Zambia und Zimbabwe

Zambia und Zimbabwe

Safari / Tierbeobachtung (Game Drives / Pirschfahrten)

22.Oktober 2018 - 30.Oktober 2018

Johannesburg

Früh morgens sind wir in Johannesburg gelandet. Ideal um noch eine Besichtigungstour zu unternehmen. Wir haben uns für einen geführten Spaziergang durch das künstlerische Viertel Newtown entschieden. Dort konnten wir Graffiti Kunstwerke bewundern und dabei spannende Geschichten zu den Gemälden und den Künstlern erfahren. Es war sehr interessant ein kleiner Teil dieser Stadt zu Fuss zu besichtigen. Johannesburg allgemein bietet mit den vielen Museen und Denkmälern einen interessanten Einblick in die Geschichte des Landes.

Einen Zwischenstopp in Johannesburg von einer Nacht würde ich bei einer Reise nach Zambia oder Zimbabwe auf jeden Fall einbauen.

Sehr empfehlenswert ist das Hotel Sandton Sun, welches im Herzen von Sandton und 40 Fahrminuten vom Flughafen Johannesburg liegt. Das Hotel hat eine wunderschöne Terrasse mit Lounge und Pool und einem wunderschönen Blick auf den Stadtteil Sandton. Das Hotel ist direkt mit dem Einkaufszentrum Sandton City verbunden. Somit steht einem kurzen Abstecher in die internationalen Shops nichts mehr im Wege.

Zambia - Kafue Nationalpark

An diesem Tag sind wir von Johannesburg über Lusaka in den Kafue Nationalpark geflogen. Der Kafue Nationalpark liegt im südwestlichen Teil des Landes und ist der älteste Park von Zambia. Der sehr abgelegene Park ist touristisch kaum erschlossen und bietet dadurch einen uneingeschränkten Lebensraum für viele Tiere. Neben dem hügeligen Buschland gehören zum Park auch die Busanga Plains, eine Schwemmebene mit flachem Grasland und kleinen Palmeninseln.

Die Reise in den Kafue war sehr aufregend und wahnsinnig interessant. Von Lusaka sind es ca. 1.5 Flugstunden in den Kafue Nationalpark. Wir sind mitten im Nirgendwo auf einem Airstrip gelandet. Unser Fahrzeug stand schon bereit, welches uns dann auch direkt in unsere erste Lodge gebracht hat.

Bei Ankunft im Shumba Camp war ich zuerst einmal sprachlos. Vom Camp aus hat man einen grossartigen Blick auf die Busanga Ebene mit ihrer atemberaubenden Flora und Fauna. Das Camp verfügt lediglich über 6 geräumige und luxuriös ausgestattete Zelte, die sich auf erhöhten Holzdecks befinden. Die Aussicht von der privaten Lounge vor unserem Zelt war einfach traumhaft und mit Glück kann man einige Tiere beobachten.

Die geführten Pirschfahrten im Kafue Nationalpark waren eindrücklich und die Natur einfach einzigartig. Ebenfalls einzigartig war die Heissluftballonfahrt – die Busanga Ebene von oben zu bestaunen war eindrücklich und ein unvergessliches Erlebnis. Das Shumba Camp bietet bei guten Wetterverhältnissen Heissluftballonfahrten an.

Die etwas preisgünstigere Variante zum Shumba Camp ist das Busanga Bush Camp, welches bewusst naturnah gestaltet wurde, damit es die Atmosphäre der ursprünglichen Landschaft widerspiegeln kann. Diese Unterkunft hat lediglich 4 Safari-Zelte.

Zimbabwe - Mana Pools Nationalpark

Heute machten wir uns auf den Weg nach Zimbabwe. Zuerst ging es vom Kafue Nationalpark zurück nach Lusaka. Von dort aus folgte ein Strassentransfer nach Chirundu, zur Grenze nach Zimbabwe. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden. Nach dem Grenzübergang erfolgte ein Bootstransfer auf dem Zambezi River zum Ruckomechi Camp im Mana Pools Nationalpark. Die Fahrt über Land war wahnsinnig spannend und man konnte viele Eindrücke dieser Länder gewinnen.

Angekommen im Ruckomechi Camp war ich überwältigt von dieser wunderschönen Lodge. Das Camp bietet einen umwerfenden Ausblick auf die ferne Hügellandschaft und liegt direkt am Zambezi River – schöner kann es nicht sein!

Die Pirschfahrten im Mana Pools Nationalpark waren sehr abwechslungsreich. Etwas weiter vom Camp entfernt, findet man riesige Bereiche fast undurchdringlichen Dickichts und darüber hinaus viele Kilometer Mopanewälder, die bis an den Rand des Flusstals reichen. Der Park ist Heimat von einer grossen Artenvielfalt, die man auf der Safari an Land oder auch auf dem Wasser beobachten kann. Die Sonnenuntergänge direkt am Zambezi sind wunderschön!

Am meisten beindruckt haben mich auch die Elefanten, welche täglich in unserem Camp vorbeischauten. Man konnte diese imposanten Dickhäuter vom Zelt aus beobachten. Ein Erlebnis, welches nicht so schnell vergessen geht.

Sehr empfehlenswert ist auch das Little Ruckomechi Camp, welches das kleinste Camp im Mana Pools Nationalpark ist. Mit nur 3 auf Holzplattformen errichteten Zeltzimmern bietet das Little Ruckomechi Camp viel Privatsphäre.

Zimbabwe - Hwange Nationalpark

An diesem Tag ging es weiter zum Hwange Nationalpark. Wir wurden im Ruckmechi Camp abgeholt und zum Airstrip gefahren. Dort wartete bereits unser Flieger, welcher uns zum Hwange Nationalpark gebracht hat. Der Hwange Nationalpark ist eine vorwiegend ebene Savanna, die von einigen Waldgebieten und spärlicher Vegetation bedeckt ist. Die zahlreichen Wasserlöcher bieten sehr gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Schon kurz nach Ankunft im Hwange Nationalpark konnten wir eine Herde Elefanten beim Trinken und Spielen am Wasserloch beobachten.

Angekommen im Davison’s Camp wurden wir herzlich begrüsst. Das Camp spiegelt den Charakter eins typischen Safari Camps wider. Die Zelte sowie der Hauptbereich des Camps bieten Ausblick auf ein Wasserloch, an dem immer wieder Tiere ihren Durst stillen. Danach ging es auf Pirschfahrt und wir konnten weitere grosse Herden von Elefanten sehen. Ebenfalls begegneten wir einer grossen Löwenfamilie, welche gerade ihren Mittagsschlaf genoss. Gegen Abend erreichten wir wieder das Camp und liessen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Die Abende am Lagerfeuer finde ich persönlich ein absolutes Erlebnis. Denn so kommt man in Kontakt mit anderen Gästen und man tauscht all die Erlebnisse des Tages aus. Ebenfalls zwei wunderschöne Lodges, welche im Hwange Nationalpark gelegen sind:

Das Little Makalolo Campm welches in einem privaten Konzessionsgebiet im Hwange Nationalpark liegt. Dieses Camp hat mir persönlich sehr gut gefallen und das Highlight ist auf jeden Fall das sogenannte Hide, einem Versteck, von welchem man in aller Ruhe die Tiere an der vorgelagerten Wasserstelle beobachten kann. Somit kann man auch die Nachmittage damit verbringen, die Tiere aus ganzer Nähe zu beobachten.

Ebenfalls empfehlenswert ist das Linkwasha Camp, welches im Südosten des Hwange Nationalparks liegt. Das Camp besticht durch eine offene und vielseitige Gestaltung mit einem Mix aus moderner und authentischer Inneneinrichtung. Die Zeltzimmer sind mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet. Für Gäste, welche der sehr moderne Stil schätzen, ist das Linkwasha Camp genau das Richtige.

Ebenfalls bietet das Linkwasha Camp ein Hide, von welchem man die Tiere aus der Nähe beobachten kann – ein absolutes Highlight!!

Zimbabwe - Victoria Falls

Leider ist es nun soweit und wir müssen den Busch verlassen. Die Tage in den verschiedenen Nationalparks waren unvergesslich. Die Ruhe, die Natur und die vielen verschiedenen Tiere haben mich wahnsinnig beeindruckt. Nirgendwo sonst findet man diese Ruhe und Gelassenheit wie in diesen wunderschönen Regionen.

In Victoria Falls angekommen, mussten wir uns zuerst wieder an die Zivilisation, die Autos und die vielen Menschen gewöhnen. Sofort ging es los und wir fuhren zu den weltberühmten Victoria Falls. Es war eindrücklich zu sehen, wie der Zambezi auf einer Breite von fast 1700, und 11m tief in eine Schlucht stürzt. Der dadurch entstehende Sprühnebel der Wasserfälle kann bis zu 400m in die Höhe steigen und erzeugt in unmittelbarer Nähe einen üppigen Regenwald. Zu unserer Zeit im Oktober hatte es wenig Wasser, da die Regenzeit erst noch kommt. Trotz allem war die Tour spannend und sehr eindrücklich. Wer die Fälle gerne von oben beobachten möchte, dem empfehle ich unbedingt einen Helikopter-Flug.

Eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit bietet das Victoria Fall Hotel, welches in der Nähe des Stadtzentrums und der Fälle liegt. Es stammt aus der britischen Kolonialzeit und versprüht auch heute noch ganz die Atmosphäre vergangener Pioniers Zeiten. Das Hotel liegt in einem grossen Gartengelände und von der Terrasse aus sieht man bis zu den Victoria Fällen.