Japan

Beste Reisezeit für Japan

Kirschblüte, Koyo und Klima im Jahresverlauf

Die beste Reisezeit für Japan sind Frühling und Herbst: Zur Kirschblüte zwischen Ende März und Anfang Mai und zur Herbstfärbung (Koyo) im Oktober und November zeigt sich das Land von seiner schönsten Seite. Doch Japan lohnt sich in jeder Saison – vom Schnee Hokkaidos bis zum milden Winter an der Pazifikküste. Ideen für Rundreisen finden Sie bei uns, und unsere Japan-Spezialisten beraten Sie gerne persönlich.

Klima im Überblick

Japan erstreckt sich über rund 3000 Kilometer vom kühlen Norden bis in den subtropischen Süden und kennt vier ausgeprägte Jahreszeiten. Für die Reiseplanung hilft der Blick auf den Jahresverlauf:

MonateWetter/SaisonEignung
März bis MaiFrühling: mild und meist freundlich; die Kirschblüte wandert von Südwesten nach NordostenIdeal für Rundreisen und Städte – sehr gefragt, früh buchen
Juni bis AugustSommer: heiss und schwül, Regenzeit (Tsuyu) im Juni und JuliBedingt geeignet – angenehm mild in Hokkaido und den Bergen
September bis NovemberHerbst: zunehmend klar und trocken, leuchtende Laubfärbung (Koyo); im Frühherbst sind Taifune möglichIdeal für Rundreisen, Natur und Tempelgärten
Dezember bis FebruarWinter: an der Pazifikküste oft trocken und sonnig, viel Schnee im Norden und zur Japanischen-Meer-SeiteGut für Städtereisen, Wintersport und heisse Quellen

Als Faustregel gilt: Frühling und Herbst bieten landesweit die stabilsten und angenehmsten Bedingungen – und mit Kirschblüte und Herbstlaub gleich zwei der grössten Naturschauspiele des Landes.

Die beste Reisezeit nach Aktivität

Rundreisen: Für Japan Rundreisen sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (Oktober und November) die klassischen Reisefenster. Zur Kirschblüte verwandeln blühende Bäume Parks und Tempelanlagen in ein zartrosa Blütenmeer, im Herbst leuchten die Gärten – besonders eindrücklich in Kyoto.

Gruppenreisen: Auch Japan Gruppenreisen werden bevorzugt im Frühling und Herbst durchgeführt. Für Termine zur Kirschblüte empfiehlt sich eine Buchung idealerweise sechs bis neun Monate im Voraus, da die Plätze früh vergeben sind.

Natur und Wandern: Wanderungen und Naturerlebnisse geniessen Sie im Frühling und Herbst bei angenehmen Temperaturen; der Sommer eignet sich vor allem für den kühleren Norden um Hokkaido und die Bergregionen.

Ryokan und heisse Quellen: Eine Übernachtung im traditionellen Ryokan mit Bad in der heissen Quelle ist ganzjährig ein Highlight – besonders stimmungsvoll aber im Winter, wenn draussen Schnee liegt und das Thermalwasser dampft.

Regionale Unterschiede

Kaum ein Land zeigt so grosse klimatische Gegensätze auf so kurzer Distanz wie Japan. Hokkaido im Norden bleibt im Sommer angenehm mild und von der Regenzeit weitgehend verschont, gehört im Winter aber zu den schneereichsten Gegenden der Welt. Die Pazifikküste um Tokio erlebt Winter, die oft trocken und sonnig sind – ideal für Städtereisen auch in der kalten Jahreszeit. Zur Japanischen-Meer-Seite hin und in den Bergregionen fällt dagegen viel Schnee. Der Südwesten um Kyushu ist insgesamt milder, hier beginnt auch die Kirschblüte am frühesten, während die Inselwelt Okinawas ganz im Süden subtropisch warm ist.

Im Spätsommer und Frühherbst können Taifune vor allem den Süden und Südwesten treffen – mit flexibler Routenplanung lässt sich das gut auffangen. Praktische Hinweise zu Einreise, Bahnreisen und Währung finden Sie in unseren Japan Reiseinformationen – und unsere Japan-Spezialisten helfen Ihnen, das passende Zeitfenster für Ihre Wunschroute zu wählen.

fragen sie uns

Häufige Fragen zur besten Reisezeit in Japan

Die beste Reisezeit für Japan sind der Frühling von März bis Mai und der Herbst im Oktober und November. Dann ist das Wetter landesweit am stabilsten, die Temperaturen sind angenehm, und mit Kirschblüte und Herbstfärbung erleben Sie zwei der schönsten Naturschauspiele des Landes. Beide Reisefenster sind entsprechend gefragt – buchen Sie frühzeitig.

Die Kirschblüte wandert von Südwesten nach Nordosten durchs Land: Sie beginnt je nach Region und Jahr etwa Ende März im Süden und erreicht Hokkaido Anfang Mai. In Tokio und Kyoto fällt die Blüte meist auf Ende März bis Mitte April. Die Hauptblüte dauert an einem Ort jeweils nur ein bis zwei Wochen – etwas zeitliche Flexibilität erhöht die Chancen.

Die japanische Regenzeit (Tsuyu) dauert in den meisten Landesteilen von etwa Anfang Juni bis Mitte Juli; Hokkaido im Norden bleibt weitgehend verschont. Es regnet dann häufiger und die Luftfeuchtigkeit ist hoch, Reisen sind aber gut möglich. Im Spätsommer und Frühherbst können zudem Taifune auftreten, vor allem im Süden und Südwesten des Landes.

Ja. Japan ist ein Ganzjahresziel – entscheidend ist die Wahl der passenden Region. Der Winter eignet sich für Städtereisen an der oft sonnigen Pazifikküste, für Wintersport und stimmungsvolle Bäder in heissen Quellen. Der heisse, schwüle Sommer lässt sich im kühleren Hokkaido oder in den Bergen gut aushalten. Frühling und Herbst bleiben die vielseitigsten Reisezeiten.

Ruhiger und oft günstiger reisen Sie im Winter (Januar und Februar, ausserhalb der Neujahrstage) sowie im Hochsommer abseits der japanischen Schulferien. Meiden sollten Kostenbewusste die Kirschblüte, die Herbstfärbung und die Golden Week von Ende April bis Anfang Mai – in dieser Feiertagswoche sind viele Japanerinnen und Japaner selbst unterwegs und Unterkünfte früh belegt.

Die Blütenfront zieht von Süden nach Norden: Kyushu ab etwa Mitte März, Tokyo und Kyoto meist zwischen dem 25. März und 5. April, Hokkaido erst Anfang Mai. Pro Ort dauert die Blüte nur rund eine Woche.

In Kyoto und Nikko von Mitte bis Ende November, in den japanischen Alpen bereits Anfang November, in Hokkaido schon Ende September. Der November bietet dabei angenehme 17 Grad und viel Sonne.

Den Juni wegen der Regenzeit Tsuyu auf Honshu sowie Juli und August wegen Hitze und Schwüle mit 31 bis 35 Grad. Ebenfalls schwierig sind die Golden Week Ende April, die Obon-Woche Mitte August und Neujahr – dann reist ganz Japan.

Japan Monat für Monat

Januar und Februar sind kalt und trocken. In Tokyo liegen die Höchstwerte bei 9 bis 10 Grad, in Hokkaido deutlich unter null – dort ist Skisaison mit dem verlässlichsten Pulverschnee der Welt. Die Städte sind leer, die Preise tief, die Sicht auf den Fuji so klar wie sonst nie.

März bis Mai ist die stärkste Reisezeit. Die Kirschblüte erreicht Kyushu Mitte März, Tokyo und Kyoto meist zwischen dem 25. März und dem 5. April, Hokkaido erst Anfang Mai. Die Temperaturen steigen von 14 auf 23 Grad. Vorsicht bei der Golden Week um den 29. April bis 5. Mai: Dann reist ganz Japan, Züge und Hotels sind ausgebucht.

Juni bringt die Regenzeit Tsuyu, die von Süden nach Norden zieht und rund sechs Wochen dauert – nicht Dauerregen, aber hohe Luftfeuchtigkeit und wenig Sonne. Hokkaido bleibt davon verschont und ist im Juni ausgezeichnet.

Juli und August sind heiss und schwül mit 31 bis 35 Grad in den Städten. Dafür ist Festivalsaison, und die japanischen Alpen sowie Hokkaido bieten kühle Ausweichziele. Die Fuji-Besteigung ist nur in diesen Wochen möglich.

September und Oktober: Der September kann noch Taifune bringen, ab Oktober wird es stabil. November ist neben der Kirschblüte die zweite Idealzeit – das Herbstlaub Koyo färbt Kyoto und Nikko ab Mitte November leuchtend rot, bei angenehmen 17 Grad und viel Sonne.

Reisezeit nach Interesse

Kirschblüte: Ende März bis Anfang April für Honshu. Die Blüte dauert pro Ort nur rund eine Woche; wir legen Routen deshalb von Süd nach Nord, um die Front mitzunehmen.

Herbstlaub: Mitte bis Ende November in Kyoto, Anfang November in den japanischen Alpen, Ende September in Hokkaido.

Ski: Januar und Februar in Niseko, Hakuba und Nozawa Onsen.

Wandern: Mai, Juni und Oktober, etwa auf dem Kumano Kodo oder im Kamikochi-Tal.

Städte ohne Andrang: Januar, Februar und der frühe Dezember – kalt, aber klar, günstig und ruhig.

Was Sie bei der Planung beachten sollten

Drei Zeiträume sollten Sie kennen, weil dann ganz Japan unterwegs ist: die Golden Week Ende April bis Anfang Mai, die Obon-Woche Mitte August und Neujahr vom 29. Dezember bis 3. Januar. Hotels und Shinkansen sind dann Monate im Voraus ausgebucht und deutlich teurer.

Umgekehrt lohnt der Blick auf die Nebenmonate. Wer im Juni nach Hokkaido reist oder im Februar nach Kyoto, bekommt dieselben Orte ohne Warteschlangen. Für die Kirschblüte empfehlen wir eine Buchung zehn bis zwölf Monate im Voraus, da die Nachfrage aus der Schweiz die verfügbaren Kontingente regelmässig übersteigt.

Ihre Reise – persönlich geplantUnsere Japan-Spezialistinnen und -Spezialisten stellen Ihnen Ihre Reise ohne Zeitdruck zusammen – aus eigener Reiseerfahrung.
Jetzt unverbindlich anfragen

Das könnte Sie auch interessieren