Tourasia Rallye Myanmar

Tourasia Rallye Myanmar

Abenteuerreisen

21.Mai 2018 - 29.Mai 2018

Abreisetag ab Zürich

Heute geht es los mit dem Abendteuer Myanmar. Die ganze Gruppe traf sich um 12Uhr am Flughafen Zürich. Individuelles Check-in, danach Abflug um 13.30Uhr mit Thai Airways von Zürich nach Bangkok. Der Flug dauert 11 Stunden. Der Flug war drei, vier, drei bestuhlt und wir hatten das Glück, dass in unserer vierer Reihe die mittleren zwei Plätze frei blieben. Während des Fluges wurde uns volle Verpflegung ohne Extrakosten serviert.

Um 05.30Uhr am 22.Mai sind wir in Bangkok gelandet und der Flug ging um 07.55Uhr weiter, für 1 1/2 Stunden, nach Yangon.

Unsere Uhr haben wir um 4 1/2 Stunden vorgestellt bei Ankunft, denn dies ist die Zeitverschiebung zur Schweiz.

Herzlich willkommen in Myanmar! Sissi, unsere burmesische Reiseleitung und ihre Kollegen haben uns sehr herzlich in Myanmar willkommen geheissen.

Danach wurden wir mit dem Car zum Hotel Sule Shangri La gebracht, unserem ersten zu Hause in Yangon für die kommenden 2 Nächte. Das Hotelpersonal hat uns sehr freundlich begrüsst und uns das Hotel gezeigt.

Das Hotel liegt sehr zentral im Zentrum von Yangon. Zu Fuss kann man alle Sehenswürdigkeiten sehr gut erreichen. Das 4 Sterne Hotel bietet ein sehr ausgiebiges Frühstück und eine schöne Poollandschaft. Die Zimmer sind grosszügig, mit allem Komfort, wie Safe, Minibar und wirklich bequeme Betten.

Nach einer kurzen Erfrischung trafen wir uns alle bei der Rezeption und fuhren mit dem Bus zum Bahnhof von Yangon. Dort haben wir uns die einheimischen Züge angeschaut und sind dann mit dem Zug, ohne Türen, ein paar Stationen weit gefahren. In einem einheimischen Teashop wurden wir mit burmesischen Spezialitäten, wie z.b. Dim Sum, versorgt.

Unser Car brachte uns danach zumndawg Kandawgyi Lake, dem königlichen See. Ein perfektes Fotomotiv während des Sonnenunterganges mit der Shwedagon Pagode im Hintergrund!

Zum Abendessen wurden wir ins Belmond Governor's Residence Hotel eingeladen. Eine wunderschöne Unterkunft mitten in Yangon und doch hatte man das Gefühl, dass es ganz abseits gelegen ist. Eine sehr schöne Gartenanlage mit einer herrlichen Poollandschaft und absolut ruhig gelegen. Sehr grosszügige Zimmer im schönen burmesischen Stil eingerichtet. Das Essen im Hotel war einmalig. Es gab ein frisches Buffet mit allen Köstlichkeiten wie frischem Fisch, Curry und Grill.

2.Klasse eines burmesischen Zuges
1.Klasse eines burmesischen Zuges
Team Irrawaddy
Sissi, unsere Reiseleiterin
Kandawgyi Lake

Tag 2

Individuelles Frühstück im Hotel Sule Shangri-La.

Um 09Uhr trafen wir uns zu einer Schnitzeljagd durch Yangon. Ein wirklich tolles Erlebnis um die Stadt kennenzulernen. Wir haben den Markt in Yangon besucht, sehr eindrücklich. Der Markt verteilt sich über drei grosse Hallen und verschiedene Strassen. Alles wird angeboten, von Tüchern, über Holzkohle, Spielwaren, Schminke usw. Auch die verschiedenen Düfter auf dem Markt reizen die Nase mal mehr und mal weniger. Da es das ganze Jahr über in Myanmar sehr heiss ist, riecht die ganze Stadt etwas speziell. In Yangon gibt es viele Gassen, welche mit Müll und anderem zugeschüttet sind.

Nach einem sehr köstlichen, authentischen Mittagessen im Monsoon Restaurant an der Theinbyu Street besuchten wir Diethelm Travel, das Team vor Ort, welches mit Tourasia zusammenarbeitet. Es war sehr spannend zu sehen, wie unser Arbeitsalltag in einem Reisebüro in Myanmar ausschaut.

Wieder zurück im Hotel hatten wir Zeit um uns frisch zu machen und uns umzuziehen. Wir besuchten die Shewdagon Pagode und da muss man die Schultern und Knie bedecken.

Die Shewdagon Pagode ist das Heiligtum des Landes. Man fährt mit dem Lift hoch und kann rund um die Pagode herumgehen. Für eine ausführliche Besichtigung sollte man ca. 2 Stunden einplanen.

Sissi, unsere Reiseleiterin, hat uns viel Verschiedenes über den Buddhismus erzählt und uns den Glauben der Burmesen nähergebracht. Ganz wichtig ist: Kniet man vor einen Buddha, schauen die Knie nach vorne und die Füsse zwingend nach hinten, ansonsten beleidigt man den Glauben.

Zum Abendessen waren wir eingeladen ins Yangon Excelsior Hotel. Eine brandneue Unterkunft welche erst jetzt im Sommer eröffnet wird. Ein 5 Sterne Hotel im Soho von Yangon gelegen. Top moderne Zimmer, angehaucht vom britischen Stil, da die Inhaber zum Teil britisch sind. Vom Hotel aus ist das Ausgehviertel sehr gut erreichbar und ebenfalls die Sehenswürdigkeiten.

Shwedagon Pagode
Shwedagon Pagode
Markt in Yangon

Reisetag Yangon - Bagan

Um 06.15Uhr hat uns der Transfer zum Flughafen Yangon abgeholt. Von dort aus flogen wir um 08.00Uhr mit einer kleinen Propellermaschine von Air KBZ nach Bagan.

Bagan gehört zu den beliebtesten Reisezielen im ehemaligen Burma. Bagan begeistert: auf einer Fläche von 40m2 wurden Tausende von Tempeln und Pagoden errichtet. Nicht umsonst ist Bagan der erste Ort in Myanmar welcher ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde. In der Hauptreisezeit von Oktober bis März werden hier die berühmten Heissluft-Ballonfahrten angeboten.

Nach Ankunft in Bagan stiegen wir auf das Fahrrad um. Ein wirklich schönes Erlebnis, welches man zu früheren Stunden des Tages auch sehr gut empfehlen kann. Die Strassen in Bagan haben zwar eine Schlaglöcher, doch diese kann man gut umfahren. Wir haben einen einheimischen Markt besucht, wo wir uns mit Souvenirs eingedeckt haben. Nach einer ca. 1 1/2 stündigen Fahrradtour trafen wir uns zum Mittagessen im Nanda Restaurant, sehr bekannt für die in Burma so beliebten Marionetten Aufführungen.

Das Essen hat hervorragend geschmeckt und die Marionetten Aufführung war ein tolles Erlebnis.

Den Ananda Tempel haben wir auf dem Weg zu unserem Hotel @ Tharabar Gate besucht. Sissi hat uns während der Tempelbesichtigung erzählt, dass es vier Buddhas gab und es noch einen fünften und letzten geben wird, man jedoch noch nicht weiss, wann dieser geboren wird. Beim Tempelrundgang wird einem die Geschichte des Buddhas nähergebracht und wenn man möchte, kann man mit den Einheimischen beten.

Das @ Tharabar Gate Hotel liegt sehr ruhig. Es bietet eine wunderschöne Poolanlage und wirklich grosszügige Zimmer. Alle Zimmer liegen in Reihenbungalows mit grossen Sitzplätzen. Das Restaurant bietet einen Innenbereich, welcher jedoch rundherum vollständig geöffnet werden kann. Die Terrasse und die Bar befinden sich gleich neben dem Pool. Die Hotelanlage kann allen Kunden gut empfohlen werden.

Nach kurzem Schwimmen im Pool wurden wir mit den Pferdewagen abgeholt und zu einer gemütlichen Sunset Cruise auf dem Irrawaddy River gefahren. Eine holprige aber sehr amüsante Angelegenheit. Der Kutschenfahrer führte uns zwischen vielen Tempeln und einheimischen Dörfern hindurch.

Zum Abendessen im Tharabar Gate Hotel erwartete uns ein kleines aber sehr köstliches Buffet mit verschiedenen Curry's, frischem Fisch und schönem Früchtebuffet.

Puppentheater
Sunset Cruise Irrawaddy River
Mittagessen im Nanda Restaurant
Kutschenfahrt
Pool @Tharabar Gate

Bagan - Mount Popa - Bagan

Individuelles Frühstück im Hotel @ Tharabar Gate.

Abfahrt um 08.00Uhr. Heute suchten wir die Geister heim in ihrem Zuhause, dem Mount Popa. Nach rund einstündiger Fahrt erreichten wir den heiligen erloschenen Vulkan, der die Geisterwelt beheimatet. Nach 777 Stufen geniesst man eine fabelhafte Aussicht über Bagan. Auf dem Weg nach oben kann man einige Nat-Schreine sehen und verschiedene Geister Geschichten hat uns Sissi erzählt.

Es gibt viele Souvenirstände zu Beginn der Stufen.

Unterhalb des Mount Popa's liegt das Popa Garden Resort. Eine sehr gepflegte Hotelanlage mit grossem Garten und von jedem Zimmer geniesst man den Blick auf den heiligen Berg. Das Hotel wurde inmitten der Natur erbaut und bietet eine ruhige Oase mit Pool zum Relaxen. Wanderungen können von hier aus gut unternommen werden oder man kann einfach mal einen Tag zum Relaxen einplanen. Die heissen und feuchten Temperaturen (vor allem zwischen Mai und September) sind für den Körper doch auch anstrengend. Das Mittagessen im Hotel war hervorragend, wirklich ein Lob an den Küchenchef.

Auf der Rückreise hielten wir bei einem Obstgarten, um zuzuschauen wie die Dorfbewohner rohen Zucker gewinnen und Palmwein brennen. Hier wurden wir mit Thankha geschminkt. Dies besteht aus Baumrinde und dient den Burmesen als Sonnenschutz. Es kann ganz einfach auf die Wangen aufgetragen werden mit Wasser und manche tragen es wie Kunst auf den Wangen.

Das Abendessen genossen wir im ART @ Bagan Restaurant am Irrawaddy Fluss. Verschiedene Gerichte durften wir probieren. Die Burmesen lieben Curry, Reis, Gemüse und Fisch.

Mount Popa
Popa Garden Resort Zimmeraussicht
Thanakha Schminke
Rohzucker Gewinnung

Bagan - Yandabo - Mandalay

Heute fuhren wir um 07.00Uhr morgens los mit dem Car zum Dorf Si Mee Khon. Ca. 3 1/2 Stunden dauert die Fahrt und beim Dorf angekommen stiegen wir auf ein Boot um, welches uns in rund einer Stunde nach Yandabo brachte. Ein Dorf abgelegen von der Aussenwelt. Sehr bekannt für die Töpferei, welches auch das Haupteinkommen für die Dorfbewohner ist.

Wir durften den Bewohnern beim Töpfer zuschauen und das Dorf besichtigen.

Nach dem Mittagessen im Dorf ging es mit dem Boot zurück zur Anlegestelle und von dort aus mit dem Bus in rund 3 Stunden weiter nach Mandalay, in die ehemalige königliche Hauptstadt.

Mandalay ist sehr laut und dreckig. Die meisten Bewohner haben ein Motorrad oder ein Auto. Verkehrsregeln gibt es auch hier nicht wirklich. Jeder fährt irgendwie wie er möchte.

Nach dem Check-in im Mandalay Hill Resort hatten wir etwas Zeit für uns und danach haben wir im Hotel zu Abend gegessen.

Das Hotel gehört zur Mercure Kette. Ein grosser Komplex, sehr zentral in der Stadt gelegen. Die Zimmer sind mit allem eingerichtet was man braucht und bieten viel Platz. Im Hotel gibt es einen Pool mit Poolbar, einen Wellnessbereich, ein Fitnesscenter und einen Internetcorner.

Das Buffet im Hotel bietet zum Abendessen und Frühstück eine reichliche Auswahl an internationalen Speisen.

Badezimmer im Dorf Yandabo

Mandalay - Sagaing - Amarapura - Mandalay

Frühmorgens durften wir an einer Soon-Opfergabe teilnehmen. Dies ist eine landesweite Tradition in Myanmar, wo die Mönche sich am Strassenrand aufreihen, um Essensspenden der lokalen Bevölkerung zu erhalten.

Nach der Opfergabe liefen wir ins Hotel zurück um zu frühstücken. Denn wir mussten Kräfte tanken. Nach dem Frühstück ging es zu einem Chinlone Feld. Bewegung ist angesagt! Chinlone ist eine traditionelle Sportart in Myanmar, eine Kombination aus Ballsport und Tanz. Ein Teamsport ohne Gegnerteam. Das Ziel ist nicht das Gewinnen, sondern die Schönheit des Spiels. Der Ball soll so wenig wie möglich den Boden berühren. Wir durften es selber ausprobieren. Es ist wirklich nicht einfach mit dem kleinen Ball aus Bambus zu jonglieren. Bereits die kleinsten im Alter von 4 Jahren können diesen Sport erlernen.

Südwestlich von Mandalay liegt Sagaing. Die Sagaing Hills sind übersät mit Klöstern. Beim Frauenkloster Tha Kya Di Thar Nunnery haben wir angehalten und durften den Nonnen das Essen übergeben. Jeweils 15 Min. beten die Frauen am Tisch bevor sie zu essen beginnen. Es war höchst interessant, dies erleben zu dürfen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zur bekannten Teakholz-Brücke. Sie wurden 1851 gebaut, als Amarapura die königliche Hauptstadt war. Die längste 1,2 km lange Brücke ohne Geländer.

Das Ziel war, die Brücke so gut als möglich oder so fantasievoll wie möglich abzuzeichnen.

Am Abend fand das Abschiedsessen im 62 Bar&Grill statt in Mandalay.

Frauenkloster
Mittagessen bei den Nonnen
Soon Opfergabe

Rückreisetag Mandalay - Bangkok - Zürich

Individuelles Frühstück im Mandalay Hill Resort und danach Besichtigung einer Werkstatt, welche hauchdünne Goldfolien herstellt.

Noch die letzten Souvenir's shoppen und danach holte uns der Transfer ab zum Flughafen von Mandalay. Hier hiess es Abschied nehmen von Sissi!
Der Flug von Mandalay nach Bangkok wurde von Bangkok Airways durchgeführt. Ein knapp 2 stündiger Flug, auf welchem uns ein Snack offeriert wurde.

In Bangkok hatten wir einen Aufenthalt von 6 Stunden und wurden vom Team von Diethelm Travel Thailand in Empfang genommen. Von der Eskorte begleitet fuhren wir in die Stadt. Dies war ein einmaliges Erlebnis und nach 30 Minuten kamen wir bereits bei River City am Fluss von Bangkok an, was normalerweise bei diesem Verkehr ca. 1 Stunde 45 Minuten gedauert hätte.

Zum Abschluss durften wir ein typisches Thai Essen geniessen, leckeres Mango mit Sticky Rice.

Einmal über den Night Market spaziert, fuhren wir zurück zum Flughafen und mit Thai Airways ging es dann über Nacht zurück nach Zürich.

Myanmar hat mich sehr beeindruckt. Der Tourismus in diesem Land ist noch sehr zurück geblieben. Die Einheimischen sind sehr herzlich, freundlich, lächeln einem immer an. Für die Burmesen sind wir wie ein Wunder, so schauen sie uns auf jeden Fall an. Hellhäutige Menschen zu sehen, ist für sie etwas ganz Spezielles und sie fragen auch viel nach, ob sie ein Foto machen dürfen mit uns.

Mit Englisch kommt man in Myanmar ziemlich weit, die jüngere Generation und die Generation mittleren Alters spricht dies sehr gut.