Unvergessliche Tahiti Reisen
Hauptinsel Französisch-Polynesiens: Anreise, beste Reisezeit und passende Inselkombinationen
Was Tahiti von den Nachbarinseln unterscheidet
Tahiti ist die grösste Insel Französisch-Polynesiens und besteht aus zwei vulkanischen Landmassen, die eine schmale Landenge verbindet: dem grösseren Tahiti Nui und dem kleineren, ländlich geprägten Tahiti Iti. Das Landesinnere ist steil, dicht bewachsen und von Schluchten durchzogen, besiedelt ist vor allem der Küstenstreifen. Die Strände bestehen wegen des vulkanischen Ursprungs vielerorts aus dunklem Sand.
Wer ausschliesslich weite, helle Sandstrände und Überwasserbungalows sucht, findet diese eher auf den Nachbarinseln und den Atollen. Tahiti bietet dafür, was den übrigen Inseln fehlt: eine richtige Stadt mit Märkten, Restaurants und Museen, gelebte polynesische Kultur sowie Bergwelt und Wasserfälle gleich hinter dem Ortsrand.
Anreise, Aufenthaltsdauer und Kombinationen
Praktisch jede Reise nach Französisch-Polynesien beginnt auf Tahiti: Der internationale Flughafen liegt bei der Hauptstadt Papeete, von dort führen Inlandflüge und Fähren zu den anderen Inseln weiter. Viele Reisende planen die Insel deshalb als erste und letzte Station ein – eine Nacht zum Ankommen, eine zum Abschluss – und verbringen die Hauptzeit auf den weiteren Gesellschaftsinseln oder auf den Atollen der Tuamotus.
Wer Tahiti mehr Zeit gibt, kombiniert die Insel gut mit Moorea, das von der Nordwestküste aus sichtbar und per Fähre erreichbar ist. Papeete dient zudem als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten und Segeltouren durch die Inselwelt. Gebräuchlich sind Französisch und Tahitianisch; das Preisniveau liegt, wie in ganz Französisch-Polynesien, hoch.
Wann Sie am besten reisen
Das Klima ist tropisch und ganzjährig warm. Unterschieden wird zwischen der trockeneren, etwas kühleren Zeit in den Wintermonaten der Südhalbkugel und der feuchteren, schwüleren Periode im Südsommer, in der es häufiger und kräftiger regnet. Die Trockenzeit gilt als angenehmste Reisezeit für Wanderungen, Bootsausflüge und Tauchgänge; in sie fällt auch die Zeit, in der Buckelwale in polynesischen Gewässern beobachtet werden.
Kulturell lohnt sich der Südwinter zusätzlich: Dann findet in Papeete das Heiva statt, das grösste Fest des Jahres mit Tanz-, Gesangs- und Auslegerkanu-Wettbewerben. In der feuchten Jahreszeit ist die Insel grüner und weniger besucht, Ausflüge ins Landesinnere können dann aber wetterbedingt ausfallen.
Für wen sich die Insel eignet
Passend ist Tahiti für Aktive, die Wanderungen, Allradtouren ins Landesinnere, Tauchen oder Surfen mit Badetagen verbinden möchten – an der Küste von Tahiti Iti liegt mit Teahupo'o eine der bekanntesten Wellen der Welt. Passend ist sie ebenso für Reisende, die polynesischen Alltag erleben und nicht nur die Resortanlage sehen wollen. Weniger passend ist sie für alle, die eine einzige, ruhige Badeinsel suchen: Dafür lohnt der Wechsel auf eine der Nachbarinseln.
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