Chennai, Indien

Chennai Reisen

Handelsstadt am Golf von Bengalen

Der Ballungsraum Chennai ist der viertgrösste in Indien. Um 1640 wurde von den Briten im früheren Madras das Fort St. George erbaut. Die Festung ist heute eine der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu. Dank der Lage am Golf von Bengalen wurde hier mit Waren aus aller Welt gehandelt. Die Metropole ist noch heute ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der Küstenstadt gibt es zahlreiche Museen zu besuchen und Bauwerke unterschiedlichster Stile zu bewundern. Sie verfügt über den angeblich zweitlängsten Strand der Welt und innerhalb der Stadtgrenzen gibt es sogar einen Nationalpark! Unsere Indien Spezialisten beraten Sie gern.

Chennai als Ausgangspunkt für Südindien

Chennai verfügt über einen internationalen Flughafen und ist damit ein logischer Start- oder Endpunkt für Reisen durch Tamil Nadu und den Süden Indiens. Viele Rundreisen beginnen hier: Nach der Ankunft bleiben Gäste eine oder zwei Nächte in der Stadt, gewöhnen sich an Klima und Zeitverschiebung und fahren anschliessend der Küste entlang oder ins Landesinnere weiter. Wer Chennai lediglich als Zwischenstation nutzt, wählt ein Hotel in Flughafennähe; wer die Stadt selbst erkunden möchte, wohnt besser in den zentralen Quartieren.

Charakter der Stadt: Alltagskultur statt Kulisse

Chennai ist keine auf Tourismus ausgerichtete Stadt, sondern eine gewachsene südindische Metropole mit eigenem Rhythmus. Genau darin liegt ihr Reiz: Die tamilische Kultur zeigt sich hier im Alltag, in den Tempeln, auf den Märkten und in der Küche. Sehenswert sind unter anderem:

  • der Kapaleeshwarar-Tempel im Stadtteil Mylapore, ein Beispiel dravidischer Tempelarchitektur mit farbig verziertem Gopuram-Turm
  • die San-Thome-Basilika, eine Kirche aus der Kolonialzeit nahe der Küste
  • das Government Museum mit Sammlungen zu südindischer Kunst und Geschichte
  • der Marina Beach, der belebte Stadtstrand, an dem sich gegen Abend das lokale Leben abspielt
  • der Guindy-Nationalpark, das Schutzgebiet innerhalb der Stadtgrenzen

Chennai gilt zudem als Zentrum der klassischen karnatischen Musik und des Bharatanatyam-Tanzes. Eine Aufführung lässt sich gut in einen Aufenthalt einbauen und gibt einen direkten Zugang zur Kultur Tamil Nadus.

Beste Reisezeit für Chennai

Das Klima ist tropisch und ganzjährig warm. Anders als weite Teile Indiens erhält die Küste Tamil Nadus ihren Hauptregen nicht im Sommer, sondern während des Nordostmonsuns gegen Ende des Jahres. Als angenehmste Reisemonate gelten in der Regel Dezember bis Februar, wenn es vergleichsweise trocken und weniger heiss ist. Wer Chennai mit anderen Landesteilen kombiniert, bespricht die Reiseplanung am besten mit unseren Spezialisten, denn je nach Route verschieben sich die günstigen Monate.

Kombinationen: Tempelrouten, Küste und Kerala

Von Chennai aus erschliessen sich die klassischen Ziele Tamil Nadus. Mahabalipuram mit seinen Felsentempeln und Reliefs aus der Pallava-Zeit liegt südlich der Stadt an der Küste, Kanchipuram, bekannt für seine Tempel und die Seidenweberei, im Landesinneren. Weiter südlich folgt Pondicherry mit seinem französisch geprägten Altstadtviertel. Viele Gäste verbinden diese Route mit den Tempelstädten Thanjavur und Madurai oder reisen anschliessend weiter nach Kerala mit seinen Backwaters.

Chennai eignet sich damit vor allem für kulturinteressierte Reisende, die Südindien vertieft kennenlernen möchten, weniger für reine Badeferien. Gerne stellen unsere Spezialisten Ihre individuelle Route zusammen, vom Stadthotel in Chennai bis zur kompletten Südindien-Rundreise.

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