Reiselust: Kanadas Nationalparks

Ferien vom Spezialisten – Kanadas Top Nationalparks

Kanada ist nicht nur das zweitgrösste Land der Welt. Es erwartet seine Besucher ausserdem mit einer unvergesslichen Naturlandschaft. Kaum ein anderes Land bietet solch eine Vielfalt, bezogen auf Flora und Fauna. Bei einer Kanada Reise besteht nicht nur die Gelegenheit, die Regenwälder von Vancouver Island zu bestaunen oder die Gipfel der Rocky Mountains mit der Kamera einzufangen. Auch die schroffen Küstenstreifen Nova Scotias sind einen Besuch wert. Insgesamt bieten 47 Nationalparks Touristen und auch Einheimischen einmalige Einblicke in die ursprüngliche, wunderschöne Naturlandschaft des riesigen Landes. Diese ist in der Nähe von Städten oder in den Staatsforsten kaum anzutreffen. Deshalb sollten Sie beispielsweise bei einer Kanada Mietwagenrundreise die Nationalparks das nordamerikanischen Riesen erkunden. Unsere Kanada-Experten beraten Sie diesbezüglich gern.

Spezialisten-Team
Unverbindliche Offerte
Wir freuen uns Ihnen bei Ihren Reiseplänen weiterzuhelfen und sind Ihnen für möglichst genaue Angaben dankbar.

Ursprünglich und wunderschön – Der Banff National Park in Alberta

Mitten in den imposanten Rocky Mountains gelegen, ist der Banff National Park. Der wurde 1885 von der kanadischen Regierung gegründet. Damit ist er der älteste Nationalpark des Landes. Auf einer Fläche von mehr als 6.640 Quadratkilometern erwarten den Besucher unter anderem mehrere Skiresorts und heisse Quellen. Die Nationalparks Yoho und Jasper liegen in unmittelbarer Nähe und die beliebten Ferienorte Lake Louise und Banff warten auf Sie.

Ab in die Wildnis – Der Jasper National Park in Alberta

Mitten in den Rocky Mountains liegt der 1907 eröffnete Jaspar Nationalpark. Auf gut 11.000 Quadratkilometern lernen Sie im grössten Nationalpark des Landes das Kanada der Naturerlebnisse kennen. Mächtige Gletscher treffen auf eisblaue Seen, saftig grüne Wälder auf das eine oder andere Wildtier. Nicht nur die Fotografen unter Ihnen kommen hierbei voll auf ihre Kosten. Der Jasper lädt zum Mountainbiking, Paddeln, Wandern und zu zahlreichen weiteren Freizeitaktivitäten ein.

Nah am Wasser – der Pacific Rim National Park in British Columbia

Sie wollten schon immer mal Wale aus der Nähe sehen? Dann besuchen Sie den auf Victoria Island gelegenen Pacific Rim National Park. Hier haben Besucher die Gelegenheit, auf pittoresken Wanderwegen die Regenwälder der Gegend zu erkunden und immer wieder den Blick über den schroffen Pazifik schweifen zu lassen. Eine ganz besondere Herausforderung in dem 511 Quadratmeter grossen Reservat ist der West Coast Trail. Mehr als 100 Leitern und 75 Kilometer durch Matsch und Flüsse müssen Sie auf diesem speziellen Wanderweg bewältigen. Wer es etwas beschaulicher mag, lässt einfach die maritime Tierwelt der Region auf sich wirken.

Im Rausch der Gezeiten – der Fundy National Park von New Brunswick

Wattwanderung und Kanada passt nicht zusammen? Doch! In New Brunswick haben die Besucher des Fundy Nationalparks die Möglichkeit dazu. Zwischen Ebbe und Flut liegen hier nicht selten bis zu 10 Meter. Der Park ist besonders bei Menschen angesagt, die gern bei einer Kayaktour ausspannen. Wer atemberaubende Momente erleben will, sollte sich ausserdem einen Besuch eines Wasserfalls im Nationalpark nicht entgehen lassen. Auf dem Gelände finden Sie mehr als 20 davon. Bei ausgedehnten Wanderungen erreicht man die meisten von ihnen.

Überaus sehenswert – Cape-Breton-Highlands-Nationalpark in Nova Scotia

Er gehört nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den schönsten Nationalparks in Kanada. Der Cape-Breton-Highlands-Nationalpark in Nova Scotia offenbart spektakuläre Ausblicke auf die schroffe Brandung des nahen Atlantiks. Darüber hinaus haben Sie hier auch die Gelegenheit, dem einen oder anderen Elch zu begegnen. Die Population an Luchsen ist im Nationalpark ebenfalls erstaunlich hoch. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Wale vor der Küste zu beobachten. Weitere schöne Fotomotive erwarten die Besucher in den zahlreichen Buchten, Sandstränden oder den unzähligen kleinen Fischerdörfern der Umgebung.

Klein aber fein – der Glacier National Park in British Columbia

Mitten in den Columbia Mountains liegt der zweitälteste Nationalpark des Landes. Der Glacier National Park gehört mit knapp 1.350 Quadratkilometern Grösse zu den kleineren des Landes. Er lädt Sie jedoch mit seinen dichten Wäldern nicht nur auf weite Spaziergänge und Wandertouren ein. Hohe Berge und etwa 140 Gletscher versetzen die Besucher ins Staunen. Denen verdankt der Park im Übrigen auch seinen Namen. Weitere Höhepunkte im Glacier National Park sind der einzige gemässigte Regenwald im kanadischen Binnenland, die gepflegten Wanderwege und zahlreiche Routen für Bergsteiger.

Enorme Vielfalt im Mount Revelstoke National Park in British Columbia

Auf eine Reise durch alle Vegetationsschichten British Columbias begeben Sie sich bei der Fahrt zum Gipfel des Mount Revelstoke. Der dazugehörige Nationalpark ist gut 260 Quadratkilometer gross und nur von Juli bis September vollständig zugänglich. Das liegt an seiner Hochgebirgslage. Schliesslich befindet sich der höchste Punkt auf über 1.900 Metern Höhe. Hier erleben Sie eine schier unendliche Vielfalt seltener Bäume und Pflanzen. Zu den Highlights des Parks in Westkanada gehören die Riesenlebensbäume. Die werden jedoch nicht nur sehr gross, sondern bei Optimalbedingungen auch bis zu 800 Jahre alt. Darüber hinaus wachsen hier Pazifikeiben, Hemlocktannen und viele weitere seltene Baumarten. Auch die Tierwelt im Mount Revelstoke National Park ist etwas Besonderes. Hier begegnen den Besuchern beispielsweise Vielfrasse, Schneeziegen oder Karibus.

Einen Abstecher wert – der Yoho National Park in British Columbia

Direkt am Hauptkamm der Rocky Mountains gelegen, gehört der Yoho Nationalpark zusammen mit anderen kanadischen Nationalparks seit 1984 zum UNESCO Weltnaturerbe. Von den zahlreichen Berggipfeln des 1886 gegründeten Parks haben Sie einen hervorragenden Blick über viele idyllische Seen und naturbelassene Flüsse. Berühmtheit erlangte der Yoho Nationalpark jedoch aufgrund der ausgezeichneten Fossilien, die man hier bestaunen kann. Die versteinerten Reste von Pflanzen und Tieren sind in manchem Fall älter als 500 Millionen Jahre. Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Besichtigung des über 1.300 Quadratkilometer grossen Nationalparks sind die imposanten Wapta Falls. Der Wasserfall ist gut 100 Meter breit und etwa 30 Meter hoch.

Aktiv im Kejimkujik National Park in Nova Scotia

Im Landesinneren Kanadas liegt der Kejimkujik National Park. Am besten lernen Sie die Schönheiten des Parks bei ausgedehnten Spaziergängen oder gar mehrstündigen Wandertouren kennen. Die gepflegten Wanderwege führen entlang wilder Flüsse und zu tiefblauen Seen. Ein unvergessliches Erlebnis ist eine Kanutour auf den Gewässern des Nationalparks. Wer auf der Suche nach Entspannung ist, sollte sich ausserdem ein Bad in einem der Seen nicht entgehen lassen. Das wunderbar weiche Wasser ist eine Wohltat für den Körper. Darüber hinaus sollten Sie auch den Ableger des Parkes, etwa 100 Kilometer entfernt, besuchen. Der liegt direkt am Meer und verspricht weitere einmalige Einblicke in die Natur Nova Scotias. So haben Besucher hier unter anderem Gelegenheit, Robben ganz nah zu kommen. Mehr darüber erfahren Sie auch von unseren Reiseexperten.

Tierisch was los – die Fauna in Kanadas Nationalparks

Einer der Hauptanziehungspunkte der kanadischen Nationalparks ist die reichhaltige Tierwelt. Besondere Faszination üben grosse Raubtiere wie Kojoten, Luchse, Pumas, Wölfe, Schwarzbären und die Grizzlys aus. Daneben gibt es auch weitere Tierarten, die sowohl junge als auch ältere Nationalparkbesucher in ihren Bann ziehen. Dazu gehören Dickhornschafe, Bisons oder die herrschaftlichen Elche, zahlreiche Kleintiere, Fisch- und Vogelarten. In den küstennahen Nationalparks treffen Sie darüber hinaus mit etwas Glück auf Wale, unterschiedliche Robbenarten und Otter. Mehr über die Tierwelt erfahren Sie in Infocentern, aus Broschüren und Tafeln vor Ort oder von unseren Kanadaspezialisten. Es lohnt sich: Kanadas Nationalparks und die Preise! Um die Instandhaltung der Parks gewährleisten zu können, wird Eintritt verlangt. Sie haben die Möglichkeit, Tagespässe für jeden einzelnen Park zu erstehen oder den so genannten Parks Canada Discovery Pass. Der gilt für alle Nationalparks des Landes und empfiehlt sich, wenn Sie auf der Reise gleich mehrere Parks besuchen wollen. Darüber hinaus ist er für zahlreiche Nationaldenkmäler gültig. Aktiv durch Kanada ist für jeden möglich: Ob Bergsteiger, Wanderer, Spaziergänger oder Rollstuhlfahrer: In den kanadischen Nationalparks kommt jeder auf seine Kosten. Dafür sorgen unter anderem rollstuhlgeeignete Wanderwege und Stege, gepflegte Rundwanderwege und Bergwandertouren. In zahlreichen Parks werden darüber hinaus geführte Touren mit dem Kanu, zu Fuss oder auf dem Velo angeboten. Achtung: Wer Feuer machen oder campieren will, benötigt dafür eine Spezialerlaubnis. Diese kann in den Info-Centern kostenpflichtig erworben werden. Das ist gerade bei Camperreisen durch Kanada interessant zu wissen. Unbedingt empfehlenswert sind Kanadas Provincial Parks. Im Norden des Landes gibt es neben den Nationalparks auch über 100 provinzeigene Parks. Den Territorial beziehungsweise Provincial Parks Kanadas sollten Sie ebenfalls einen Besuch abstatten. Die Provinzparks sind ebenso sehenswert wie die Nationalparks und verfügen meistens über eine genauso gut ausgebaute Infrastruktur. Auch hier lernen Sie Kanadas Natur hautnah kennen. Auch in puncto Grösse scheuen manche den Vergleich zu den Nationalparks kaum. Viele der Provinzparks sind jedoch weitaus kleiner und genau die richtige Zwischenstation für Erholungssuchende. Mehrere Campingplätze laden hier ausserdem zum längerfristigen Verweilen ein. Auch die Provincial Parks kosten Eintrit. Der Parks Canada Discovery Pass ist hier leider nicht gültig.

Kataloge

Online blättern oder bestellen

Online blättern