Anshun Brücke, Chengdu, Sichuan, China

Chengdu Reisen

Ferien im Lebensraum der Pandas

Wenn Sie in die Metropole Sichuans nach Chengdu kommen, denken Sie zuerst an Pandas. Die niedlichen Bären mit schwarzen Augen und Plüschohren wurden 1869 von einem französischen Jesuitenpater entdeckt. Chengdu besitzt heute die grösste Panda-Aufzuchtstation der Welt. Daneben ist die Stadt von Naturschutzgebieten umgeben und verfügt in Teilen der Altstadt über sein ursprüngliches Gesicht. In der Schmalen Gasse und der Brunnengasse scheint tatsächlich die Zeit stehen geblieben zu sein. Vor den Toren befindet sich die 3.000 Jahre alten Sanxingdui-Ruine. Unsere Spezialisten sind Ihnen bei Ihrer China Reise behilflich und ermöglichen Ihren Besuch in der Welthauptstadt der Pandas.

Wofür Chengdu steht – und für wen es passt

Chengdu liegt im Becken von Sichuan im Südwesten Chinas. Die Ebene ist dicht besiedelt und landwirtschaftlich geprägt, westlich der Stadt steigt das Gelände rasch an und geht in das Bergland an der Ostflanke des tibetischen Hochlands über. Diese Lage erklärt den Charakter des Ziels: Sie verbinden eine grosse, moderne Stadt mit Ausflügen in Berg- und Waldlandschaften, ohne dafür weite Anfahrten in Kauf nehmen zu müssen.

Als Reiseziel eignet sich Chengdu vor allem, wenn Sie Kultur, Natur und Essen kombinieren möchten und städtisches Tempo nicht scheuen. Familien mit Kindern finden in der Panda-Aufzuchtstation ein Ziel, das auch jüngere Reisende über Stunden bindet. Weniger passend ist die Stadt, wenn Sie in kurzer Zeit nur die klassischen Höhepunkte Chinas sehen oder anschliessend Badeferien verbringen möchten – dafür liegt Chengdu zu weit im Landesinnern.

Für den Besuch bei den Pandas planen Sie am besten einen halben Tag und einen frühen Start ein: Die Tiere sind in den Morgenstunden rund um die Fütterung am aktivsten, später am Tag ruhen sie meist. Den Rest des Tages füllen Teehäuser, Tempelanlagen und Altstadtgassen – ein Programm, das sich gut zu Fuss und mit der Metro bewältigen lässt.

Ein Wort zum Essen: Die Sichuan-Küche ist schärfer als das, was in Europa üblicherweise als chinesische Küche gilt, und der Szechuanpfeffer erzeugt ein leicht prickelndes Gefühl auf der Zunge. Wer wenig Schärfe verträgt, findet aber ebenso milde Gerichte; in Hotels und grösseren Restaurants lässt sich der Schärfegrad in der Regel anpassen.

Aufenthaltsdauer, Reisezeit und Hotelwahl

Zwei bis drei Nächte reichen für Stadt und Pandas. Wer zusätzlich einen Tagesausflug in die Umgebung unternehmen möchte, rechnet besser mit drei bis vier Nächten. Länger bleiben vor allem Reisende, die von Chengdu aus weiter in die Bergregionen im Westen und Norden der Provinz ziehen; dort liegen die Ziele deutlich höher, was etwas Eingewöhnung und Reserve im Programm verlangt.

Beim Klima gilt: Das Becken ist feucht und häufig dunstig, klare Fernsicht ist nicht die Regel. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Monate, der Hochsommer ist schwül. Niederschlag fällt vor allem im Sommerhalbjahr, ein leichter Regenschutz gehört deshalb auch bei sonniger Prognose ins Gepäck.

Bei der Hotelwahl entscheidet vor allem die Lage. Unterkünfte im Zentrum verkürzen die Wege zu Parks, Gassen und Restaurants und eignen sich, wenn Sie die Stadt zu Fuss erleben möchten. Häuser in Bahnhofsnähe sind praktisch, wenn Chengdu Zwischenstopp auf einer längeren Zugstrecke ist. Wer vor allem Ausflüge plant, achtet auf eine gute Anbindung Richtung Stadtrand.

Als Etappe lässt sich Chengdu gut mit anderen Regionen des Landes verbinden: Per Schnellzug oder Inlandflug erreichen Sie die grossen Stationen einer China-Rundreise in überschaubarer Zeit. Welche Reihenfolge für Ihre Route sinnvoll ist und welches Hotel zu Ihrem Programm passt, klären Sie am besten im Gespräch mit unseren Spezialistinnen und Spezialisten.

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Chengdu: entspannte Metropole im Sichuan-Becken

Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas und blickt auf über 2'000 Jahre Stadtgeschichte zurück. Trotz ihrer Grösse gilt die Stadt als eine der entspanntesten Metropolen des Landes: In den Teehäusern des Volksparks wird stundenlang geplaudert und Mahjong gespielt, in den Gärten und Klosteranlagen wie dem Wenshu-Kloster geht es gemächlich zu. Berühmt ist Chengdu zudem für seine Küche: Die scharfe Sichuan-Küche mit ihrem charakteristischen Szechuanpfeffer zählt zu den grossen Kochtraditionen Chinas – ein Essenserlebnis, das zu jedem Besuch gehört.

Für Feriengäste lohnt sich Chengdu gleich doppelt: als Heimat der grossen Panda-Aufzuchtstation und als Ausgangspunkt für eindrückliche Tagesausflüge. Der Grosse Buddha von Leshan, eine über 70 Meter hohe, in den Fels gehauene Statue, und der heilige Berg Emei Shan – beide UNESCO-Welterbe – sind gut erreichbar. Ebenfalls in der Nähe liegt das historische Bewässerungssystem von Dujiangyan, das seit über 2'000 Jahren die Ebene von Chengdu fruchtbar macht.

Als angenehmste Reisemonate gelten Frühling und Herbst: Der Sommer im Sichuan-Becken ist schwül-heiss, der Winter mild, aber häufig grau und dunstig. Dank seines internationalen Flughafens und schneller Zugverbindungen – etwa nach Xi'an zur Terrakotta-Armee oder nach Chongqing an den Jangtse – lässt sich Chengdu einfach in eine China-Rundreise einbauen. Weitere Inspiration für Ihre Reiseplanung finden Sie auf unserer China-Seite.