Knecht Reisen

Pionier der Schweizer Reiseindustrie

Fakten

Pioniere der Schweizer Reiseindustrie

Als Johann Knecht 1909 eine Fuhrhalterei mit Ross und Wagen ins Leben rief, konnte er nicht ahnen, den Grundstein zum mittlerweile viertgrössten Schweizer Reiseveranstalter gelegt zu haben: Die Knecht Reisegruppe gehört mit einem jährlichen Umsatz von über CHF 180 Mio. in die Spitzengruppe der schweizerischen Reiseindustrie. Die breitgefächerte Angebotspalette wird durch 31 eigene Geschäftsstellen sowie über 850 sorgfältig ausgewählte Reisebüros in der gesamten Schweiz vertrieben.

 

Die Knecht Reisegruppe im Überblick:

  • Viertgrösster Schweizer Reiseveranstalter
  • Seit 1961 betreibt die Knecht Reisegruppe eigene Reisebüros
  • Über 30 Verkaufspunkte in der ganzen Schweiz
  • Die Knecht Reisegruppe führt 15 spezialisierte Reisemarken
  • Jahresumsatz: CHF 181 Mio. (2016; ohne Eurobus)
  • Mehr als 200 bestens qualifizierte Mitarbeitende (darunter über 20 Lernende)
  • Über 100‘000 zufriedene Kunden jährlich
  • Mehrfacher Gewinner des Swiss Travel Award, einer Branchen-Auszeichnung für aussergewöhnliche Qualität, Fachkenntnis und Kundenservice

Spezialitäten

Verreisen mit dem Spezialisten – Unsere wichtigsten Abteilungen

Mehrwerte

Sicher hin und zurück
Sämtliche Reisebüros der Knecht Reisegruppe sind lizenzierte IATA- und Swiss-Agenturen, Mitglieder des Schweizerischen Reisebüroverbandes, des Garantiefonds der Schweizerischen Reisebranche sowie der TTS-Gruppe (Travel Trade Service Ltd.). TTS ist eine Vereinigung unabhängiger Reiseunternehmen in der ganzen Schweiz und steht für maximale Qualität. Die TTS-Reiseveranstalter bieten bei ihren weltweiten Angeboten beste Fachkompetenz und Kundenbetreuung.

Unabhängigkeit und beste Beratung
Neben unseren Eigenprodukten und Flugtickets aller renommierten Airlines verkaufen wir in unseren Reisebüros sämtliche Arrangements aller guten Schweizer Reiseveranstalter wie TUI, Kuoni, Helvetic Tours, Hotelplan oder ITS Coop - zu Originalpreisen und mit dem Vorteil einer neutralen und qualitativen Beratung.

Verreisen mit den Spezialisten
knecht reisen ist führender Reiseveranstalter für Fernreisen. Unsere ausführlichen Angebotspaletten für Australien/Neuseeland/Südsee, Südliches Afrika, USA/Kanada, Ski- und Snowboardreisen, Golfreisen, Gruppen- und Landwirtschaftsreisen, Jassferien, Sportreisen und Schiffsreisen werden durch das umfangreichste Sortiment in der Schweiz für die Karibik und Zentral- und Südamerika von Latino Travel ergänzt.

Expertise aus allererster Hand
Unsere Abteilungen bestehen aus ausgezeichnet qualifizierten Mitarbeitenden, die sich um das Wohl der Gäste kümmern. Unsere Spezialisten reisen regelmässig in die Zielgebiete und bilden sich fortlaufend weiter, um den Kunden jederzeit die aktuellsten Reisetipps und Hinweise zu geben.

 

Kontinuität und Kundenservice
Kontinuität spricht für sich: Dutzende Mitarbeitende und Führungskräfte sind seit zehn oder mehr Jahren in unserem Unternehmen tätig. Wir sind überzeugt, dass Beständigkeit und erstklassiger Kundenservice die Basis jeder erfolgreichen Zusammenarbeit unter Partnern darstellt. Unseren Kunden stehen jederzeit die Zuverlässigkeit und das hohe Fachwissen unserer Reisespezialisten zur Verfügung.

Weltweite Partnerschaften
Unsere weltweiten Partner wählen wir nach strengen Kriterien aus und überprüfen sie fortwährend, damit gleichbleibende Qualität und einwandfreier Kundenservice gewährleistet sind.

Erfolg ist ansteckend
100'000 Kunden vertrauen uns jedes Jahr ihre Reiseplanung an. Diese Verantwortung spornt uns an, unseren Gästen auch in Zukunft nur das Beste zu bieten. Unsere Expertise – Ihr Vorteil.

Verlässlichkeit
knecht reisen ist kerngesund. Unsere Muttergesellschaft, die Knecht Holding AG, steht für Vertrauen und Zuverlässigkeit.

Mit Zuversicht in die Zukunft
Auch mit den Herausforderungen der Digitalisierung, stark veränderten Kundenbedürfnissen und einer Welt, die im Umbruch ist: Wir sehen mit Zuversicht in die Zukunft und werden unseren Kunden auch künftig mit hochstehender Beratungsqualität, innovativen Lösungen und dem Fachwissen der Spezialisten bei der Ferienplanung zur Seite stehen.

Interview mit Roger Geissberger und Marcel Gehring

Roger Geissberger und Marcel Gehring im Interview
Roger Geissberger und Marcel Gehring im Interview

Was sind die grossen Reisetrends, welches die Lieblingsziele der Schweizer, was die Neuheiten und wo verstecken sich Geheimtipps? All diese Fragen beantworten zwei führende Touristik-Experten der Schweiz, die auch Stellung zum Wandel und zur Zukunft der Reisebranche in der Schweiz beziehen. Roger Geissberger ist CEO der knecht Reisegruppe und Delegierter des Verwaltungsrates. Marcel Gehring führt als CEO die knecht reisen ag.

 

Roger Geissberger welches sind die grossen Reisetrends?
Die Schweizer verreisen kürzer, dafür aber häufiger als früher – auch in ferne Länder. Diesen Trend haben die guten und günstigen Flugverbindungen noch verstärkt. Unter den Fernreisezielen bleibt Nordamerika sehr gefragt, aber auch der Ferne Osten und Australien.

Und wie verbringen die Schweizer ihre Ferien, Marcel Gehring?
Sehr gern aktiv, ohne dabei extrem zu sein. Themenreisen liegen allgemein im Trend – sowohl sportliche Reisen in den Bereichen Ski, Golf, Wandern oder Rad, als auch Foto- oder Wellness- Reisen.

Nordamerika ist eines der Lieblingsziele der Schweizer. Welche Highlights bietet das knecht reisen-Programm in Nordamerika?
Geissberger: Viele unsere Kunden fragen nach klassischen Top-Zielen wie New York, Florida, Kalifornien und Las Vegas. Aber wir setzen auch verstärkt auf die Südstaaten, Hawaii und auf aussergewöhnliche Ziele wie Alaska.

Wildnis, Wildlife und unvergessliche Eindrücke bietet auch das Südliche Afrika. Was sind da Ihre Favoriten?
Gehring: Besonders hervorheben möchte ich Botswana - für mich das beste Tiererlebnis in ganz Afrika! Wenn man dort mit dem Kleinflugzeug zu einer Lodge reist, in der es jeglichen Luxus, aber endlich mal keinen Internetempfang, kein Handynetz und keine Termine gibt, ist das doch wunderbar.
Geissberger: Und Kapstadt bleibt natürlich auch immer ein Top-Ziel. Für mich ist Kapstadt eine der schönsten Städte der Welt, die mit den Winelands und den Küsten am Kap auch noch ein traumhaftes Umland hat. Kapstadt ist perfekt als Citytrip für ein paar Tage oder auch für einen längeren Urlaub.

Bleiben wir im Süden, schauen aber weiter nach Westen. Da bleibt Lateinamerika ein Renner.
Gehring: Ein ganz besonderer Tipp ist die Südspitze von Argentinien und Chile, zudem wird die Karibik immer stark nachgefragt, genauso wie Mexiko und Costa Rica. knecht reisen nennt sich Der Spezialist unter den Reiseveranstaltern.

Wie kann man in all diesen Traumreiseländern Spezialist sein?
Gehring: Indem man Mitarbeiter hat, die sich wirklich voll und ganz auf eine Destination konzentrieren. Wir treten zwar als knecht Reisegruppe mit vielen Marken unter einem Dach auf, aber jede Marke oder Abteilung ist absolut fokussiert auf ihr Gebiet. So haben wir wirklich Spezialisten im Haus, die ausserdem zum Teil seit Jahrzehnten mit unseren Partnern vor Ort in den Ländern eng zusammenarbeiten.

Unter dem Dach der knecht Reisegruppe gibt es nicht nur knecht reisen, sondern einige Marken mehr. Welche Marken gehören zu Ihnen?
Geissberger: Um nur einige wenige zu nennen z.B. Latino Travel für Zentral- und Südamerika, Glur Reisen als Spezialist für Nord- und Kira Reisen als Spezialist für Ost-Europa. Und Baumeler ist der führende Wander- und Bike-Spezialist in der Schweiz. Dazu kommen Marken wie Lohri Reisen, Royal Reisen und Vasellari.

Andere Unternehmen bemühen sich um Einheitlichkeit, sie setzen auf Markenvielfalt. Warum?
Geissberger: Wir lassen unseren Spezialisten, die sich einen Namen gemacht haben, Freiraum zur Entfaltung. Die Kunden kennen sie und wissen, dass sie zum Beispiel bei Latino Travel ein ausgezeichnetes Südamerika-Programm finden.
Wieso sollten wir etablierte Marken unter knecht reisen laufen lassen? Im Übrigen kehren einige Unternehmen ja auch zur Vielmarken-Strategie zurück.

In der Schweizer Reisebranche geht es zur Zeit turbulent zu – wie halten Sie knecht reisen in ruhigem Fahrwasser?
Gehring: Es ist und war nie unser Ziel uns in den Massenmärkten zu bewegen oder enorme Investitionen in die Technologie vorzunehmen. Unsere Kernkompetenz liegt in der persönlichen Beratung, der jahrelangen Erfahrung unserer Mitarbeiter und dem massgeschneiderten Ausarbeiten von Reisevorschlägen. Mit dieser Strategie wächst man vielleicht nicht so schnell und so stark, aber dafür gesund.

knecht reisen hat seinen Skireisen-Katalog in dieser Saison in völlig neuer Aufmachung als 200 Seiten starkes Skireise-Magazin präsentiert. Wieso gehen Sie da neue Wege?
Geissberger: Mit Powder Dreams wollen wir die ganze Faszination des Skifahrens und Snowboardens in Kanada, den USA, Island, Japan, Skandinavien und Kamtschatka vermitteln. Mit Stories zeigen wir, warum es sich lohnt, mal ausserhalb der Alpen auf die Bretter zu steigen und natürlich auch, warum wir mit unserer Erfahrung aus 25 Jahren als Nordamerika-Ski-Spezialist der ideale Reiseveranstalter für eine besondere Ski-Tour sind.

Sie haben im Bereich der besonderen Skireisen nicht nur Heliskiing-Angebote, sondern auch Reisen mit Schweizer Ski-Stars im Programm.
Gehring: Ja, bereits zum viertem mal wird  geht eine Gruppe 2018 mit Didier Cuche zu Canadian Mountain Holidays (CMH). Ausserdem begleitet Dani Mahrer unsere Gäste  2018 nach Kanada. Die aktuellen Angebote mit Ski-Stars sind jeweils aktuell hier zu finden.

Ganz neu im knecht reisen-Portfolio sind seit 2015 Golfreisen. Was macht eine Golfreise mit knecht reisen aus?
Geissbeger: Was alle unsere Reisen ausmacht: Eine perfekte Planung von unseren Spezialisten, eine optimale Betreuung vor Ort und das gewisse Etwas. Das ist mal ein ganz besonderes Hotel, eine aussergewöhnliche Route oder natürlich auch wieder die besonderen Begleiter.
Gehring: Da können Golfer bei uns zum Beispiel mit der ehemaligen Profi-Golferin Florence Weiss oder mit "Entertainment-Pro" Fredy Mächler. Da hat man tolle Golfferien und kommt auch noch als besserer Golfer nach Hause.

2011 ist knecht reisen ins Schiffsreisengeschäft eingestiegen. Boomen Kreuzfahrten weiterhin?
Gehring: Der Markt wächst und wird weiter wachsen. Wir Schweizer haben da noch Nachholbedarf. Noch sind wir keine Nation von Seefahrern, aber wir sind auf dem Weg dahin.

2011 haben sie mit Kreuzfahrten angefangen, 2015 sind Golfreisen dazugekommen. Das heisst knecht reisen baut sein Portfolio immer weiter aus. Mit welcher Strategie?
Geissberger: Wir starten selbst neue Programme, wenn wir das Know How dafür im Hause haben und ein neues Produkt unserem hohen Anspruch gerecht wird. Firmen oder Produkte kaufen wir, wenn sie zu den führenden Spezialisten in ihrem Bereich gehören. So bauen wir unsere Position als der Spezialist unter den Reiseveranstaltern weiter aus. Mit dieser Strategie sind wir seit Jahren erfolgreich.

Wie man liest, finanziert knecht reisen seine Expansion mit eigenen Mitteln. Da müssen sie tatsächlich erfolgreich sein.
Geissberger: Das ist richtig. Es gibt andere Branchen, die wesentlich mehr Geld verdienen als Touristik-Unternehmen. Aber ja, für den Tourismus- Bereich darf ich sagen, dass wir in den vergangenen 17 Jahren 16 Firmen aus Eigenmitteln akquirieren konnten.

Was unterscheidet knecht reisen von anderen Reiseveranstaltern?
Geissberger: Wir machen nicht alles, wir sind reine Spezialisten. Dieses Spezialistentum leben wir in der knecht Reisegruppe mit den 14 verschiedenen Marken und in jeder unserer 24 Filialen. Unsere Mitarbeiter bekommen mehr Lohn, wenn sie ihre Ferien in unseren Destinationen verbringen, Workshops besuchen und zu den Schulungen kommen. Wer Zeit und Leidenschaft investiert, wird zum echten Spezialisten. In den vergangenen fünf Jahren lag unser Hauptaugenmerk darauf, aus unseren Reiseverkäufern so genannte Reiseconsultants zu machen. Und ich denke, wenn heute jemand für eine komplexe Fernreise irgendwohin auf der Welt etwas sucht, dann ist er in einem der 24 knecht reisen-Büros sehr gut aufgehoben.
Gehring: Einfache Badeferien, Charterflüge oder auch Städtereisen in Europa gibt es in unseren Büros natürlich auch. Aber besonders stark sind wir bei den Fernreisen in unsere eigenen Destinationen und bei Spezialreisen.
Geissberger: Richtig: Da dürfen wir wirklich behaupten, dass wir heute der führende Spezialist in der Schweiz sind.

Sie haben die eigenen knecht reisen-Büros angesprochen, kann man da nur knecht reisen buchen?
Gehring: Nein, natürlich nicht. Rund 50 Prozent der gebuchten Reisen sind aus unseren eigenen Programmen, die anderen 50 Prozent von anderen Anbietern von TUI über Kuoni bis hin zu Hotelplan und weiteren. Bei uns kann man im Prinzip alles buchen und selbstverständlich zu Originalpreisen.

Wie sehen Sie den Trend hin zum Internet. Glauben Sie weiter an die Bedeutung des Reisebüros?
Geissberger: Ganz klar! Das Internet ist für uns wichtig, aber nicht in erster Linie als Buchungstool, sondern als Informationsmedium, in dem wir uns als der führende Spezialist und unsere Mitarbeiter als die kompetenten Experten präsentieren können. Deshalb stehen auf unseren Websites auch die Menschen im Vordergrund. Da findet man sofort den Spezialisten aus unseren Filialen oder der Zentrale. Aber abgewickelt wird die Buchung einer komplexen Fernreise fast immer noch durch persönliche Beratung und individuelle Offerten, um das Optimum für den Kunden zu finden. Komplexe Fernreisen eignen sich nicht für eine schnelle Online-Buchung im Internet.

Aktuell dominiert die Währungssituation die Schlagzeilen. Wie verhält sich knecht reisen in diesem Umfeld?
Gehring: Unsere Eigenprodukte umfassen primär Fernreisen, da sind wir nicht stark vom Euro abhängig. Den Devisenbedarf für Nord- und Lateinamerika, Australien und Neuseeland sowie das Südliche Afrika haben wir zu einem guten Zeitpunkt gesichert. So stehen wir mit unseren Produkten preislich gut im Markt. Anders sieht es im Badeferiengeschäft aus, wo unsere Filialen lediglich Vermittler sind. Rund ums Mittelmeer ist der Euro vorherrschend. Selbstverständlich geben wir in diesem Bereich bei Neubuchungen die Währungsreduktionen unserer Partner weiter. Es gibt also keinen Grund die Ferien in Deutschland oder über das Internet zu buchen.

Als Reiseveranstalter reisen sie beruflich so viel – wahrscheinlich in einem Jahr mehr als viele Schweizer in ihrem ganzen Leben – macht Reisen Ihnen trotzdem noch Spass?
Geissberger: Ja, ich finde immer noch, im zarten Alter von 55 Jahren, dass Reisen echt ein toller Job ist und ich würde alles nochmals gleich machen. Für mich ist Reisen immer noch eine fantastische Sache.
Gehring: Reisen ist und bleibt meine Leidenschaft. Meine Neugierde und Vorfreude auf neue Ziele ist heute noch so gross wie vor meiner ersten Reise.