Kambodscha Reisen
Das umwerfende Angkor Wat
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Einmalige Bauwerk-Kunst
Angkor Wat - ein Highlight jeder Indochina Reise
Auch wenn nur 40 der insgesamt circa 290 Tempel von Angkor Wat für Besucher zugänglich sind, ist es fast unmöglich, dieses riesige Areal in nur einem Tag zu erkunden. Freuen Sie sich auf einen mystischen Ort, an dem von Menschen erschaffene Bauwerke und die Natur eine interessante Symbiose eingegangen sind. Wenn Sie vor Ort die kunstvoll verzierten Gebäude betrachten und vor allem die Weitläufigkeit der Tempel überblicken können, werden Sie sehr erstaunt sein, wenn Sie erfahren, dass die Anlage in nur 37 Jahren errichtet wurde. Insbesondere im Hinblick auf die oftmals sehr beschwerlichen Baumethoden, die zu Zeiten der Errichtung von Angkor Wat üblich waren.
Ein Trip in die Vergangenheit
Trotz der Schönheit Kambodschas lässt sich die von Gewalt geprägte Vergangenheit des Landes nicht leugnen und ist auch an Orten wie Angkor Wat allgegenwärtig. Auch wenn das Terrorregime von Pol Pot, welches Kambodscha im Zeitraum 1975 bis 1979 mit extrem harter Hand regierte, diese Anlage nicht zerstörte, hinterliess es dort sichtbare Spuren. So wurden viele der Tempel vermint, was die nach dem Fall des Regimes begonnene Restaurierung von Angkor Wat erheblich erschwerte.
Ein interessantes Erlebnis - Kambodscha Ferien
Aufgrund ausgeklügelter Bewässerungsanlagen lebte das Volk der Khmer, das Angkor Wat errichtete, in grossem Reichtum. Regelmässige üppige Ernten führten dazu, dass seinerzeit sehr viel Reis vorhanden war. Begünstigt durch diesen Umstand, konnte sich die damalige Bevölkerung Kambodschas auf den Bau einer so beeindruckenden Anlage wie Angkor Wat konzentrieren und war nicht in nur damit beschäftigt für ausreichend Nahrung zu sorgen. Heutzutage beeindruckt Angkor Wat in erster Linie durch so bemerkenswerte Bauwerke wie den Tempel Baphuon, der einst in einer Pyramidenform erbaut wurde und von dem leider nur noch einige Fragmente erhalten sind. Sehr beeindruckend ist auch die Buddhastatue des Bodhisattva Avalokitesvara, die vor allem für das kunstvoll gestaltete Lächeln der Figur sehr geschätzt wird.
Besuchslogik: So planen Sie Ihre Tage in Angkor
Der Archäologische Park von Angkor bei Siem Reap gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist so weitläufig, dass eine gute Planung den Unterschied macht. Eintrittspässe gibt es in der Regel für einen, drei oder sieben Tage – für die wichtigsten Anlagen empfehlen wir mindestens zwei volle Tage. Bewährt hat sich die Aufteilung in den «kleinen Rundweg» mit den Haupttempeln und den «grossen Rundweg» zu den ruhigeren Anlagen. Unterwegs sind Sie mit dem Tuk-Tuk, im klimatisierten Fahrzeug mit Guide oder – für Sportliche – mit dem Velo.
Die wichtigsten Anlagen im Überblick
| Anlage | Das zeichnet sie aus | Unser Tipp |
|---|---|---|
| Angkor Wat | Der grösste Sakralbau der Welt mit kunstvollen Reliefgalerien | Zum Sonnenaufgang oder am ruhigeren Nachmittag |
| Angkor Thom mit Bayon | Die letzte Königsstadt der Khmer mit den berühmten Gesichtertürmen | Am Vormittag, wenn das Licht die Gesichter modelliert |
| Ta Prohm | Vom Dschungel umarmte Ruinen – Baumwurzeln überwachsen die Mauern | Früh am Morgen, bevor die Gruppen eintreffen |
| Banteay Srei | Filigrane Schnitzereien in rosafarbenem Sandstein | Als Halbtagesausflug mit Fahrt durch das Ländliche kombinieren |
| Preah Khan | Weitläufige Klosteranlage abseits der grossen Besucherströme | Ideal für den zweiten Besuchstag |
Tageszeiten clever nutzen
Der Sonnenaufgang hinter den Türmen von Angkor Wat ist weltberühmt – entsprechend früh sollten Sie vor Ort sein. Danach lohnt sich der direkte Weg nach Ta Prohm, solange es noch kühl und ruhig ist. Über die Mittagszeit, wenn Hitze und Besucherzahlen ihren Höhepunkt erreichen, kehren viele Gäste für eine Pause am Pool nach Siem Reap zurück. Am späteren Nachmittag zeigen sich der Bayon und die kleineren Tempel im schönsten Licht, bevor Aussichtspunkte wie der Tempelberg Pre Rup den Tag mit dem Sonnenuntergang beschliessen. Denken Sie an bedeckte Schultern und Knie – für die oberen Ebenen von Angkor Wat ist dies Pflicht.
Siem Reap als Basis – und die schönsten Kombinationen
Siem Reap ist weit mehr als ein Ausgangspunkt: Die Stadt bietet stimmungsvolle Hotels, lebhafte Märkte und eine erstaunlich vielfältige Küche. Lohnend ist zudem ein Ausflug zum Tonle-Sap-See mit seinen schwimmenden Dörfern. Klimatisch sind die Monate November bis Februar am angenehmsten – trocken und vergleichsweise kühl; ab März wird es sehr heiss, während die grüne Regenzeit mit gefüllten Wassergräben und weniger Besuchern ihren eigenen Reiz hat. Angkor lässt sich ideal in eine Kambodscha Rundreise einbetten oder mit den Nachbarländern verbinden: Klassiker sind die Kombination mit Laos oder mit Vietnam – von Hanoi über die Halong Bucht bis in den Süden. Wann sich welche Region am besten bereist, zeigt unsere Übersicht zur besten Reisezeit für Vietnam. Unsere Spezialisten stellen Ihnen die passende Route zusammen.
