Mauritius Sehenswürdigkeiten: Die Highlights der Trauminsel
Vom UNESCO-Berg Le Morne bis zur roten Kirche von Cap Malheureux – die schönsten Orte der Insel im Überblick
Der Süden: Le Morne Brabant und die Siebenfarbige Erde
Der Le Morne Brabant ist das Wahrzeichen der Insel: Der markante Felsberg erhebt sich auf einer Halbinsel im Südwesten und gehört zum UNESCO-Welterbe. Wer gut zu Fuss ist, erkundet ihn auf einer geführten Wanderung – die Ausblicke auf die Lagune gehören zum Eindrücklichsten, was Mauritius zu bieten hat.
Nur eine kurze Fahrt entfernt liegt Chamarel mit der Siebenfarbigen Erde: sanfte Hügel, deren Farbtöne von Rot über Violett bis Ocker schimmern. Gleich daneben stürzt ein sehenswerter Wasserfall in die Tiefe. Mehr zur Region lesen Sie unter Süden und Le Morne.
Der Norden: Pamplemousses und Cap Malheureux
Im Norden wartet der Botanische Garten von Pamplemousses, berühmt für seine Riesenseerosen, deren tellerförmige Blätter ganze Teiche bedecken. Die weitläufige Anlage mit ihren Palmenalleen gilt als einer der ältesten botanischen Gärten der südlichen Halbkugel – planen Sie genügend Zeit zum Flanieren ein.
Am nördlichsten Zipfel der Insel liegt Cap Malheureux mit seiner roten Kirche direkt am Meer. Der Blick über das türkisfarbene Wasser auf die vorgelagerten Inseln gehört zu den beliebtesten Fotomotiven von Mauritius.
Port Louis: Hauptstadt zwischen Markt und Meer
Die Hauptstadt Port Louis zeigt die kulturelle Vielfalt der Insel auf engem Raum. Herzstück ist der Zentralmarkt, wo sich Stände mit tropischen Früchten, Gewürzen und Streetfood aneinanderreihen – kommen Sie am besten vormittags, wenn das Treiben am lebhaftesten ist. Danach lohnt ein Spaziergang zur Caudan Waterfront mit ihren Geschäften, Cafés und der Uferpromenade. Wer mag, verbindet den Stadtbummel mit einem Abstecher in die Quartiere, in denen sich chinesische, indische und kreolische Einflüsse mischen.
Natur erleben: Black-River-Gorges-Nationalpark und Grand Bassin
Der Black-River-Gorges-Nationalpark im Südwesten schützt die grössten zusammenhängenden Waldgebiete der Insel. Wanderwege führen durch üppiges Grün zu Aussichtspunkten über tiefe Schluchten; mit etwas Glück entdecken Sie endemische Vogelarten.
Unweit davon liegt Grand Bassin, auch Ganga Talao genannt: Der Kratersee ist der wichtigste hinduistische Pilgerort der Insel. Tempel und imposante Götterstatuen säumen das Ufer – besuchen Sie den heiligen See mit angemessener Kleidung und Respekt.
Inseln und Ausflüge: Ile aux Cerfs
Vor der Ostküste lockt die Ile aux Cerfs mit ihrer weitläufigen Lagune, hellen Sandbänken und flachem, warmem Wasser. Die vorgelagerte Insel erreichen Sie per Boot; viele Ausflüge kombinieren die Überfahrt mit Schnorchelstopps oder einem Barbecue am Strand. Wer es ruhiger mag, spaziert einfach der Küste entlang – je weiter weg vom Anleger, desto einsamer werden die Buchten.
Praktische Tipps für Ihre Entdeckungstour
Die Distanzen auf Mauritius sind überschaubar, dennoch dauern Fahrten wegen der kurvigen Strassen oft länger als gedacht. Am flexibelsten sind Sie mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs – Inspiration dazu finden Sie bei unseren Mietwagenrundreisen. Planen Sie pro Inselregion mindestens einen Tag ein und kombinieren Sie Besichtigungen mit Badepausen.
Als beste Reisezeit gelten die Monate Mai bis Dezember. Was das für einzelne Aktivitäten bedeutet, erfahren Sie in unserem Überblick zur besten Reisezeit. Gerne stellen unsere Spezialistinnen und Spezialisten Ihre persönliche Route zusammen.
Zu den Klassikern zählen der Le Morne Brabant (UNESCO-Welterbe), die Siebenfarbige Erde von Chamarel, der Botanische Garten Pamplemousses und die Hauptstadt Port Louis mit ihrem Zentralmarkt. Dazu kommen der Black-River-Gorges-Nationalpark, der heilige See Grand Bassin, Cap Malheureux mit seiner roten Kirche und die Ile aux Cerfs. Die Highlights verteilen sich über die ganze Insel und lassen sich gut auf mehrere Ausflüge aufteilen.
Für die wichtigsten Highlights sollten Sie vier bis fünf Ausflugstage einplanen, idealerweise verteilt auf zwei Ferienwochen. So bleibt zwischen den Besichtigungen genügend Zeit für Strand und Erholung. Mit einem Mietwagen sind Sie dabei am flexibelsten unterwegs.
Ja, der UNESCO-Berg lässt sich auf einer Wanderung erkunden, am besten in Begleitung einer ortskundigen Führung. Der untere Teil ist gut machbar, der Gipfelbereich verlangt Trittsicherheit. Starten Sie früh am Morgen, dann sind die Temperaturen angenehmer und die Sicht ist meist klarer.
Als beste Reisezeit gelten die Monate Mai bis Dezember. In dieser Periode ist es tendenziell trockener und angenehm warm – ideal für Wanderungen, Stadtbesuche und Bootsausflüge. Grundsätzlich sind Ausflüge aber das ganze Jahr über möglich.
