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Wo Vilanculos liegt und was den Ort ausmacht
Vilanculos liegt an der Küste Mosambiks, rund siebenhundert Kilometer nördlich von Maputo, und ist der Ausgangspunkt zum Bazaruto-Archipel. Der Ort selbst ist überschaubar: ein langer Strand, ein Markt, Dhaus vor der Küste, dazu eine Handvoll Lodges entlang der Bucht.
Bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück und legt Sandbänke frei, auf denen Fischer arbeiten. Bei Flut kommt das Meer bis an die Lodges heran. Dieser Wechsel prägt den Tagesrhythmus stärker als alles andere – Bootsausflüge richten sich nach den Gezeiten, nicht nach der Uhr.
Vilanculos ist kein Ort für Betrieb. Wer Abendunterhaltung sucht, ist hier falsch; wer Ruhe, Wasser und Weite sucht, richtig.
Der Bazaruto-Archipel
Vor der Küste liegen fünf Inseln, die zusammen einen Nationalpark bilden: Bazaruto, Benguerra, Magaruque, Banque und Santa Carolina. Sie bestehen überwiegend aus Sand, mit hohen Dünen im Inneren und Süsswasserseen dazwischen – eine ungewöhnliche Kombination.
Der Meeresteil des Parks ist ökologisch bedeutend: Er beherbergt eine der letzten Populationen des Dugong im westlichen Indischen Ozean. Sichtungen sind selten und nicht planbar, aber möglich. Häufiger begegnet man Delfinen, Meeresschildkröten und – in den kühleren Monaten – Buckelwalen auf ihrer Wanderung.
Erreicht werden die Inseln per Boot oder Kleinflugzeug ab Vilanculos. Ein Tagesausflug per Dhau, dem traditionellen Segelboot, gehört zum festen Programm der meisten Aufenthalte.
Tauchen und Schnorcheln
Die Riffe rund um den Archipel gehören zu den besseren des südlichen Afrikas. Two Mile Reef zwischen Bazaruto und Benguerra ist der bekannteste Tauchplatz und gleichzeitig als Schnorchelrevier geeignet, weil Teile davon flach liegen.
Zu sehen sind Korallenfische in grosser Zahl, Rochen, Muränen und mit Glück Riffhaie. Die Sicht schwankt mit den Gezeiten und der Jahreszeit; die klarsten Bedingungen finden sich in der Trockenzeit.
Für Nichttaucher lohnt das Schnorcheln an den flachen Abschnitten ebenso. Wer weiterführende Tauchmöglichkeiten in Mosambik sucht, findet eine Übersicht unter Tauchen in Mosambik.
Anreise und beste Reisezeit
Vilanculos verfügt über einen kleinen Flughafen mit Verbindungen ab Johannesburg und Maputo. Die meisten Reisenden kommen auf diesem Weg, weil die Strassenanreise ab Maputo lang ist. Vom Flughafen sind es wenige Minuten zu den Lodges.
Die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober gilt als beste Reisezeit: geringere Luftfeuchtigkeit, angenehme Temperaturen, ruhigere See und klarere Sicht unter Wasser. In diese Phase fällt auch die Wanderung der Buckelwale.
Von November bis April ist es heiss und schwül, mit kräftigen Regenfällen vor allem im Januar und Februar. Einzelne Lodges schliessen in dieser Zeit. Details zu Einreise und Gesundheit finden Sie in den Reiseinformationen zu Mosambik.
Wie sich Vilanculos verbinden lässt
Vilanculos wird selten allein bereist. Am häufigsten schliesst es an eine Safari im südlichen Afrika an – der Flug ab Johannesburg macht die Kombination mit dem Krüger-Nationalpark oder Simbabwe unkompliziert. Nach mehreren Tagen mit frühen Pirschfahrten ist der Wechsel ans Meer ein deutlicher Gegensatz.
Innerhalb Mosambiks lässt sich der Aufenthalt mit Inhambane weiter südlich oder dem Quirimbas-Archipel im Norden verbinden.
Als Aufenthaltsdauer sind fünf bis sieben Nächte ein guter Richtwert: genug für einen Dhau-Ausflug, zwei bis drei Tauch- oder Schnorchelgänge und mehrere Tage ohne Programm. Weitere Küstenabschnitte finden Sie unter Bade- und Tauchresorts in Mosambik.
Vilanculos liegt an der Küste Mosambiks, rund siebenhundert Kilometer nördlich von Maputo. Der Ort ist der Ausgangspunkt zum Bazaruto-Archipel, das aus fünf vorgelagerten Inseln besteht und einen Nationalpark bildet. Ein kleiner Flughafen verbindet Vilanculos mit Johannesburg und Maputo.
Die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober: geringere Luftfeuchtigkeit, angenehme Temperaturen, ruhigere See und klarere Sicht unter Wasser. In diese Zeit fällt auch die Wanderung der Buckelwale. Von November bis April ist es heiss und schwül, mit kräftigen Regenfällen im Januar und Februar.
Der Klassiker ist ein Tagesausflug per Dhau, dem traditionellen Segelboot, zu den Inseln des Bazaruto-Archipels. Dazu kommen Tauchen und Schnorcheln am Two Mile Reef, Bootsfahrten zur Tierbeobachtung und lange Strandspaziergänge bei Ebbe, wenn das Wasser weite Sandbänke freigibt.
Am einfachsten per Flug: Vilanculos hat einen kleinen Flughafen mit Verbindungen ab Johannesburg und Maputo, vom Flughafen sind es wenige Minuten zu den Lodges. Die Strassenanreise ab Maputo ist lang und wird nur selten gewählt.
Ja. Die Riffe rund um den Bazaruto-Archipel gehören zu den besseren des südlichen Afrikas. Two Mile Reef ist der bekannteste Platz und in flachen Abschnitten auch zum Schnorcheln geeignet. Zu sehen sind Korallenfische, Rochen, Muränen und mit Glück Riffhaie; die klarste Sicht bietet die Trockenzeit.
Fünf bis sieben Nächte sind ein guter Richtwert: genug Zeit für einen Dhau-Ausflug zu den Inseln, zwei bis drei Tauch- oder Schnorchelgänge und mehrere Tage ohne festes Programm. Häufig wird der Aufenthalt an eine Safari im südlichen Afrika angeschlossen.
