West Coast Südafrika

West Coast Südafrika

28.März 2014 - 11.April 2014

Kapstadt

Nach Ankunft am Flughafen von Kapstadt wurden wir per Transfer zu unserem Hotel gefahren.

 

Das One&Only Cape Town Hotel liegt im Herzen der Victoria & Alfred Waterfront und bietet den Gästen eine kleine Rückzugsoase in Mitten der Stadt. Die halbkreisförmige Architektur des 5-stöckigen Hauptgebäudes bietet einen herrlichen Ausblick auf den Tafelberg sowie die zwei Inseln inmitten der Waterfront, auf denen sich die Island Zimmer und Suiten befinden. Die Anlage verfügt über 3 hervorragende Restaurants, ein Wine Loft mit über 5000 Weinen und eine 350 m2 grosse Poollandschaft. One&Only Cape Town ist ein wahrer Traum und vereint Luxus mit hervorragendem Service und Ambiente.

 

Während unseres Aufenthalts haben wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten von Kapstadt besucht. Wir fuhren mit der Gondel auf den Tafelberg, besuchten das Kap der Guten Hoffnung und genossen den Ausblick auf den Tafelberg vom Signal Hill aus. Bei einem kurzen Spaziergang konnten wir die farbenfrohen Häuser im Bo-Kaap Quartier bestaunen und Souvenirs am Green Market Square erwerben.

 

Nach zwei Nächten wechselten wir ins Tintswalo Atlantic Boutique Hotel, welches sich ca. 30 Fahrminuten ausserhalb der Stadt befindet. Es ist ruhig gelegen, mit wunderschönem Blick auf den atlantischen Ozean und inmitten der Flora und Fauna des Table Mountain Nationalparks direkt unterhalb des Chapman's Peak Drive. Jede der Suiten wurde nach einer Insel dieser Welt benannt und dementsprechend dekoriert.

Hier genossen wir die Ruhe und Romantik sowie das hervorragende Essen.

Tintswalo Atlantic Boutique Hotel
Tintswalo Atlantic Boutique Hotel
Tintswalo Atlantic Boutique Hotel
One&Only Cape Town
One&Only Cape Town
One&Only Cape Town
Muizenberg
Tafelberg
Bo-Kaap

Winelands

Nachdem wir unseren Mietwagen im Stadtbüro von Europcar entgegengenommen hatten, ging die Reise für uns weiter in die Weingebiete nach Stellenbosch. Nach Ankunft unternahmen wir einen kurzen Spaziergang durch das charmante Städtchen mit seinen zahlreichen Souvenirläden, Restaurants und Strassencafés.

 

Auch der Besuch verschiedener Weingüter liessen wir uns nicht nehmen.

 

Unser Hotel das Oude Werf Hotel befindet sich mitten im Stadtkern von Stellenbosch. Entspannung bietet der kleine Innenhof mit Swimmingpool und Gartenanlage.

Oude Werf Hotel
Oude Werf Hotel
Stellenbosch

Paternoster

Entlang der Küste fuhren wir weiter nach Paternoster welches sich ca. 2,5 Fahrstunden von Kapstadt entfernt befindet.

 

Unterwegs durchquerten wir den West Coast Nationalpark. Dieser ist 27'500 Hektar gross und schliesst die 15 km lange Langebaan-Lagune ein. Vor allem wegen seines Artenreichtums an Vögeln ist der Park von Bedeutung. Er ist im Sommer die Heimat von etwa 750'000 Vögeln, davon viele Zugvögel von der nördlichen Halbkugel. Die Küste des West-Coast-Nationalparks wird durch den Benguela-Strom immer mit nahrungsreichem Wasser versorgt, was sich in einer grossen Anzahl verschiedener Fischarten widerspiegelt, welche die grossen Vogelschwärme ernähren. An grösseren Säugetieren sind vertreten: Elan-Antilope, Kudu, Kuhantilope, Buntbock, Zebra, Springbok, Oryxantilopen und Weissschwanzgnu.
Der Park beherbergt auch den sogenannten Fynbos, eine Strauchvegetation, die fast ausschliesslich im Südwesten Südafrikas zu finden ist.
Der nordwestliche Teil des Parks (Postberg Flower Reserve) ist im Frühling (August - September), wenn alle Blumen zu blühen beginnen, eine grosse Touristenattraktion.

 

In Langebaan machten wir Halt beim The Farmhouse Hotel für eine kurze Besichtigung. Das Hotel überblickt die Lagune von Langebaan und vermittelt, wie es der Name bereits verrät, die Atmosphäre eins Farmhauses.

 

Paternoster ist ein Fischerdorf an der Westküste der Provinz Westkap in Südafrika. Neben den neu gebauten Ferienhäusern, die insbesondere von Kapstädtern am Wochenende genutzt werden, prägen die vielen weiss verputzten Fischerhäuser das Bild des Dorfes.
Der Strand erstreckt sich entlang der Paternoster Bay und wird im Süden von grossen, vom Meer abgerundeten Felsblöcken begrenzt. Im Dorf finden sich viele Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Kunstgalerien und Geschäfte, die verschiedenes Kunsthandwerk anbieten.
Im nahe gelegenen Cape Columbine Nature Reserve kann man Seevögel beobachten und besonders im Frühling viele endemische Blumen sehen. Hier steht auch der Cape-Columbine-Leuchtturm. Er wurde 1936 erbaut und ist einer der wichtigsten Orientierungspunkte für Schiffe an der Westküste Südafrikas.

 

Das Strandloper Ocean Boutique Hotel ist ein wunderschöner Zufluchtsort direkt am Ozean. Das Essen im Hotel ist hervorragend und das helle und erfrischende Interieur vermittelt das Gefühl eines Strandhauses. Wer gerne noch einige Tage zur Entspannung nach einer Rundreise verbringen möchte ist hier genau richtig.

The Farmhouse Hotel
The Farmhouse Hotel
Strandloper Ocean Boutique Hotel
Strandloper Ocean Boutique Hotel
Strandloper Ocean Boutique Hotel
Paternoster

Springbok

Die heutige Tagesetappe dauerte ca. 4-5 Stunden. Die Landschaft ist geprägt von Farmland mit vielen Schafherden.

 

In Springbok übernachteten wir in der Daisy Country Lodge welche viel Charme und eine angenehme Atmosphäre versprüht. Die Zimmer sind individuell eingerichtet und verwinkelt in einer Gartenlandschaft angeordnet. Die Lodge ist der ideale Zwischensstopp auf dem Weg nach Namibia oder zu den Augrabies Falls.  

Daisy Country Lodge
Daisy Country Lodge
Daisy Country Lodge

Augrabies Falls

In ca. 3 Fahrstunden erreichten wir den Augrabies Falls Nationalpark. Am Gate muss eine kleine Eintrittsgebühr beglichen werden.

 

Unsere Unterkunft war das Augrabies Falls Rest Camp direkt im Nationalpark. Das Haupthaus befindet sich nur wenige Meter von den Wasserfällen entfernt welche über einen Fusspfad erreicht werden.

Insgesamt 191 Meter tief stürzt der Oranje River bei den Augrabies Falls in die Tiefe.

Besonders im Spätsommer, wenn der Fluss viel Wasser führt, sind die Fälle am spektakulärsten. Dann bilden sich an den Seitenwänden weitere Wasserfälle, und die Luft ist erfüllt von dichtem Sprühnebel. Die Schlucht bei den Augrabies Falls ist 240 Meter tief und 18 Kilometer lang. Sie gilt als ein markantes Beispiel für Granit-Erosionen.

 

Der Augrabies Falls Nationalpark umfasst eine Fläche von 820 km2 und verläuft an den Ufern des Oranje entlang. Die Vegetation ist an das trockene Wüstenklima angepasst. So wachsen hier unter anderem auch die sogenannten Köcherbäume. Sie gehören zur Gruppe der Sukkulenten, die in ihrem Stamm Wasser speichern und so auch lange Dürreperioden überstehen können.

 

Die Chalets sind einfach aber zweckmässig. Im kleinen Shop kann man Lebensmittel zur Selbstversorgung kaufen oder im Restaurant feine Speisen geniessen. Auch ein Swimmingpool steht zur Verfügung.

Augrabies Falls
Augrabies Falls Rest Camp

Kgalagadi Transfrontier Park

Via Upington fuhren wir weiter nördlich zum Kgalagadi Transfrontier Park. Auch hier mussten wir beim Gate wieder eine kleine Eintrittsgebühr verrichten.

 

Unsere Unterkunft war das Twee Rivieren Rest Camp. Das Camp liegt im Nationalpark und ist eine einfache aber zweckmässige Unterkunft. Wie bereits bei den Augrabies Falls gibt es einen kleinen Shop im Camp wo man Lebensmittel zur Selbstversorgung kaufen kann sowie eine Tankstelle. Zudem steht ein Restaurant zur Verfügung.

 

Mit unserem 4x4 machten wir uns bereits am Nachmittag des ersten Tages zu einer Safari auf. Entlang der vorgegebenen Sandpisten darf man selbst die Route bestimmen und Ausschau nach den Tieren halten. Eine Ansammlung von Autos weckte unsere Aufmerksamkeit und als wir näher kamen entdeckten wir schnell das kleine Löwenrudel welches unter einer Baumgruppe Schatten suchte.

 

Am nächsten Tag kauften wir im Shop Lebensmittel und Getränke und fuhren zu einer Tagessafari raus. Wir entdeckten zahlreiche Wildtiere wie Oryx Antilopen, Springböcke, Strausse, Löwen, Cheetahs, Schakale und vieles mehr. Die roten Sanddünen im Hintergrund lieferten die perfekte Kulisse für wunderschöne Erinnerungsfotos.

Tswalu Kalahari Game Reserve

Heute wartete unser absolutes Highlight der Reise auf uns – das Tswalu Kalahari Game Reserve. Das aussergewöhnliche Wildreservat ist das grösste private Reservat von ganz Südafrika und liegt im Kalahari Naturreservat.

 

Die Lodge ist ein architektonisches Highlight und wurde mit vielen hellen Naturmaterialien erbaut und dekoriert. Die Suiten sind extrem grosszügig gestaltet und bieten absolute Privatsphäre. Luxus pur in einer atemberaubenden Landschaft.

 

Auf den Safaris konnten wir wiederum viele Wildtiere beobachten unter anderem einen schwarzmähnigen Kalahari-Löwen, Nashörner, Wildhunde, Cheetahs und mehr. Mein Highlight war der Besuch einer Erdmännchen-Familie welche wir zu Fuss aufsuchten und die quirlige Truppe beobachten konnten.

Tswalu Haupthaus
Tswalu Suite

Upington

Nach einer letzten Pirschfahrt am Morgen früh und einem hervorragenden Frühstück verliessen wir die traumhafte Lodge und fuhren zurück nach Upington, wo wir am früheren Nachmittag eintrafen. Wir checkten in unserem Stadthotel ein und genossen noch einen schönen Nachmittag im Innenhof bei kühlen Getränken.

 

Das Protea Hotel Upington ist modern und schön eingerichtet und ideal für Gäste welche ab Upington via Johannesburg nach Hause fliegen.