Savannah Way von Cairns bis Broome

Savannah Way von Cairns bis Broome

4x4 Fahrzeug

20.Mai 2017 - 19.Juni 2017

Zürich - Cairns

Ich fliege mit Etihad Airways von Zürich mit Umsteigen in Abu Dhabi nach Brisbane. Das Umsteigen in Abu Dhabi ist sehr einfach, da alles gut angeschrieben ist. In Brisbane muss ich mein Gepäck entgegennehmen und für den Weiterflug nach Cairns einchecken. Der Flughafen Shuttlebus bringt mich anschliessend vom Internationalen zum Nationalen Flughafen. Mit Virgin Australia geht es anschliessend weiter nach Cairns wo ich kurz vor Mitternacht eintreffe.

Etihad Airways
Aus dem Flugzeug
Morgenfrüh in Cairns

Tauchkreuzfahrt mit Mike Ball

Am Morgen begebe ich mich zum Mike Ball Office wo ich auf die anderen Teilnehmer der Tauchkreuzfahrt treffe. Mein Kabinen Gspändli kommt aus Amerika. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen wo wir nach einer kurzen Einführung das Kleinflugzeug nach Lizard Island besteigen. Der Flug geht in geringer Höhe über das traumhafte Great Barrier Reef und wir können fast die Fische sehen. Von Lizard Island bringt uns ein Tenderboot auf die Mike Ball, unser Zuhause für die nächsten 3 Nächte. Nach dem Mittagessen geht es bereits mit dem ersten von 12 Tauchgängen los. Jeden Tag stehen mehrere Tauchgänge an unterschiedlichen Tauchplätzen des Äusseren Barrier Reef auf dem Programm, davon auch zwei Nachttauchgänge. Nebst dem Tauchen und dem immer wieder leckeren Essen entstehen diverse Gespräche mit den Internationalen Mittauchern und so vergehen die Tage auf dem Schiff leider viel zu schnell.

Flugtransfer nach Lizard Island
Sicht auf Cairns
Sicht aufs Great Barrier Reef
Mike Ball Tauchboot
Mike Ball Aufenthalts-Lounge
Meeresschildkröte
Potato Cod
Haifisch
Wasserschildkröte
Unterwasser-Welt

Cairns - Chillagoe

Das Tauchboot legt heute Morgen zeitig im Hafen von Cairns an und ein Transfer bringt mich zur Campervermietstation wo ich meinen 4x4 Land Cruiser mit Dachzelt übernehme. Richtig urchig, Handgeschaltet, ohne Zentralverriegelung und mit manuellen Scheibenhebern geht es los auf meine Abenteuerreise über den Savannah Way. In Cairns kaufe ich noch Vorräte für die nächsten 10-12 Tage, da die Einkaufsmöglichkeiten bis Kununurra eher beschränkt sein werden.

Über den Gilles Ranges Highway, die kurvenreichste Strasse von Australien mit 263 Kurven und 800 m Höhenunterschied auf nur 19 km, erreiche ich das Athertone Tableland. Im Curtain-Fig-Nationalpark besuche ich den mächtigen Curtain Fig Tree, ein Baum der von einem Vorhang von Ästen der Würgefeige umgeben ist. Mein Tagesziel Chillagoe erreiche ich über den Wheelbarrow Way am späteren Nachmittag. Kurz vor Chillagoe kommen die ersten kurzen nicht geteerten Strassenabschnitte.

Mein Zuhause für die nächsten Wochen
Heales Outlook
Curtain Fig Tree
Känguru @ Chillagoe
Gilles Ranges Highway
Strassenschild

Chillagoe - Undara

Am Morgen besuche ich den Mungana Caves Nationalpark und nehme an einer Führung in die Donna Cave Kalksteinhöhle, welche auf 400 Mio. Jahre geschätzt wird, teil. Beeindruckende Stalaktiten und Stalagmiten, aber auch Fledermäuse und recht grosse Spinnen bringen uns zum Staunen. Nach einer kurzen Wanderung zum Balancing Rock wird es Zeit um Richtung nächstes Tagesziel aufzubrechen. Unterwegs stoppe ich beim Mount Hypipamee Nationalpark und besuche während einer kurzen Rundwanderung den Kratersee und die Dinner Falls. Ebenfalls stoppe ich beim Millstream Fall, dem breitesten Wasserfall von Australien. Im Undara Volcanic Nationalpark angekommen stelle ich mein Dachzelt auf bevor ich an der Wildlife at Sunset Tour teilnehme. Mit einem Guide fahren wir durch den Nationalpark und halten Ausschau nach Kängurus, Wallabies und Vögeln. Der Guide hat ein sehr breites Wissen über die Tier -und Pflanzenwelt dieser Region. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang treffen wir auf einer Erhöhung im Nationalpark ein und geniessen mit Sekt und Käse einen schönen Sonnenuntergang. Auf dem Rückweg stoppen wir bei einer Lava Höhle und beobachten wie tausende von Fledermäusen die Höhle für die nächtliche Jagd verlassen. Zurück in der Unterkunft habe ich den Abend mit den anderen Gästen am grossen Lagerfeuer verbracht. Der Guide hat fleissig Gitarre gespielt und jeder hat mitgesungen. Ein Highlight dieser Anlage sind die alten Bahnwagen, welche als Hotelzimmer, Bar und Informationswagen hergerichtet wurden.

Donna Cave
Donna Cave
Donna Cave
Balancing Rock
Millstream Falls
Känguru @ Undara National Park
Undara National Park
Sonnenuntergang @ Undara National Park
Lava Höhle mit Fledermäusen

Undara - Cobbold Gorge

Am Morgen nehme ich an der geführten Aktive Explorer Lava Tube Tour teil. Der Guide erklärt uns die Entstehung der Lava Tunnel, Wissenswertes über die Aborigines, die Tierwelt und die Landschaft, während wir durch den Busch, vorbei an eingestürzten Lava Tunneln und durch die gigantischen Lava Tunnel spazieren. Hinter dem Ort Mt. Surprise wird die Fahrstrecke bereits etwas abenteuerlicher, da die Fahrbahn nur noch so breit ist, dass ein Fahrzeug darauf fahren kann. Bei Gegenverkehr fährt jedes Fahrzeug halb auf dem Teer und halb auf der Schotterpiste was bereits die ersten tollen Staubwolken erzeugt. In Georgetown verlasse ich den Savannah Way in Richtung Cobbold Gorge und die Strasse ist teils geteert und teils nicht geteert.

Damit ich an der Cobbold Gorge Tour teilnehmen kann, welche am späteren Morgen startet, bleibe ich hier 2 Nächte.

Die eher kleine Cobbold Gorge ist nur mit Guide zugänglich. Mit 4x4 Bussen erreichen wir über eine abenteuerliche Piste den Anfang der Schlucht. Während einer Wanderung erfahren wir einiges über die Pflanzen und Tiere und erreichen einen Aussichtspunkt mit tollem Blick in die Schlucht. Nach der Wanderung fahren wir mit dem Elektromotorboot in die immer enger werdende Schlucht und sehen nebst Enten auch Krokodile.

Nach der Rückkehr paddle ich noch etwas mit dem gratis Kanu im gestauten See bei der Unterkunft herum. Ich sehe diverse Vögel und kühle mich anschliessend noch etwas im Infinitypool ab.

Undara Lava Höhle
Undara Lava Höhle
Undara Lava Höhle
Undara Resort
Eingestürzte Lava Höhle
Camping @ Cobbold Gorge
Infinity Pool @ Cobbold Gorge
Cobbold Gorge
Cobbold Gorge
Kanufahrt auf dem See

Cobbold Gorge - Karumba

Ich verlasse die Cobbold Gorge und fahre retour über grösstenteils Schotterpisten nach Georgetown, ein typisches Städtchen aus der Goldrauschzeit. Zurück auf dem Savannah Way geht es weiter Richtung Westen, vorbei an Croydon, einem weiteren Städtchen aus der Goldrauschzeit. In Normanton besuche ich den viktorianischen Bahnhof vom Gulflander Zug, das Purple Pub und natürlich Krys der Savannah King. Krys ist ein lebensgrosses Replikat des mit 8.63 Meter grössten, jemals gefangenen Krokodils. Im Juli 1957 wurde Krys, am Norman River erschossen, als er zu nahe an die Stadt kam. Eigentlich könnte ich in Normanton übernachte, jedoch habe ich gelesen, dass in Karumba, am Gulf of Carpentaria gelegen, traumhaft schöne Sonnenuntergänge zu sehen sind und ich wurde nicht enttäuscht.

Savannah Way
Gulflander
Gulflander Bahnhof Normanton
Purple Pub Normanton
Karumba Strand
Karumba Sonnenuntergang
Karumba Sonnenuntergang
Krys der Savannah King

Karumba - Lawn Hill National Park

Retour in Normanton erkundige ich mich im Touristen Information Zentrum über den Strassenzustand zwischen Normanton und Burketown. Aufgrund der erst kürzlich starken Regenfälle empfiehlt man mir die Strasse via Burke & Wills Roadhouse zu nehmen, da die Flussquerungen auf der anderen Route allenfalls noch nicht passierbar sind.

Kurz vor dem Boodjamulla National Park erreiche ich Adels Grove, wo es nebst einer Tankstelle, Unterkünften und Campingplatz auch einen kleinen Shop hat. Ich verbringe die nächsten 2 Nächte auf dem rund 10 km entfernten, kleinen Lawn Hill Gorge Camping Platz im Nationalpark, direkt bei der Schlucht. Dieser Nationalpark zählt zu den spektakulärsten von ganz Australien. Auch ich habe mich in die Schluchtenlandschaft aus feuerrotem Sandstein, die üppige Vegetation, das smaragdgrünen Wasser und die kleinen aber faszinierenden Wasserfälle verliebt. Ich absolviere die meisten der schönen Wanderwege welche mich durch die Schlucht aber auch in die Höhe mit schöner Aussicht führen. Ebenfalls miete ich ein Kanu und erkunde die Schlucht und ihre Tierwelt auf dem Wasserweg.

Savannah Way
Lawn Hill National Park
Lawn Hill National Park
Lawn Hill National Park
Lawn Hill National Park
Lawn Hill National Park
Lawn Hill National Park
Fledermäuse @ Lawn Hill National Park
Im Kanu @ Lawn Hill National Park
Im Kanu @ Lawn Hill National Park

Lawn Hill National Park - Barroloolo

Die heutige Strecke wird eine der längsten und anstrengendsten von meiner ganzen Reise. Da die Strecke nicht auf meinem Navigationsgerät existiert, wird mir bis kurz vor mein Tagesziel eine Umleitung von über 1000 km angezeigt. Ich entscheide mich heute für die abenteuerliche Route und fahre nicht zurück nach Gregory sondern biege rund 15 km nach Adels Grove links ab. Meine Strecke führt mich über eine Sandpiste / Feldweg und über mehrere Kuhweiden, welche ich jeweils durch Gates (Weidezäune) befahre und wieder verlasse. Kurz vor Doomadgee biege ich wieder auf die N1 ein und erreiche wenig später den kleinen Ort. Im Hells Gate Roadhouse fülle ich nochmals den Tank, bevor mich meine Etappe durch den einsamen, oftmals bewaldeten Outback führt. Ich überquere die Staatengrenze von Queensland und dem Northern Territory und begegne ausser ab und an einem Road Train oder einem Känguru niemandem bis nach Borroloola. Kurz vor Borroloola ist die Strasse dann wieder geteert.

Off Road
Staaten Grenze

Barroloola - Mataranka

Von Borroloola nehme ich die Strecke via Daly Waters, da die Strasse via den Limmen Nationalpark noch nicht komplett geöffnet ist. In Daly Waters gönne ich mir im urchigen Pub eine kühle Cola. Das Pub ist mit zahlreichen zurückgelassenen Gegenständen von Touristen dekoriert. Angefangen bei Banknoten aus verschiedensten Länder über Mützen und T-Shirts bis zu BH’s und Slips. In Mataranka warte ich bis es etwas abkühlt und besuche dann die bis zu 34 Grad warmen quellen, inmitten von Palmen und saftig grüner Vegetation, gleich neben dem Campingplatz.

Heisse Quellen Elsey National Park
Elsey National Park

Mataranka - Lake Argyle

Heute fahre ich via Katherine Richtung Westen und komme am Gregory National Park, am Gregory Tree und am Keep River National Park vorbei, bevor ich die Staatengrenze vom Northern Territory und Western Australia überquere. Sämtliche Fahrzeuge werden an dieser Grenze kontrolliert, damit keine schädlichen Insekten nach Western Australia eingeführt werden können. Es ist nicht erlaubt Früchte, Fleisch, Honig und viele weitere Produkte nach Western Australia einzuführen. Nach der Grenze sind es nur noch ein paar Kilometer bis zum Lake Argyle Resort welches direkt am Lake Argyle liegt. Der Infinitypool, mit traumhafter Sicht auf den Stausee, ist der Ort wo ich meistens anzutreffen bin. Hier bleibe ich 2 Nächte, damit ich an der Sunset Cruise welche bereits nach dem Mittag startet teilnehmen kann. Mit dem Boot kurven wir auf dem Stausee, welcher mit Inseln (Bergspitzen) durchsetzt ist und sich nach einer guten Regenzeit auf eine Fläche doppelt so gross wie der Bodensee ausdehnt, herum. Wir treffen auf zahlreiche Krokodile, aber auch auf Kängurus und einen Dingo. Bei einem Badestop kann man mit den nicht gefährlichen Süsswasserkrokodilen schwimmen, bevor bei einem Glas Sekt oder Bier und Snacks der faszinierende Sonnenuntergang beobachtet wird.

Infinity Pool Lake Argyle Resort
Gascoyne River
Gascoyne River
Boab Tree
Lake Argyle Dam
Lake Argyle
Krokodil im Lake Argyle
Känguru im Lake Argyle
Sonnenuntergang Lake Argyle

Lake Argyle - Purnululu National Park

Es ist nur eine kurze Strecke vom Lake Argyle nach Kununurra wo ich meine Essensvorräte für die nächsten 11 Tage wieder aufstocke und im Tourismus Information Zentrum eine Strassenkarte von der Gibb River Road kaufe.

Ich folge dem Highway No 1 bis kurz nach Warnum wo ich auf die Zufahrtsstrasse zum Purnululu National Park abbiege und nach nicht ganz 2 Stunden den Nationalpark Eingang erreiche. Je nach Strassenzustand kann diese Strecke auch 3-4 Stunden beanspruchen. Nach der Registrierung besuche ich den südlicheren Teil des Parks mit dem Cathedral Gorge Walk, dem Dome Loop, dem Window und vielem mehr. Am nächsten Tag steht dann der nördliche Teil des Parks auf dem Programm. Ich besuche den Mini Palms Gorge Walk, die Echidna Chasm und den Osmand Lookout.

Bungle Bungles
Bungle Bungles
Cathedral Gorge
Bungle Bungles
Elephant Rock
Bungle Bungles Walk
Bungle Bungles
Window
Mini Palms Gorge
Eidechse @ Bungle Bungles

Purnululu National Park - El Questro

Über die abenteuerliche Bungle Bungle Zufahrtsstrasse fahre ich zurück auf den Highway No 1 und folge diesem wieder retour Richtung Kununurra. Bei der Abzweigung geht es dann aber nicht nach Rechts (Kununurra) sondern nach Links auf die bekannte Gibb River Road. Die ersten paar Kilometer der Strasse sind noch geteert. Ich übernachte auf der riesigen El Questro Station, welche aus dem Emma Gorge Zeltcamp, der entfernten El Questro Station und den abgelegenen sehr privaten Homestead Unterkünften besteht. Zahlreiche Wanderwege führen mich unter anderem in die Emma Gorge, die El Questro Gorge oder auch zu den Zebede Springs welche mit warmem Wasser zum Baden einladen. Während einer Schiffsfahrt durch die Chamberlain Gorge entdecke ich zwischen den faszinierenden Felswänden Krokodile und Rock Wallabies.

Emma Gorge
Emma Gorge
Zebede Springs
El Questro Gorge
El Questro Gorge
Chamberlain Gorge
Rock Wallaby
Zufahrt El Questro Gorge
Chamberlain Gorge
Sonnenuntergang El Questro

El Questro - Home Valley Station

Die heutige Etappe ist eine der kürzesten und führt über den bekannten Pentecost River. Der Spot für tolle Fotos mit der Durack Ranges im Hintergrund. Je nach dem ob grad Ebbe oder Flut ist und wie lange der letzte grosse Regen her ist, führt der Fluss mehr oder weniger Wasser. Auf dem Grundstück der Home Valley Station wurden Szenen für den Film Australia gedreht.

Pentecost River
Sonnenuntergang am Pentecost River
Pentecost River
Pentecost River
Pentecost River
Pentecost River
Home Valley Station
Boab Tree Home Valley Station
Sonnenuntergang Pentecost River

Home Valley Station - Drysdale River Station

Auf diesem Streckenabschnitt gibt es keine direkten Sehenswürdigkeiten, hier ist die Sehenswürdigkeit die fantastische Landschaft der Kimberley Region und das Fahren auf Schotterpisten. Der kurze Abstecher zur Ellanbrae Station lohnt sich um einen Kaffee und leckere Scoones zu geniessen. Die Drysdale River Station erreicht man, wenn man an der einzigen Abzweigung auf der Gibb River Road Richtung Rechts auf die Kalumburu-Road abbiegt statt nach Links. Die Drysdale River Station ist die letzte Möglichkeit mit fixen Unterkünften, einem Imbiss und einer Tankstelle auf dem Weg zum Mitchell Plateau. Der Imbiss ist bekannt für die besten Burger der ganzen Kimberleys, leider gibt es diese nur zum Mittagessen und ich bin erst später eingetroffen.

Cockburn Range
Gibb River Road
Gibb River Road

Drysdale River Station - Mitchell Plateau

Diese Kilometermässig kurze Strecke darf nicht unterschätzt werden. Einzelne Streckenabschnitte sind so uneben, dass ich nicht schneller als 30 km/h fahren konnte. Ebenfalls muss man aufpassen, dass man nicht die Strasse durch die Kandiwal Community erwischt, denn diese darf von nicht ansässigen nicht befahren werden. Vom Mitchell Plateau Campingplatz aus gibt es 2 Wanderung. Die kürzere führt zu einem Aussichtspunkt über die Region und die längere führt zum Highlight der Kimberley Region, den traumhaft schönen, 80 Meter hohen Mitchell Falls. Der Wanderweg führt über Flüsse, vorbei an Wasserfällen, Badelöchern, Teichen mit Seerosen und Felsmalereien. Nicht verpassen darf man den Helikopterflug über die Region und die Wasserfälle. Ich habe den Einweg Transfer vom Campingplatz gebucht und konnte spektakuläre Fotos aus der Luft schliessen. Anschliessend bin ich von den Fällen zurück zum Campingplatz gewandert.

Mitchell Plateau
Little Mertens Falls
Little Mertens Falls
Helikopter Transfer zu Mitchell Falls
Mitchell Falls
Mitchell Falls
Felsmalereien @ Mitchell Plateau
Little Mertens Falls
Helikopter @ Mitchell Falls
Mitchell Falls Wanderung

Mitchell Plateau - Mt. Elizabeth Station

Über dieselbe Piste fahre ich wieder zurück auf die Gibb River Road und stoppe bei der nächsten Übernachtungsmöglichkeit, der Mt Elizabeth Station. Ich sitze im Garten und geniesse die letzten Strahlen der untergehenden Sonne als sich plötzlich 3 Kängurus nähern und auf der nahegelegenen Wiese Gras fressen.

Unterwegs zur Gibb River Road
Unterwegs zur Gibb River Road
Mt. Elizabeth Station

Mt. Elizabeth Station - Bell Gorge

Auf diesem Streckenabschnitt reiht sich eine Schlucht an die nächste und praktisch jede wartet nach einer schönen Wanderung mit einem tollen Wasserfall und Bademöglichkeiten auf Besucher. Ich habe mich für die Manning Gorge entschieden, bei welcher man sich zuerst in einem kleinen Boot über den See ziehen muss um den Wanderweg zu erreichen. Der Wanderweg gehört zu den längeren und führt durch 4 Schluchten mit schöner Outback Landschaft und der Wasserfall entlohnt für alles. Anschliessend habe ich noch die Bell Gorge besucht. Der Wanderweg zum Wasserfall Ausgangspunkt ist einfach, jedoch um den Wasserfall zu sehen muss der Fluss durchquert werden und ein steiler Abstieg führt zum Fuss des Wasserfalls mit einem einfachen Badeeinstieg. Ich geniesse einmal mehr den grandiosen, schier endlosen Sternenhimmel, da auf dem Campingplatz nur wenig künstliches Licht vorhanden ist.

Manning Gorge
Manning Gorge
Manning Gorge
Bell Gorge

Bell Gorge - Derby

Heute steht die Windjana Gorge wo die Krokodile am Flusslauf schlafen sowie der südlicher gelegene Tunnel Creek auf dem Programm. Ein rund 750m langer Tunnel welcher ausgerüstet mit Taschenlampe durch das bis Knietiefe Wasser erkundet werden kann. Im Tunnel findet man Kalksteinterrassen mit langsam fliessendem Wasser aber auch Fledermäuse und andere faszinierende Steinformationen. Am anderen Ende vom Tunnel blickt man auf den Fluss der durch saftige grüne Pflanzen und unter dem satt blauen Himmel weiterläuft. Ebenfalls sind wir etwas versteckt auf Felsmalereien der Aborigines gestossen. Schon bald erreiche ich die Teerstrasse und mit dem Handyempfang endet das Outback Abenteuer und ich bin zurück in der Zivilisation in Derby angekommen.

Auf der Gibb River Road
Windjana Gorge
Windjana Gorge
Windjana Gorge
Windjana Gorge
Tunnel Creek
Tunnel Creek
Tunnel Creek
Tunnel Creek
Tunnel Creek

Derby - Broome

In Derby habe ich den Luftdruck wieder für die Teerstrasse angepasst und düse anschliessend los nach Broome wo ich den Camper am Nachmittag retournieren muss. Unterwegs stoppe ich noch beim Derby Prison Tree, einem gigantischen Boab Tree, welcher in früheren Jahren als Gefängnis gedient hat. In Broome besuche ich noch kurz den bekannten Cable Beach mit schneeweissem Sandstrand und türkisblauem Meer bevor ich das Städtchen unsicher mache und in mein Hotel einchecke.

Boab Prison Tree
Outback Windrad
Cable Beach Broome
Broome
Broome
Broome
Broome

Broome - Perth

Mit der Virgin Australia fliege ich von Broome entlang der Küste nach Perth. In Perth bleiben mir 23 Stunden bis zum Weiterflug in die Schweiz. Ich besuche die vor wenigen Jahren fertig gestellte Flaniermeile Elizabeth Quay. Spielplätze für Kinder, Minigolfplatz, zahlreiche Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen und die Sicht auf den Fluss zu geniessen und verschiedene Restaurants laden dazu ein, ein paar Stunden hier zu verbringen. In den beiden Fussgängerzonen kaufe ich noch ein paar letzte Souvenirs ein und fahre anschliessend zum Cottesloe Beach für ein letztes Mittagessen in der warmen Mittagssonne und toller Sicht auf den Pazifischen Ozean.

Mit Etihad Airways verlasse ich Perth am Nachmittag und treffe nach einer Zwischenlandung in Abu Dhabi am nächsten Morgen in Zürich ein.

Elizabeth Quay
Elizabeth Quay
Perth
Perth
Perth
Virgin Australia Flug nach Perth
Broome aus der Luft
Perth
Kings Park @ Perth
Cottesloe Beach