Black River Gorges Nationalpark, Mauritius

Mauritius Süden: Le Morne & wilde Küste

UNESCO-Weltkulturerbe, Kitesurf-Lagune und wilde Klippen

Der Süden zeigt Mauritius von seiner ursprünglichen Seite: Statt dichter Bebauung prägen Zuckerrohrfelder, Fischerdörfer und dramatische Küstenabschnitte das Bild. Wahrzeichen der Region ist der Le Morne Brabant, dessen Halbinsel zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt – zu seinen Füssen liegt eine Lagune, die als einer der bekanntesten Kitesurf-Spots weltweit gilt. Bei Souillac schlägt am Aussichtspunkt Gris Gris das offene Meer ungebremst an die Klippen, und im Hochland von Chamarel warten die Siebenfarbige Erde und ein imposanter Wasserfall. Was den wilden Süden ausmacht, haben unsere Mauritius Spezialisten hier für Sie zusammengestellt.

Le Morne, Gris Gris und Chamarel: der wilde Süden

Der Le Morne Brabant ist eines der grossen Wahrzeichen von Mauritius: Markant erhebt sich der Berg am südwestlichen Zipfel der Insel über einer traumhaften Halbinsel mit hellen Stränden. Seit 2008 gehört die Kulturlandschaft Le Morne zum UNESCO-Weltkulturerbe – der schwer zugängliche Berg diente einst entflohenen Sklavinnen und Sklaven als Zufluchtsort und ist heute ein bedeutender Erinnerungsort. Geführte Wanderungen führen auf die Flanken des Berges und belohnen mit spektakulären Ausblicken über die Lagune.

Ebendiese Lagune hat den Südwesten weltbekannt gemacht: Die Kitesurf-Bedingungen vor Le Morne zählen zu den besten überhaupt, besonders von Juni bis September, wenn der Südostpassat am beständigsten weht. Anfängerinnen und Anfänger finden Schulen mit flachem Stehrevier, Fortgeschrittene wagen sich weiter hinaus Richtung Riff.

Östlich davon wird die Küste rau: Bei Souillac fehlt das schützende Riff, und am Aussichtspunkt Gris Gris donnert das offene Meer direkt an die Felsklippen – ein eindrückliches Naturschauspiel, das mit den stillen Lagunen der anderen Küsten kontrastiert. Im Hinterland lohnt das Bergdorf Chamarel gleich doppelt: mit der Siebenfarbigen Erde, deren gewellte Erdhügel in unterschiedlichen Farbtönen schimmern, und dem imposanten Chamarel-Wasserfall. Auch der Black River Gorges Nationalpark mit seinen Wanderwegen liegt gleich nebenan.

Anreise und beste Basis im Süden

Vom internationalen Flughafen erreichen Sie die Region um Le Morne per Transfer in rund einer Stunde entlang der Südküste. Der Süden eignet sich als Basis für aktive Gäste und Ruhesuchende: Kitesurfen, Wandern und Naturerlebnisse stehen hier im Vordergrund, das Ausgeh- und Shoppingangebot ist bewusst überschaubar. Für die Windverhältnisse und Saisons lohnt sich ein Blick auf unsere Seite Beste Reisezeit für Mauritius.

Gut kombinieren lässt sich der Süden mit dem Westen um Flic en Flac – die Küstenstrasse verbindet die beiden Regionen direkt – oder mit der türkisfarbenen Lagune im Osten um Belle Mare. Einen Gesamtüberblick über die Insel und alle Reisearten bietet unsere Seite Mauritius Ferien.

fragen sie uns

Die Kulturlandschaft Le Morne wurde 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Der schwer zugängliche Berg diente entflohenen Sklavinnen und Sklaven als Zufluchtsort und gilt heute als Symbol ihres Widerstands und Freiheitswillens. Geführte Wanderungen machen Geschichte und Ausblicke gleichermassen erlebbar.

Nein, vom Baden wird bei Gris Gris abgeraten: An diesem Küstenabschnitt fehlt das schützende Korallenriff, das offene Meer trifft mit starker Brandung und Strömung auf die Klippen. Gris Gris ist dafür einer der eindrücklichsten Aussichtspunkte der Insel – zum Baden eignen sich die geschützten Lagunen der anderen Küsten.

Am beständigsten weht der Wind in den Monaten des Südwinters, insbesondere von Juni bis September, wenn der Südostpassat regelmässig über die Lagune streicht. Kitesurfen ist aber grundsätzlich das ganze Jahr über möglich – die Schulen vor Ort passen Kurse und Spots den Bedingungen an.