Vietnam

Vietnam Reiseinformationen: Visum, Einreise und Praktisches

Alles Wichtige für die Vorbereitung Ihrer Vietnam-Reise

Ein Blick auf die Karte Asiens zeigt die besondere Form Vietnams. In Schlangenform schmiegt sich das Land an seine Nachbarn China und Burma im Norden, Laos und Thailand im Westen und Kambodscha im Südwesten. Ausserdem finden sich sehenswerte Orte wie Ho Chi Minh City und Hanoi. Unsere Vietnam Spezialisten beraten Sie gern. Damit Ihre Vietnam Reise von Anfang an entspannt verläuft, haben wir auf dieser Seite die wichtigsten Reiseinformationen für Schweizer Gäste zusammengestellt – von Einreise und Visum über Steckdosen und Währung bis zu Zeitverschiebung, Trinkgeld und Gesundheit.

Einreise und Visum für Schweizer Reisende

Für die Einreise nach Vietnam benötigen Schweizer Bürgerinnen und Bürger einen Reisepass, der über das Reiseende hinaus ausreichend lange gültig ist, sowie in der Regel ein Visum. Beantragt wird es heute meist elektronisch als E-Visum über das offizielle Portal der vietnamesischen Einwanderungsbehörde – der Gang zur Botschaft entfällt damit in vielen Fällen.

Worauf Sie beim Antrag achten sollten: Die Angaben müssen exakt mit dem Reisepass übereinstimmen, benötigt werden ein Passfoto und ein Scan der Passdatenseite, und die Bestätigung führen Sie am besten ausgedruckt mit. Planen Sie den Antrag mit etwas zeitlichem Vorlauf ein und stimmen Sie Ein- und Ausreiseort mit Ihrer Route ab.

Einreisebestimmungen ändern sich kurzfristig – Gültigkeitsdauer, Gebühren und die Frage, ob für Ihre Aufenthaltsdauer überhaupt ein Visum nötig ist, prüfen Sie deshalb bitte kurz vor der Reise bei den offiziellen Stellen. Verbindliche Auskunft geben die vietnamesische Botschaft und das EDA. Unsere Vietnam-Spezialisten begleiten Sie bei der Vorbereitung Ihrer Vietnam Ferien.

Steckdosen und Strom: Das gehört ins Handgepäck

Die Netzspannung in Vietnam beträgt 220 Volt, verbreitet sind die Steckdosentypen A, C und D. Flache zweipolige Stecker passen in vielen Unterkünften direkt, für dreipolige Schweizer Stecker sowie die Typen A und D leistet ein Universaladapter gute Dienste. In modernen Hotels sind zudem häufig Mehrfachsteckdosen verbaut, die verschiedene Steckertypen aufnehmen. Packen Sie den Adapter am besten ins Handgepäck, damit Telefon und Kamera schon bei der Ankunft geladen werden können. Für empfindliche Geräte lohnt sich ausserdem eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz.

Währung: Mit dem Dong unterwegs

Bezahlt wird in Vietnam mit dem Vietnamesischen Dong. Geldautomaten finden Sie in Städten und Ferienorten, Kreditkarten werden in Hotels und grösseren Restaurants gerne akzeptiert. Auf Märkten, bei Strassenküchen und in ländlichen Regionen bleibt Bargeld jedoch unverzichtbar – halten Sie dafür kleinere Noten bereit. Wechseln Sie Geld am besten in Banken oder offiziellen Wechselstuben und heben Sie grössere Beträge nur an Automaten in sicherer Umgebung ab. Bei den vielen Nullen auf den Banknoten hilft ein Blick auf deren Farbe, die Werte schnell zu unterscheiden.

Zeitverschiebung: Gut vorbereitet in die neue Zeitzone

Vietnam ist der Schweiz zeitlich voraus: während der europäischen Sommerzeit fünf Stunden, in der Winterzeit sechs Stunden, denn Vietnam kennt keine Zeitumstellung. Planen Sie nach der Ankunft ein bis zwei ruhige Tage ein, damit sich der Körper an die neue Zeit gewöhnen kann. Danach steht Ihren Entdeckungen nichts mehr im Weg – ob auf einer Rundreise durch Vietnam oder bei einer Fahrt durch die Halong-Bucht mit ihren unzähligen Kalksteinfelsen.

Impfungen und Reisemedizin für Vietnam

Für Vietnam sind bei einer Einreise aus der Schweiz keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird üblicherweise, den Standardimpfschutz aktuell zu halten; je nach Route, Reisestil und Jahreszeit kommen weitere Impfungen und eine Malaria-Beratung dazu. Welche Empfehlungen für Sie gelten, hängt von Ihrer persönlichen Vorgeschichte und den bereisten Regionen ab – Städte, Küste und abgelegene Bergregionen werden unterschiedlich beurteilt.

Verbindlich beraten Sie Ihre Hausärztin, ein reisemedizinisches Zentrum oder das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin über healthytravel.ch. Planen Sie das Gespräch vier bis sechs Wochen vor Abflug ein, damit Impfungen rechtzeitig wirken und allfällige Auffrischungen möglich sind.

Unabhängig vom Impfschutz gehören ein guter Mückenschutz, Sonnenschutz und eine kleine Reiseapotheke ins Gepäck. Trinkwasser kaufen Sie in verschlossenen Flaschen; bei Strassenküchen gilt die einfache Regel, Gekochtes und frisch Zubereitetes zu wählen.

Gesundheit und Trinkgeld: Entspannt unterwegs

Lassen Sie sich vor der Abreise von Ihrem Hausarzt oder einem reisemedizinischen Zentrum beraten, welche Impfungen und Vorsichtsmassnahmen für Ihre Route sinnvoll sind. Ins Gepäck gehören eine kleine Reiseapotheke, Sonnen- und Mückenschutz; Trinkwasser kaufen Sie am besten in verschlossenen Flaschen. Trinkgeld ist in Vietnam keine Pflicht, wird aber als Zeichen der Wertschätzung gerne gesehen – etwa für Reiseleiter, Fahrer oder das Hotelpersonal. Reisen Sie mit Kindern, finden Sie in unseren Vietnam Familienferien Vorschläge, die auch an genügend Pausen und kindgerechte Etappen denken.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

Umständliche Gabelflüge mit teils mehreren Umstiegen zwischen Zürich und Vietnam gehören der Vergangenheit an. Die 1995 gegründete Airline "Edelweiss Air" fliegt mehrfach pro Woche direkt ins ehemalige Saigon. Das heutige Ho Chi Minh City verfügt über den grössten internationalen Flughafen des Landes. Mit Edelweiss kommen Sie stressfrei innerhalb von zwölf bis 13 Stunden in die südostasiatische Republik. Von Zürich aus gehen wöchentlich zwei Direktflüge.

Für Ihre Ferien in Vietnam benötigen Sie einen Reisepass. Dieser muss nach der geplanten Rückkehr noch mindestens sechs Monate Gültigkeit aufweisen. Des Weiteren benötigen Sie für die Einreise ein sogenanntes Touristenvisum. Dieses müssen Sie bereits vor der Abreise bei der zuständigen Behörde beantragen. Das geht beispielsweise auch über verschiedene Onlineplattformen.

Die beste Reisezeit für Vietnam ist von Dezember bis April. In Nordvietnam ist der Zeitraum von November bis April besonders empfehlenswert, da es in diesen Monaten mild und meist trocken ist. Klimatabelle und Wetter Monat für Monat finden Sie auf unserer Seite zur besten Reisezeit.

Religion nimmt einen grossen Stellenwert im Leben der Vietnamesen ein. Die meisten von ihnen üben den Konfuzianismus aus. Der ist in Vietnam jedoch auch von daoistischen und buddhistischen Elementen geprägt. Sowohl Muslime als auch Christen bilden Minderheiten im Land.

Die austroasiatische Sprache Vietnamesisch ist Landessprache in der Republik am Mekongdelta. Durch die Tatsache, dass das Land lange Zeit französische Kolonie war, ist bis heute auch Französisch relativ weit verbreitet. Auch mit Schulenglisch kommen Vietnam-Touristen gut zurecht.

In Vietnam sind Steckdosen des Typs C weit verbreitet. Hierfür sind auch Schweizer Stecker kompatibel. Des Weiteren finden sich jedoch auch Typ-A- und Typ-G-Steckdosen. Diese besitzen zwei beziehungsweise drei flache Stifte. Hier ist einen Adapter im Reisegepäck zu empfehlen, da die Stecker von Schweizer Elektrogeräten hier nicht passen.

Der vietnamesische Dong ist seit 1978 offizielles Zahlungsmittel. Der Name der Währung bedeutet übersetzt so viel wie "Kupfer". Zu verdanken hat er seinen Namen die Tatsache, dass die französischen Kolonialherren ihre Münzen aus Kupfer fertigten. Ein Dong ist in zehn Hào beziehungsweise 100 Xu eingeteilt. Der aktuelle Wechselkurs bezogen auf den Schweizer Franken ist 1:24.000. Für einen Franken bekommen Sie also 24.000 Dong. Auch der US-Dollar wird in Vietnam beinahe überall akzeptiert.

Vietnam ist der Schweiz während der europäischen Winterzeit sechs Stunden voraus, während der Sommerzeit sind es fünf Stunden. Da die Flüge meist über Nacht gehen, kommen viele Reisende erstaunlich ausgeruht an. Planen Sie den ersten Tag dennoch ruhig, damit sich Ihr Körper an die neue Zeit gewöhnen kann.

Für die klassische Route von Hanoi über die Halong-Bucht und Zentralvietnam bis ins Mekongdelta empfehlen wir zwei bis drei Wochen. Wer weniger Zeit hat, konzentriert sich besser auf den Norden oder den Süden des Landes und kombiniert die Rundreise mit einigen Strandtagen. So bleibt die Reise entspannt statt gehetzt.

Für die Hauptreisezeit von Dezember bis April empfehlen wir eine Buchung mehrere Monate im Voraus – besonders über Weihnachten, Neujahr und das vietnamesische Tet-Fest, wenn viele Einheimische selbst unterwegs sind. Planen Sie zudem genügend Vorlauf für das Touristenvisum ein. Unsere Vietnam-Spezialisten unterstützen Sie bei beidem.

Leitungswasser ist in Vietnam nicht zum Trinken geeignet. Nutzen Sie abgefülltes Wasser, das überall erhältlich ist, und verzichten Sie abseits guter Hotels und Restaurants im Zweifel auf Eiswürfel. Frisch gekochte Gerichte der vietnamesischen Küche sind hingegen in der Regel unbedenklich und gehören zu den Höhepunkten jeder Reise.

Sehr gut. Die Kombination mit Kambodscha und den Tempeln von Angkor ist ein Klassiker, auch Laos mit dem beschaulichen Luang Prabang ergänzt eine Vietnam-Reise wunderbar. Kurze Flugverbindungen zwischen den Ländern machen die Kombination unkompliziert – wir stellen Ihnen gerne eine passende Route zusammen.

Wann reisen? Die beste Reisezeit im Detail

Sie möchten genauer wissen, welche Monate sich für welche Region und Aktivität eignen? Auf unserer Seite zur besten Reisezeit für Vietnam finden Sie eine Klimatabelle im Überblick, Empfehlungen für Badeferien, Rundreisen und Trekking sowie die Unterschiede zwischen Nord-, Zentral- und Südvietnam.

Ja, für Vietnam Reisen benötigen Schweizer Bürgerinnen und Bürger in der Regel ein Visum, das sich bequem elektronisch beantragen lässt. Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, empfehlen wir, sich vor der Abreise bei unseren Spezialisten oder den offiziellen Stellen über die aktuellen Vorgaben zu informieren.

In Vietnam sind die Steckdosentypen A, C und D verbreitet, die Netzspannung beträgt 220 Volt. Flache zweipolige Stecker passen oft direkt, für dreipolige Schweizer Stecker empfiehlt sich ein Universaladapter. Am besten packen Sie den Adapter gleich ins Handgepäck, damit Ihre Geräte schon bei der Ankunft einsatzbereit sind.

Vietnam ist der Schweiz während der europäischen Sommerzeit fünf Stunden und während der Winterzeit sechs Stunden voraus, denn das Land kennt keine Zeitumstellung. Planen Sie nach der Ankunft etwas Zeit zur Umgewöhnung ein, bevor das Entdecken losgeht.

Die Landeswährung ist der Vietnamesische Dong; Kreditkarten werden in Hotels und grösseren Restaurants akzeptiert, auf Märkten und in ländlichen Regionen zählt Bargeld. Trinkgeld ist keine Pflicht, wird aber als Zeichen der Wertschätzung gerne gesehen – etwa für Reiseleiter, Fahrer oder das Hotelpersonal.

Pflichtimpfungen gibt es bei einer Einreise aus der Schweiz keine. Empfohlen wird in der Regel ein aktueller Standardimpfschutz, je nach Route und Reisestil ergänzt um weitere Impfungen und eine Malaria-Beratung. Welche Empfehlungen konkret für Sie gelten, klären Sie vier bis sechs Wochen vor Abflug mit Ihrer Ärztin oder einem reisemedizinischen Zentrum.

Das E-Visum wird online über das offizielle Portal der vietnamesischen Einwanderungsbehörde beantragt. Nötig sind ein Scan der Passdatenseite und ein Passfoto; die Angaben müssen exakt mit dem Reisepass übereinstimmen. Die Bestätigung führen Sie ausgedruckt mit. Da sich Bestimmungen und Gebühren ändern können, prüfen Sie den aktuellen Stand kurz vor der Reise bei den offiziellen Stellen.

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