Grasland, Steppenwind und Wüstensand ab Ulaanbaatar

Die Mongolei scheint einem Bilderbuch entsprungen zu sein: der tiefblaue Khovsgol-See, das endlos wirkende Grasland, die einsame, karge Steppe und die majestätischen Sanddünen, die sich bis zum Horizont ziehen. Dazwischen tauchen immer wieder wie aus dem Nichts wild dahingaloppierende Reiter auf oder gastfreundliche Nomaden laden zu Tee und getrocknetem Quark ein.
Grasland, Steppenwind und Wüstensand ab Ulaanbaatar
Preis auf Anfrage
ab/bis Ulan Bator
Highlights:
- unvergässliche Übernachtungen in einer Jurte
- idyllischer Khuvsgul-See
- einmalige Landschaft vom Kraterrand das Khorgo-Vulkanes
- einzigartiges Kloster Erdene Zuu
- spektakuläre Dinosaurierausgrabungen in Bayanzag
Icon calendar 12 Tage / 11 Nächte

Reiseprogramm

1. Tag In den Norden der Mongolei

Fahrt zum Flughafen von Ulan Bator und Flug nach Murun, im Norden der Mongolei. Sie besichtigen ein lokales Museum. Eine zirka zweistündige Fahrt bringt Sie an das Ufer des idyllisch gelegenen Khuvsgul-Sees, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen. Übernachten werden Sie bis ans Ende der Reise in Camps mit Jurten, den traditionellen und erstaunlich komfortablen Rundzelten der Nomaden. (M, A)

2. Tag Khuvsgul-See

Fahrt zum Flughafen von Ulan Bator und Flug nach Murun, im Norden der Mongolei. Sie besichtigen ein lokales Museum. Eine zirka zweistündige Fahrt bringt Sie an das Ufer des idyllisch gelegenen Khuvsgul-Sees, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen. Übernachten werden Sie bis ans Ende der Reise in Camps mit Jurten, den traditionellen und erstaunlich komfortablen Rundzelten der Nomaden. (M, A)

3. Tag Mongolisches Grasland

Am Morgen verlassen Sie diesen idyllischen Flecken. Die Reise führt durch eine wenig besiedelte Gegend mit sanften Hügeln und Hochebenen. Immer wieder treffen Sie auf einsame Reiter oder Sie sehen Nomaden, die mit ihren Herden und dem gesamten Hausrat unterwegs zu neuen Weidegründen sind. (F, M, A)

4. Tag Vulkan Khorgo

Im Verlauf des Vormittages erreichen Sie den Terkhiin Tsagaan Nuur, den «Grossen Weissen See», an dessen Ufer sich der Vulkan Khorgo erhebt. Der Vulkanismus ist mit den erkalteten Lavaströmen und erloschenen Vulkankegeln allgegenwärtig. Sogar der See verdankt seine Entstehung einem Vulkanausbruch. Heute gehört er zu den fischreichsten des Landes und manch ein Fischer brät sich zum Abendessen einen selbstgeangelten Lachs oder eine Forelle. Eine kurze Wanderung bringt Sie zum Kraterrand des Khorgo-Vulkanes, von wo Sie eine einmalige Aussicht auf die umliegende Landschaft und das Kraterinnere haben. (F, M, A)

5. Tag Tsenkher

Auf Ihrem weiteren Weg durch das Grasland legen Sie in der Stadt Tsetserleg einen Halt ein und besuchen ein interessantes Provinzmuseum, das in den ehemaligen Räumen eines Klosters eingerichtet wurde. Nach einer kurzen Fahrt gelangen Sie nach Tsenkher. Der in einem idyllischen Tal gelegene Ort ist für seine schwefelhaltigen, heissen Quellen bekannt. Nach dem Bezug Ihrer Jurte, lässt es sich in den Wasserbecken des Camps herrlich entspannen. (F, M, A)

6. Tag Kloster Tövkhön

Durch eine liebliche Hügellandschaft führt Ihre Fahrt über fotogene Edelweiss- und Enzian-Wiesen zum Kloster Tövkhön. Während der Kulturrevolution fiel es, wie die meisten Klöster des Landes, der Zerstörungswut der sowjetischen Besatzung zum Opfer. Heute erstrahlt das Kloster in neuem Glanz und kann auf einer Wanderung besucht werden. Danach ist Karakorum, die frühere Hauptstadt der Mongolei, schnell erreicht. Von hier aus eroberte einst das Heer des Chingis Khan ein Riesenreich, das sich bis nach Europa ausdehnte. (F, M, A)

7. Tag Kloster Erdene Zuu

Sie besichtigen mit Erdene Zuu eines der grössten und schönsten Klöster der Mongolei, das aus den Ruinen der Hauptstadt des Grossmongolischen Reiches erbaut wurde. Eine Mauer mit 108 Stupas umschliesst den Klosterkomplex. Nach Jahren des Religionsverbotes wird das Kloster heute wieder von Mönchen bewohnt und erfreut sich grosser Beliebtheit. Ein kleines Museum mit Ausgrabungsstücken aus früherer Zeit steht anschliessend auf dem Programm. Am Nachmittag besuchen Sie eine Nomadenfamilie, die Sie mit ihrer selbstverständlichen Gastfreundschaft beeindrucken wird. Neben Milchtee oder Airag, vergorener Stutenmilch, wird Ihnen vielleicht auch etwas frisches Joghurt oder getrockneter Quark angeboten. Ein ganz besonderer Genuss! (F, M, A)

8. Tag Ongiin Khiid

Nun beginnt die Fahrt Richtung Süden. Während der nächsten zwei Tage wandelt sich das Landschaftsbild langsam. Sind die Weiden am Anfang noch saftig und grün, geht die Vegetation langsam in eine immer trockener werdende Steppe über. Am Nachmittag erreichen Sie die Ufer des Flusses Ongiin, wo sich einst eine der grössten Klosteranlagen des Landes befand. Nach der kompletten Zerstörung durch die Bolschewiken erwacht die Ruine in den letzten Jahren wieder langsam zu neuem Leben und ein kleiner Tempel wird heute wieder von Mönchen bewohnt. (F, M, A)

9. Tag Bayanzag

Auf Ihrer Weiterfahrt breitet sich scheinbar endlos ein steiniges Plateau vor Ihnen aus, bevor Sie die Wüste Gobi erreichen. Tagesziel ist die Gegend um Bayanzag, die für ihre Dinosaurierausgrabungen bekannt ist. Hier konnte aufgrund versteinerter Gelege das erste Mal zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass Dinosaurier Eier legten und keine Säugetiere waren. Gegen Abend sind die als «Flammende Klippen» bekannten Sandsteinfelsen einen Besuch wert. Bei Sonnenuntergang, wenn sich die Felsen tiefrot färben, werden sie ihrem Namen durchaus gerecht. (F, M, A)

10. Tag Khongoryn Els

Heute stehen mit Dünen und Kamelen typische Wüstenvertreter im Mittelpunkt. Sie besuchen eine Kamelzüchterfamilie. Auch hier wird, wie bei allen Nomaden, die Gastfreundlichkeit gross geschrieben. Neben Tee wird Ihnen vielleicht sogar eine Schale Kamelmilch angeboten. Aber auch ein ausgedehnter Kamelritt durch die Umgebung darf nicht fehlen. Sie lernen so die Wüste aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen. Die imposante, 180 Kilometer lange Sanddüne von Khongoryn Els lädt zu einer unvergleichlichen Wanderung ein. Für den etwas anstrengenden Aufstieg auf den Dünenkamm werden Sie mit einer faszinierenden Aussicht belohnt. Als Abschluss machen Sie noch in der Region Seruun Bulag einen Stopp, wo Sie einen kleinen Bach, umgeben von Grasland, vor den Sanddünen bestaunen können. (F, M, A)

11. Tag Die Geierschlucht

Heute steht ein Ausflug zur Geierschlucht im Gobi Altai-Gebirge auf dem Programm. Auf einer leichten Wanderung durch die enge Schlucht finden sich auch im Hochsommer häufig massive Eisblöcke oder Abschnitte des Flusses, die noch gefroren sind. Mit etwas Glück können Sie die hier lebenden Bartgeier beobachten oder sehen einen mongolischen Steinbock in den steilen, nahezu senkrechten Felswänden. (F, M, A)

12. Tag Zurück nach Ulan Bator

Eine kurze Fahrt bringt Sie nach Dalanzadgad, dem Verwaltungszentrum der Südgobi, von wo Sie in die Hauptstadt Ulan Bator zurückfliegen. Mit der Fahrt zum Hotel in Ulan Bator endet Ihre Reise durch die Mongolei. (F)

Preise
12 Tage / 11 Nächte Preis auf Anfrage