Südafrika und die wunderschöne Garden Route

Südafrika und die wunderschöne Garden Route

30.November 2018 - 12.Dezember 2018

Kapstadt - Stellenbosch

Nach Ankunft in Kapstadt haben wir unseren Mietwagen entgegengenommen und uns auf den Weg Richtung Stellenbosch gemacht. Die Fahrt nach Stellenbosch dauerte ca. 45 Minuten.

Mein Tipp für eine schöne und gemütliche Weindegustation in Stellenbosch ist das Delaire Graff Wine Estate. Im Garten kann man einige Stunden verweilen, dabei diverse Weine degustieren und ein gutes Mittagessen geniessen. Auch ein Spaziergang durch die Rebberge lohnt sich.

Gegen Abend haben wir uns auf den Rückweg in unser Hotel gemacht. Das Oude Werf Hotel liegt zentral in der kleinen Stadt Stellenbosch, umgeben von vielen Restaurants und Einkaufsläden. Das Hotel ist sehr modern, die Zimmer grosszügig und gemütlich eingerichtet. Das Hotel verfügt ebenfalls über einen Swimmingpool, in welchem man sich an heissen Tagen etwas abkühlen kann.

Delaire Graff Wine Estate
Hotel Oude Werf
Stellenbosch
Delaire Graff Wine Estate

Stellenbosch – Hermanus

Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir unsere Koffer gepackt und sind losgefahren mit dem nächsten Ziel Hermanus.

Es gibt verschiedene Strecken, welche nach Hermanus führen. Wir haben uns für die etwas längere aber dafür sehr schöne Strecke entschieden. Zuerst fuhren Richtung Franschhoek. Auch da gibt es unzählige Weingebiete und man könnte sicherlich einen Stopp für eine Wein Degustation und Einkaufsbummel in Franschoek einlegen. Danach fuhren wir über den Franschhoek Pass und den Viljoens Pass Richtung Grabouw. Damit wir noch etwas von der Küste sehen, fuhren wir Richtung Gordons Bay und von da aus via Betty’s Bay alles der Küste entlang nach Hermanus. Die ganze Fahrt dauerte ca. 3 Stunden und unterwegs gibt es unzählige Fotostopps.

Angekommen in Hermanus haben wir in unserer Unterkunft Abalone Guest Lodge eingecheckt. Die kleine, persönliche geführte Guest Lodge bietet einen atemberaubenden Blick auf den Ozean. Die Abalone Guest Lodge hat direkten Zugang zum bekannten «Scenic Cliff» Wanderweg, welcher Hermanus zur Welthauptstadt der Walbeobachtung (zwischen Juli und November) macht. Die Lodge befindet sich am Siever’s Point, einem Wahrzeichen direkt am Meer. Wir hatten wahnsinnig Glück und konnten die Wale vom Siever’s Point aus beobachten – ein unvergessliches Erlebnis.

Siever's Point Hermanus
Siever's Point Hermanus
Abalone Guest House
Franschhoek Pass

Hermanus - Knysna

Die Fahrt von Hermanus nach Kynsna war lange und dauerte ca. 4 Stunden. Diese Etappe war sicherlich eine der längsten unserer Reise. Kurz nach George erreichten wir Wilderness. Die Sicht von der Autobahn über den Strand von Wilderness ist einmalig. Danach war es auch gar nicht mehr weit und nach ca. 40 Minuten erreichten wir Knysna. Knysna liegt an einer grossen Lagune, die nur durch eine schmale felsige Einfahrt – die Knysna Heads – mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Die Lagune ist das Juwel der Garden Route. Die Aussicht über den Ozean von den Knysna Heads ist wunderschön.

Knysna Heads
Knysna Heads
Knysna Heads
Wilderness
Wilderness

Knysna - St. Francis Bay

Auf der Strecke von Knysna nach St. Francis Bay gab es vieles zu sehen. Für diese Etappe brauchten wir den ganzen Tag und haben dabei viele tolle Eindrücke der Garden Route gewonnen.

Zuerst machten wir einen kurzen Stopp beim Tenikwa Wildlife Center und beim Monkeyland in Plettenberg Bay. Im Tenikwa Wildlife Center konnten wir viele verschiedene Arten von Raubkatzen bestaunen. Im Monkeyland ging es dann quirrlig zu und her. Wir liefen mit einem Guide durch einen Affen-Wald und sind dabei vielen verschiedenen Affen-Arten begegnet.

Danach fuhren wir weiter, mit dem nächsten Ziel: Tsitsikamma Nationalpark.

Kurz vor Ankunft im Tsitsikamma Nationalpark fuhren wir über die berühmte Bloukrans Bridge, von welcher man sich mit einem Bungy Jump 216m in die Tiefe stürzen kann. Wenn man den Mut zum Sprung nicht hat, kann man bei einem Drink auf der Aussichtsplattform alle Sprünge mitverfolgen.

Ca. 18 Minuten später sind wir dann im Tsitsikamma Nationalpark angekommen.

Da wir noch einen Weg von über einer Stunde nach St. Francis Bay vor uns hatten, haben wir uns nur für eine kurze Wandertour im Nationalpark entschieden. Der sogenannte Mouth Trail ist der einfachste und kürzeste Trail im Park. Nach ca. 20 Minuten erreicht man bereits die Suspension Bridge, eine Hängebrücke über dem Wasser. Knapp 30 Minuten später waren wir wieder zurück beim Parkplatz und sind dann bereits wieder losgefahren Richtung St. Francis Bay. Leider konnten wir nur ca. 2 Stunden im Nationalpark verbringen. Empfohlen ist sicherlich einen halben Tag. Es gibt auch die Möglichkeit im Park zu übernachten. Da empfehle ich das Storms River Mouth Rest Camp. Die Cottages liegen direkt am Meer und man geniesst einen wunderschönen Blick auf den Indischen Ozean.

Nach Ankunft in St. Francis Bay reichte es gerade noch für ein Abendessen. Mein Tipp für eine Übernachtung in St. Francis Bay: das Sandals Guest House – einer der besten Gästehäuser von St. Francis Bay. Die Kombination aus zuvorkommendem Service, gemütlicher Atmosphäre und guter Küche lassen keine Wünsche offen.

St. Francis Bay
St. Francis Bay
Tsitsikamma NP
Tsitsikamma NP
Tsitsikamma NP
Bloukrans Bridge
Tenikwa
Monkey Land
Monkey Land
Monkey Land

St. Francis Bay - Kariega Game Reserve

Nach einem Abstecher am Strand von St. Francis Bay machen wir uns auf den Weg zu unserer letzten Unterkunft auf der Garden Route – die Main Lodge im Kariega Game Reserve.

Das Kariega Game Reserve liegt in einer unberührten Umgebung, in der die Ruhe und Pracht des Parks ohne Zweifel atemberaubend ist. Der Park liegt ca. 90 Minuten nördlich von Port Elizabeth und ist daher ideal als Abschluss der Garden Route. Das Kariega verfügt über vier verschiedenen Lodges: die Main Lodge, die Ukhozi Lodge, die River Lodge und die Settlers Drift Lodge. Die Lodges unterscheiden sich von der Lage und der Kategorie.

Wir haben in der Main Lodge übernachtet. Die familienfreundliche Lodge besitzt 21 grosszügige Chalets. Die Pirschfahrten wurden früh morgens und gegen den späteren Nachmittag organisiert - die beste Zeit für Tierbeobachtungen. Die Pirschfahren waren unvergesslich und ein richtiges Abenteuer. Wir sahen 4 der Big Five. Der Leopard wollte sich leider nicht blicken lassen.

Nach zwei unvergesslichen Nächten im Kariega Game Reserve fuhren wir nach Port Elizabeth und flogen dann zurück nach Kapstadt.

Ukhozi Lodge
Main Lodge

Kapstadt

Wieder einmal mehr hat sich die Reise nach Kapstadt gelohnt. Das Wetter war super und sehr angenehm. Die Sehenswürdigkeiten in und um Kapstadt sind zahlreich: Ein «Muss» ist bestimmt der Besuch der berühmten Waterfront mit unzähligen Restaurants und Shops. Ebenfalls ist eine Wanderung auf den Table Mountain oder auch auf den Lions Head sehr zu empfehlen.

Als Tagesausflug empfehle ich das Kap der Guten Hoffnung. Die Fahrt entlang der spektakulären Küstenstrasse Champan’s Peak Drive zum bekannten Kap der Guten Hoffnung ist einmalig. Auf dieser Strecke lohnt sich ein Zwischenhalt in Boulders Beach. Boulders Beach ist ein Strandabschnitt in Simon’s Town, welcher eine Brillenpinguin-Kolonie beheimatet.

Um einen Tag zu entspannen gehe ich immer gerne nach Camps Bay oder Clifton. Der Strand ist wunderschön und man hat einen tollen Blick auf die Bergkette «Twelve Apostels». Gemütliche Cafés und Bars bieten einen tollen Blick auf die Strandpromenade.

Mein Tipp für einen Aufenthalt in Kapstadt:

Das SunSquare Hotel Cape Town City Bowl. Das moderne Hotel bietet eine sehr zentrale Lage mitten in der Innenstadt. Das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Hotels ist super.

Lions Head
Cape of Good Hope
Table Mountain
Champan's Peak Drive
Cape Point
Boulders Beach
Camps Bay / Clifton