Sri Lanka Rundreise

Sri Lanka Rundreise

für Geniesser

21.Dezember 2019 - 03.Januar 2020

Anreise

Gegen Abend am Samstag reisen wir mit dem Edelweiss Direktflug nach Colombo. Wir geniessen den Nachtflug in der Economy Max und kommen darum entspannt in Colombo an. Der Flughafen ist grösser als erwartet, jedoch müssen wir über eine Stunde anstehen, um unser vorgängig eingeholtes Visum vorzuzeigen und definitiv einreisen zu dürfen. Der Ausgang vom Flughafen führt direkt an vielen Geld-Wechselstuben vorbei, wo auch wir unsere USD eintauschen. Auch Schweizer Franken wären kein Problem gewesen und der Umrechnungskurs ist völlig in Ordnung.

Wir fahren mit dem Taxi nach Kandy und merken schnell, dass die angegebene Reisedauer gemäss Google Maps weit von der wirklichen Dauer entfernt liegt. In Sri Lanka herrschen andere Verkehrsregeln und sehr viele Tuk Tuk und Roller werden jeweils mit einem Hupzeichen überholt. Nach 4 Stunden (Google Maps 2.5h) sind wir in Kandy angekommen und beziehen unser Hotel für die erste Nacht.

Mit grossem Hunger machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant und geniessen das erste Lion Lager Beer und gebratenen Reis auf einer kleinen Terrasse.

Unser Vorhaben, die weiteren Tage zu planen fiel jedoch ins Wasser, da wir viel zu müde ins Hotel gingen und direkt in die Federn gefallen sind.

Zugfahrt Kandy - Ella

Am nächsten Morgen fahren wir 5 Minuten mit dem Tuk Tuk zum Bahnhof von Kandy und kaufen uns ein Bahnticket nach Ella für umgerechnet 50 Rappen. Die Zugfahrt war auf dem Plan mit 6h ausgeschrieben, ging schlussendlich aber 8 Stunden. Wir haben uns für die 3. Klasse entschieden und fuhren somit mit allen Einheimischen im Zugabteil. Der Zug war sehr gut gefüllt und wir konnten uns zum Glück einen Platz an der offenen Tür sichern und haben dort die gesamte Zugfahrt verbracht. Die Leute waren super freundlich und haben uns viel von der Natur an der wir vorbei fuhren erzählt.

 

Vom Bahnhof ging es mit dem Tuk Tuk circa 10 Minuten aus dem touristischen Dort raus zu unserer Unterkunft. Wir haben mit dem Ella Flower Garden ein wunderschönes Boutique Hotel mit traumhafter Aussicht zur Übernachtung gefunden.

Ella Rock

Ella - Tissamaharama

Am nächsten Morgen gingen wir auf den Little Adam’s Peak wo wir die Weite und Aussicht geniessen konnten. Anschliessend brachte ein Taxifahrer uns zur Nine Arch Bridge, bei der wir sogar erleben konnten, wie per Zufall ein Zug darüber rollte.

 

Anschliessend fuhren wir Richtung Süden nach Tissamaharama, in der Nähe des Yala Nationalparks. Dort verbrachten wir eine kurze Nacht da wir bereits um 4.30 Uhr aufstehen mussten um als «erste» im Nationapark zu sein. Pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir da und konnten die unglaublich spannende und abwechslungsreiche Natur bis zur Mittagszeit geniessen. Da es in den Tagen zuvor sehr stark geregnet hatte und ein grosser Damm im Park durchbrochen wurde, waren viele Wege unbefahrbar und weggeschwemmt. Wir sahen dennoch Elefanten, Affen, Wildschweine, Leguane und viele Vögel. Der Leopard blieb uns leider verwehrt.

Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis, da wir unglaublich viel Spass an der abenteuerlichen Fahrweise des Rangers auf der sehr nassen und überschwemmten Fahrbahn hatten.

Hiriketiya

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Taxi weiter nach Hiriketiya, gut 80km weiter im Süden. Für die nächsten zwei Nächte schliefen wir in einem grossen Haus mit schönem Garten circa 5 Minuten zu Fuss vom Strand entfernt. Die Bucht von Hiriketiya war definitiv das Schönste was wir auf der Reise gesehen haben! Wunderschönes Meer, gemütliche kleine Bars mit Daybeds und gute Restaurants.

Wir entschieden uns gleich nochmals eine Nacht in Hiriketiya zu bleiben und wechselten die Unterkunft ins Sea View Clay House. Eine kleine Lehmhütte mit Palmen im Garten, Meersicht unglaublichem Sternenbild in der Nacht und sehr freundlichem, jungem Personal warte auf uns.

Sea View Clay House

Hikkaduwa

Am nächsten Tag fuhren wir nach ein paar letzten Stunden am Strand in Hiriketiya weiter nach Hikkaduwa. Der Ort ist im Vergleich zu allem vorher gesehenen sehr touristisch und wir waren nicht traurig hier nur eine Nacht gebucht zu haben. Zum Abendessen fanden wir aber ein sehr leckeres Rotti Restaurant wo wir so viel Bestellten (und auch alles assen), dass der Kellner uns schon fast auslachte.

 

Am nächsten Tag, bevor wir nach Induruwa reisten, genossen wir ein echtes Sri Lankanisches Curry. Gemäss Tripadvisor «das Beste Curry in Sri Lanka» und das können wir nur bestätigen. Wir bekamen bei der Familie unglaublich feines Curry und können diesen Geheimtipp nur weitergeben. Die Familie bietet über Mittag auf Vorbestellung auch Kochkurse an.

Hikkaduwa am Abend
Rotti Chef
BESTES Curry

Induruwa

In Hikkaduwa am Bahnhof bestellten wir mit der App «Pick Me» ein Taxi und fuhren auf dem Highway nach Induruwa. Pick Me ist vergleichbar mit der Uber-App bei uns. Während der Fahrt besuchten wir auf Empfehlung des Taxi-Fahrers eine Edelsteinmine und konnten zusehen wie die Arbeiter die Steine aus dem tiefen Erdboden suchten und anschliessend im Shop etwas kaufen. Die Fahrt auf dem Highway war die schnellste Fortbewegungsart die wir in Sri Lanka erlebten. Auf der Autobahn dürfen die Autos bis 80kmh fahren. Schneller ging es in diesen zwei Wochen nie voran…

In Induruwa angekommen wurden wir sehr freundlich vom Chef der Happy Man Village Anlage empfangen, wo wir die nächsten Tage verbrachten. 6 grosse Häuser standen für die Gäste zur Verfügung. Das Motto «Zuhause in einem anderen Zuhause» wir dort von allen gelebt. Getränke dürfen einfach aus dem Kühlschrank genommen werden und als Tuk Tuk Fahrer stehen die Söhne zur Stelle. Wir erfuhren sehr viel über die Pflanzen die dort wachsen und konnten bei der Verarbeitung von Zimt dabei sein. Am Silvesterabend genossen wir ein BBQ um den Pool und feierten mit der Sri Lankanischen Familie mit viel Feuerwerk ins neue Jahrzehnt.

Fahrt nach Induruwa
Edelsteinmine
2 Tage alte Schildkröten
Zimtstämmme
Bootstour
Silvesternacht
Zimtproduktion

Negombo

Am 1. Januar fuhren wir erneut mit einem Taxi nach Negombo. Wir verbrachten dort die letzten beiden Nächte, bevor wir den Rückflug zurück in die kalte Schweiz antraten.

Negombo ist ein sehr touristischer Teil von Sri Lanka und dient wohl vielen als Start- oder Endpunkt einer Rundreise. Wir übernachteten in einem eher teuren Hotel mit Meerblick und suchten vergebens nach einem wirklich guten Restaurant. Am Morgen in der Früh besuchten wir den Fischmarkt von Negombo, der uns sicherlich lang in Erinnerung bleiben wird. Wir beobachteten wie die Fischer mit den Netzen vom Meer hinein kamen und die Fische direkt weiterverarbeitet wurden. Viele Fische werden zuerst für 1-2 Tage in Salzwasser gelagert und danach zum Trocknen an der Sonne ausgelegt. Auf dem Markt erlebten wir wie die Fischer ihre Ware anpreisen und ein sehr faires Handeln stattfindet. Mit einem sehr speziellen Geschmack in der Nase gehen wir zurück zum Hotel und suchten danach ein Restaurant für ein Zmorgen. Wir gönnen uns am letzten Tag eine 3-stündige Ayurveda Behandlung und geniessen nach dem Abendessen den letzten Abend bei Bier und Wein in Sri Lanka.

 

Am Freitagmorgen um 7.00 Uhr waren wir am Flughafen Bandaranaike in Colombo. Es wurde uns gesagt 3h seien an diesem Flughafen für Internationale Flüge zwingend einzurechnen und diese Zeit benötigten wir schlussendlich für die Gepäckabgabe, Kontrolle etc. auch. Mit kleiner Verspätung starteten wir den Heimflug nach Zürich und genossen erneut den Service der Eco-Max im Edelweiss Flieger. Pünktlich um 16.40 Uhr landeten wir in Zürich und beendeten unsere Ferien mit einem feinen Schweizer Abendessen.

Tunaund Gelbflossentuna
Fischtrocknung
Verarbeitung