Auf den Spuren von Karawanen ab Taschkent

Die Zeiten, als kostbare Handelsgüter auf der Seidenstrasse mit Karawanen transportiert wurden, sind längst vorbei. Die Oasenstädte mit ihren Karawansereien, herrschaftlichen Palästen und bunten Märkten sind jedoch erhalten geblieben und scheinen geradezu der früheren Zeit entsprungen zu sein. In Usbekistan kommen Sie wie in keinem zweiten Land der bewegten Geschichte der legendären Seidenstrasse näher.
Auf den Spuren von Karawanen ab Taschkent
Preis auf Anfrage
ab/bis Tashkent
Highlights:
- Besichtigung der Stadt Tashkent
- Besuch von Medressen,Paläste & ein Harem
- Entdecken von der Wüste Kyzylkum
- Besuch der ehemaligen Karawansereien
- Besuch der Gur Emir-Mausoleum
Icon calendar 8 Tage / 7 Nächte

Reiseprogramm

1. Tag Tashkent

Individuelle Anreise nach Tashkent und Transfer in Ihr Hotel.

2. Tag Tashkent

Nach dem Frühstück steht eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Usbekistans auf dem Programm. Die fast 2'000-jährige Geschichte ist der Hauptstadt nicht mehr anzusehen. Nach einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1966 wurde aus den Ruinen eine sowjetische Modellstadt errichtet. Und so prägen heute breite Prachtstrassen, weitläufige Parkanlagen und die allgegenwärtigen Plattenbauten das Stadtbild. Mit dem eindrucksvollen Hast Imam Komplex besuchen Sie eines der wenigen Gebäude, das noch aus dem Mittelalter stammt. Danach steht der Chorsu Bazar mit seinem riesigen Kuppeldach auf dem Programm. Neben Früchten und Gemüse in exotischen Farben und Formen wird hier mit allem was das Herz begehrt gehandelt. Mit der Metro, die wie in den meisten ehemaligen sowjetischen Städten eine Sehenswürdigkeit für sich ist, fahren Sie in den modernen Teil der Stadt. Am Nachmittag fliegen Sie von Tashkent nach Urgench, das im Westen des Landes liegt. Eine kurze Fahrt bringt Sie in das zauberhafte Oasenstädtchen Khiva, wo Sie übernachten. (F, A)

3. Tag Khiva

Khiva gehört zu den besterhaltenen Orten der Seidenstrasse. Eine wehrhafte Stadtmauer verbirgt eine wunderschöne Altstadt mit verwinkelten Gässchen, verwunschenen Gärten und verträumten Hinterhöfen. Auch der frühere Reichtum ist unübersehbar. Reich verzierte Medressen, prunkvolle Paläste und sogar ein ehemaliges Harem liegen nur wenige Schritte voneinander entfernt. Das Stadtbild prägt jedoch das Kalta Minor Minarett – die eine oder andere Geschichte, weshalb es nie vollendet wurde, werden Sie ganz bestimmt zu hören bekommen. (F, A)

4. Tag Wüste Kyzylkum

Auf der langen Fahrt von Khiva nach Buchara durch die Wüste Kyzylkum wandeln Sie heute tatsächlich auf den Spuren der Karawanen. Während Jahrhunderten waren sie der Rückgrat der Seidenstrasse, versorgten die Handelsstädte mit den begehrten Gütern aus Asien oder machten Rast auf ihrem Weg nach Europa. Die Strapazen und Gefahren, denen die Karawanen in der unendlich scheinenden Sand- und Kieswüste ausgesetzt waren, sind heute nur noch schwer vorstellbar. Im klimatisierten Fahrzeug durchquert sich die menschenfeindliche, unwirtliche Gegend heute wesentlich bequemer. Am späteren Nachmittag erreichen Sie Buchara. (F, A)

5. Tag Buchara

Auch Buchara wird Sie mit seinem Charme und seiner Erhabenheit in seinen Bann ziehen. Eine kompakte, pittoreske Altstadt mit lehmfarbenen Häusern gruppiert sich um den schmucken Lyab-i Hauz. Der Platz mit seinen Schatten spendenden Bäumen, dem künstlichen Teich und den netten Cafés lädt zum Verweilen ein. Und nach dem Besuch des einzigartigen Samaniden-Mausoleums, der wuchtigen Festung Ark und der eindrucksvollen Chor Minor-Moschee mit ihren vier Türmen, ist eine Tasse Tee in entspannter Atmosphäre mehr als willkommen. Nachdem die Lebensgeister wieder geweckt sind, steht ein Besuch der ehemaligen Karawansereien an. Dort haben sich heute Handwerker niedergelassen, die feinste Seidenstoffe, kunstvoll geschmiedete Messer und handbemaltes Porzellan herstellen und verkaufen. Im geschäftigen Treiben, das in den historischen Gemäuern herrscht, fühlt man sich in die Blütezeit der Seidenstrasse zurückversetzt. Käme nun noch eine Karawane mit schwer bepackten Kamelen um die Ecke – man würde sich nicht wundern! (F, A)

6. Tag Samarkand

Nach dem Frühstück fahren Sie von Buchara nach Samarkand. Die über 2'500 Jahre alte Stadt war über Jahrhunderte hinweg eine der wichtigsten Städte Transoxaniens. Der Reichtum der Handel treibenden Einwohner spiegelte sich bald in prunkvollen Bauten wider. Bereits Alexander der Grosse zeigte sich von Samarkand äusserst angetan und Edgar Allan Poe fragte in einem Gedicht „Ist’s nicht der Erde Königin?“. Spätestens wenn Sie auf dem Registan- Platz, der von drei märchenhaften Medressen eingerahmt wird, stehen, werden Sie den Herren beipflichten. Aber auch das Gur Emir-Mausoleum ist an kunstvoll verzierten Ornamenten und intensivsten Farben kaum zu überbieten. (F, A)

7. Tag Samarkand

Nochmals bleibt Zeit, die weiteren Schätze Samarkands zu entdecken. Zuerst besichtigen Sie die imposante Bibi Khanym-Moschee, ein Bauwerk dessen Grösse für die damaligen Verhältnisse gigantisch war. Weiter geht es zur schmucken Nekropole Shah-i-Zinda. Die unzähligen Mausoleen der Gräberstrasse sind über und über mit Fayencen in allen Blautönen verziert und glitzern in der Sonne um die Wette. Am Nachmittag verlassen Sie Samarkand und fahren in die Hauptstadt Usbekistans zurück. (F, A)

8. Tag Rück- oder Weiterreise

Transfer zum Flughafen und individuelle Weiter- oder Rückreise in die Schweiz.

Preise
8 Tage / 7 Nächte Preis auf Anfrage