Ein Tagesausflug zur legendären Felsenstadt Petra ist das Highlight jeder Jordanien Reise! Die antike Stadt ist reich an Kulturschätzen. Sie ist eingebettet in eine faszinierende Landschaft aus rotem Sandstein und schroffen Felsformationen, die bereits als Kulisse für Hollywood-Filme diente. Bei Nacht verleiht der Schein der unzähligen Laternen der Stadt ein bezauberndes und mystisches Flair. Im Anschluss an Ihren Petra-Besuch wartet bereits das nächste Abenteuer: Mit einem 4x4 Geländewagen können Sie die atemberaubenden Wüstenlandschaften der Wadi Rum entdecken. Unsere erfahrenen Jordanien Spezialisten unterstützen Sie gerne auf Ihrer Reise nach Petra.
Die Felsenstadt der Nabatäer
Petra liegt im Süden Jordaniens und war einst die Hauptstadt des Nabatäerreichs, das vom Karawanenhandel zwischen Arabien und dem Mittelmeerraum lebte. Die Nabatäer schlugen ihre monumentalen Grabfassaden und Tempel direkt aus dem farbigen Sandstein – daher der Beiname «rosarote Felsenstadt». Heute gehört Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird zu den neuen sieben Weltwundern gezählt.
Der klassische Zugang führt durch den Siq, eine enge, hohe Felsschlucht. An ihrem Ende öffnet sich der Blick auf das Schatzhaus Al-Khazneh, das bekannteste Bauwerk der Stadt. Dahinter erstreckt sich ein weitläufiges Gelände mit Königsgräbern, einem antiken Theater und dem Kloster Ad-Deir, das über einen längeren Felsaufstieg erreichbar ist. Für die westliche Welt wiederentdeckt wurde Petra übrigens vom Basler Orientreisenden Johann Ludwig Burckhardt.
Übernachten in Wadi Musa
Die Hotels rund um Petra konzentrieren sich in Wadi Musa, dem Ort direkt am Eingang zur Ausgrabungsstätte. Wer hier übernachtet, steht morgens vor den Tagesgästen im Siq und erlebt das Schatzhaus im ruhigen Morgenlicht. Das Angebot reicht von einfachen Unterkünften bis zu komfortablen Hotels – eine Auswahl finden Sie in der Liste weiter unten.
Für die Besichtigung lohnt sich mehr Zeit als ein einzelner Tagesausflug: Das Gelände ist gross, die Wege sind lang, und viele Aussichtspunkte erreichen Sie nur zu Fuss. Zwei Übernachtungen geben Ihnen genug Spielraum, um neben dem Schatzhaus auch das Kloster und die Gräberwände in Ruhe zu sehen.
Anreise und beste Reisezeit
Auf einer Jordanien-Rundreise erreichen Sie Petra üblicherweise von Amman im Norden oder von Aqaba am Roten Meer im Süden. Landschaftlich reizvoll ist die Fahrt über die historische Königsstrasse mit Zwischenstopps wie der Kreuzfahrerburg Kerak oder dem Biosphärenreservat Dana; die schnellere Verbindung führt über den Wüstenhighway.
Die angenehmsten Reisemonate sind das Frühjahr und der Herbst: Dann sind die Tage warm, aber nicht heiss, und das Licht bringt die Farben des Sandsteins gut zur Geltung. Im Sommer wird es tagsüber sehr heiss, weshalb sich Besichtigungen früh am Morgen empfehlen. Im Winter ist Petra deutlich ruhiger; da die Stadt im Bergland liegt, sind dann kühle Tage und vereinzelte Regenfälle möglich.
Für wen sich Petra eignet – und was sich kombinieren lässt
Petra ist ein Ziel für Reisende, die gerne zu Fuss unterwegs sind: Gutes Schuhwerk, Sonnenschutz und ausreichend Wasser gehören zur Grundausstattung. Die Hauptwege sind auch für weniger geübte Wanderer machbar, die Aufstiege zum Kloster und zu den Aussichtspunkten verlangen etwas Kondition.
- Wüste erleben: eine Übernachtung im Camp im Wadi Rum als direkte Fortsetzung
- Baden und Erholung: Aqaba am Roten Meer oder das Tote Meer zum Abschluss der Reise
- Kultur vertiefen: Amman, die Mosaikstadt Madaba und die römischen Ruinen von Jerash im Norden
In welcher Reihenfolge diese Bausteine am meisten Sinn ergeben, hängt von Ihrer Reisedauer und Ihren Interessen ab. Unsere Spezialisten stellen Ihre Jordanien-Reise mit Petra als Kernstück individuell zusammen – vom Tagesbesuch bis zum vertieften Aufenthalt mit mehreren Übernachtungen in Wadi Musa.