Japan

Hakone: Onsen, Fuji-Blick und Kunst am Ashi-See

Ihr erster Ryokan-Halt auf der Golden Route

Kaum eine Region verbindet japanische Badekultur und Naturkulisse so selbstverständlich wie Hakone: Der Onsen-Klassiker liegt vor den Toren Tokyos, eingebettet in bewaldete Vulkanhänge rund um den Ashi-See. An klaren Tagen erhebt sich dahinter der Fuji – ein Anblick, der Hakone seit Generationen zum beliebtesten Erholungsziel der Hauptstadtregion macht. Seilbahnen, das dampfende Schwefeltal Owakudani und das Open-Air-Museum füllen den Tag, bevor Sie abends im Ryokan im heissen Quellwasser entspannen. Für viele unserer Gäste ist Hakone der klassische erste Ryokan-Stopp auf der Golden Route zwischen Tokyo und Kyoto.

Anreise und Rundkurs: so entdecken Sie Hakone

Hakone liegt südwestlich von Tokyo in einer bewaldeten Vulkanlandschaft und ist von der Hauptstadt aus bequem in weniger als zwei Stunden erreichbar – ideal als erste Etappe nach ein paar Tagen in Tokyo. Vor Ort hat sich ein klassischer Rundkurs etabliert: Mit der Bergbahn schrauben Sie sich in engen Kehren durch dichte Wälder hinauf, wechseln auf Standseilbahn und Seilbahn und schweben über dampfende Vulkanhänge, bevor ein Ausflugsschiff Sie über den Ashi-See trägt. Wer mehr Zeit mitbringt, ergänzt den Rundkurs um einen Spaziergang auf der alten Tokaido-Handelsroute mit ihrer schattigen Zedernallee.

Onsen und Ryokan: übernachten nach japanischer Art

Hakone ist seit jeher ein Badeort: Zahlreiche heisse Quellen speisen die Bäder der traditionellen Gasthäuser. In einem Ryokan übernachten Sie auf Tatami-Matten, geniessen abends ein mehrgängiges Kaiseki-Menü und lassen den Tag im dampfenden Onsen ausklingen – viele Häuser bieten private Bäder, teils mit Blick ins Grüne. Für die meisten Japan-Reisenden ist genau das der Moment, in dem die Reise ihren Rhythmus findet. Was ein gutes Haus ausmacht und welche Etikette im Bad gilt, lesen Sie auf unserer Seite über Ryokans in Japan; unten auf dieser Seite finden Sie zudem unsere handverlesene Auswahl an Ryokans und Hotels in Hakone.

Ashi-See, Owakudani und der Blick auf den Fuji

Der Ashi-See ist das landschaftliche Herz der Region: Vom Wasser aus zeigt sich an klaren Tagen der perfekt geformte Kegel des Fuji, und am Südufer steht das rote Torii des Hakone-Schreins direkt im Wasser – eines der meistfotografierten Motive Japans. Mit der Seilbahn erreichen Sie das Schwefeltal Owakudani, wo es aus gelblichen Felsspalten dampft und zischt; probieren Sie die berühmten schwarzen Eier, die im heissen Quellwasser gekocht werden. Die besten Chancen auf freie Sicht auf den Fuji haben Sie früh am Morgen sowie in den klaren Wintermonaten.

Kunst unter freiem Himmel: das Open-Air-Museum

Das Open-Air-Museum von Hakone zählt zu den schönsten Museen Japans: Skulpturen internationaler und japanischer Künstler stehen verstreut in einer gepflegten Parklandschaft mit Bergblick, dazu kommen ein eigener Picasso-Pavillon und ein Fussbad mit Thermalwasser für müde Beine. Auch abseits davon überrascht Hakone mit einer erstaunlichen Museumsdichte – von Kunstsammlungen bis zu Gärten, die sich zur Laubfärbung im japanischen Herbst leuchtend verfärben.

Hakone auf Ihrer Japan-Reise einplanen

Auf der klassischen Golden Route zwischen Tokyo und Kyoto ist Hakone der ideale erste Ryokan-Stopp: Eine bis zwei Nächte genügen für Rundkurs, Museum und ausgiebige Bäder. Reizvoll ist die Region das ganze Jahr – im Frühling zur Kirschblüte, im Sommer als kühle Bergfrische, im Winter mit den klarsten Fuji-Blicken; einen Überblick über Klima und Saisons gibt unsere Seite zur besten Reisezeit für Japan. Unsere Spezialisten bauen Hakone gerne in Ihre individuelle Japan-Rundreise ein – abgestimmt auf Tempo, Interessen und Reisezeit.

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Hakone
Das Hoshinoya Fuji bietet eine breite Auswahl an Aktivitäten, von geführten Waldspaziergängen über entspannte...

Am komfortabelsten reisen Sie mit dem Romancecar-Express ab Shinjuku direkt nach Hakone-Yumoto oder mit dem Shinkansen bis Odawara und steigen dort auf die Bergbahn um. Die Fahrt dauert insgesamt weniger als zwei Stunden. Vor Ort deckt ein regionaler Pass Bergbahn, Seilbahnen und Schiff auf dem Rundkurs ab.

Nein, der Fuji zeigt sich nur bei klarer Sicht – an diesigen Tagen bleibt er oft hinter Wolken verborgen. Die besten Chancen haben Sie früh am Morgen sowie in den klaren, trockenen Wintermonaten. Gute Aussichtspunkte sind der Ashi-See, die Seilbahnstrecke und das Gebiet um Owakudani.

Owakudani ist ein aktives Vulkantal, in dem es aus gelblich verfärbten Felsspalten dampft und nach Schwefel riecht. Sie erreichen es bequem mit der Seilbahn und probieren dort die berühmten schwarzen Eier, die im heissen Quellwasser gekocht werden. Bei erhöhter vulkanischer Aktivität kann der Zugang vorübergehend eingeschränkt sein.

Eine Nacht genügt für den Rundkurs und einen entspannten Ryokan-Abend mit Kaiseki-Menü und Onsen-Bad. Mit zwei Nächten bleibt zusätzlich Zeit für das Open-Air-Museum, den Hakone-Schrein und ein zweites, ausgiebiges Bad. Ideal liegt der Stopp auf der Etappe zwischen Tokyo und Kyoto.