandtage.

Ostafrika lässt sich gut verketten. Manche Gäste hängen an Kenia einen Abschnitt in Tansania oder auf Sansibar an, andere ergänzen ein Gorilla-Trekking in Ruanda oder Uganda. Solche Routen brauchen Vorlauf, weil Permits, Grenzübertritte und Inlandflüge aufeinander abgestimmt werden müssen.

Bei den Unterkünften wählen Sie zwischen fest gebauten Lodges mit Pool und grösserer Infrastruktur und Tented Camps, die näher an der Natur liegen und oft nur wenige Zelte zählen. In den Conservancies sind die Camps meist klein. Familien finden in vielen Häusern Familienzimmer und flexible Essenszeiten.

Trekking-Abenteuer in Kenia

Bezwingen Sie den Lenana Gipfel

Der Nationalpark rund um die höchsten Berge Kenias gehört aufgrund seiner Einzigartigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Gipfel, der sich bei Trekkingfans grosser Beliebtheit erfreut, ist der Lenana, welcher nicht ganz 5'000 Meter hoch ist und sich relativ einfach besteigen lässt, wenn Sie die Route über das Nord-Liki Tal wählen. Dies liegt einerseits an seinem bergsteigerfreundlichen Profil und an der Tatsache, dass der Aufstieg auf einer Höhe von 3'000 Metern beginnt. Insbesondere bei klarem Wetter haben Sie von diesem Gipfel aus einen Rundumblick, der atemberaubend ist.

So können Sie manchmal sogar den höchsten Berg Afrikas – den Kilimandscharo – sehen, der in etwa 350 Kilometer entfernt liegt.

Für Safaris gelten die Trockenmonate Januar bis März sowie Juni bis Oktober als beste Reisezeit: Die Vegetation ist niedrig, die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, und die Pisten sind gut befahrbar. Von etwa Juli bis Oktober zieht zudem die grosse Gnuwanderung durch die Masai Mara. An der Küste ist es ganzjährig tropisch warm, Baden ist jederzeit möglich.

Ja, das ist der Klassiker unter den Kenia Ferien: zuerst einige Tage in einer Safari-Lodge oder einem Camp, etwa in der Masai Mara, im Amboseli-Nationalpark oder am Lake Nakuru, anschliessend Erholung an den Stränden nördlich und südlich von Mombasa. Inlandflüge verkürzen die Wege erheblich, sodass sich schon in gut zwei Wochen ein rundes Programm ergibt.

Kenia eignet sich hervorragend für die erste Safari: Die Infrastruktur ist eingespielt, die Distanzen überschaubar und die Tierdichte hoch. Familien schätzen die geringe Zeitverschiebung und die Kombination aus Tierbeobachtung und Strand. Fotografen finden mit den Big Five und der Gnuwanderung dankbare Motive, Safari-Erfahrene weichen auf Privatsafaris oder stillere Reservate im Norden aus.

Die Zeitverschiebung zur Schweiz beträgt je nach Saison lediglich ein bis zwei Stunden, Jetlag ist damit kein Thema. Das macht Kenia besonders für Familien attraktiv: Der Tagesrhythmus bleibt praktisch unverändert, und Safari wie Strandtage lassen sich vom ersten Tag an ohne Anpassungszeit geniessen.

In Kenias Schutzgebieten begegnen Sie den Big Five: Löwe, Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn. Der Amboseli-Nationalpark ist für riesige Elefantenherden bekannt, am Lake Nakuru leben Hunderttausende Flamingos, und im trockenen Norden im Shaba Reservat trifft man Grevy-Zebra, Netzgiraffe und Giraffengazelle. Ab Juli ziehen rund anderthalb Millionen Gnus und Zebras durch die Masai Mara.

Die Trockenmonate bieten die verlässlichsten Bedingungen: niedrige Vegetation, gut befahrbare Pisten und Tiere, die sich an den verbliebenen Wasserstellen sammeln. Wer die grünen Wochen nach den Regenfällen wählt, trifft auf saftige Landschaften, viele Jungtiere und deutlich weniger Fahrzeuge in den Parks. Zugvögel sind dann ebenfalls präsent. Wir stimmen Reisezeit und Gebiet gemeinsam ab, denn Norden, Hochland und Küste verhalten sich klimatisch unterschiedlich.

Für eine Safari mit einem Gebiet und anschliessenden Strandtagen sollten Sie mindestens zehn Tage vorsehen. Zwei Safarigebiete plus Küste funktionieren gut in zwei Wochen, mit Inlandflügen auch etwas knapper. Wichtiger als die Zahl der Parks ist die Verweildauer: Zwei bis drei Nächte pro Gebiet ergeben ruhigere Tage, bessere Tierbeobachtungen und weniger Zeit im Fahrzeug.

Massgeblich sind Reisezeit und Saison, die Kategorie und Lage der Unterkünfte, die Eintritts- und Konzessionsgebühren der Schutzgebiete sowie die Art der Fortbewegung: Gruppenfahrzeug, privater Geländewagen mit eigenem Fahrer oder Kleinflugzeug. Dazu kommen Flüge, Transfers und Verpflegungsleistungen. Weil sich diese Bausteine frei kombinieren lassen, entsteht die Kalkulation immer erst mit Ihrer konkreten Route.

Ja, die geringe Zeitverschiebung und die Mischung aus Pirschfahrten und Strandtagen kommen Familien entgegen. Achten Sie auf Mindestalter einzelner Camps, auf Familienzimmer und darauf, dass die Etappen kurz bleiben. Bewährt hat sich ein privater Geländewagen, weil Sie Pausen und Tempo selbst bestimmen. Zu Gesundheitsvorsorge und Malariaschutz für Kinder gehört eine reisemedizinische Beratung im Vorfeld.

Nationalparks und staatliche Reservate sind öffentlich zugänglich; die Zahl der Fahrzeuge ist nicht begrenzt, und Aktivitäten beschränken sich meist auf Pirschfahrten auf den Pisten. Conservancies sind Gemeinschafts- oder Privatland, das mit den ansässigen Familien bewirtschaftet wird. Dort gelten Bettenlimiten, Abstecher abseits der Piste sind erlaubt, ebenso Nachtpirsch und Fusssafaris mit bewaffneter Begleitung.

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