Pacific Nordwest Kurzreise

Pacific Nordwest Kurzreise

Gruppenreise

18.Oktober 2019 - 26.Oktober 2019

Anreise

Die Reise wurde in Zusammenarbeit mit United Airlines, Knecht Reisen AG, Travel Oregon und Visit Seattle durchgeführt. Die 10 Tage waren intensiv, vollgepackt mit verschiedenen Aktivitäten und Besichtigungen sowie längeren Fahrten mit dem Kleinbus.

 

Sind es in Europa Kirchenbesichtigungen, waren es hier Wasserfälle…!

Die Natur ist der Hauptakteur und mit relativ viel Sonnenschein waren die Tage auch ein grandioses Farbenspektakel. Die Blätter leuchteten in Gold bis Rot und die Vulkankegel in elegantem Weiss. Die Landschaft änderte täglich.

 

 

Zürich – San Francisco - Portland

 

United Airlines bringt uns von Zürich via San Francisco nach Portland, der grössten Stadt von Oregon. Die Einreise in San Francisco verlief dank genügender Umsteigezeit problemlos.

Portland – Hood River

Portland liegt am nordwestlichen Rand Oregons an der Mündung des Willamette Rivers in den Columbia River. Die Metropole hat eine hohe Lebensqualität. Es gibt eine Kunst- Theater- und Musikszene. Ein kurzer Besuch des Samstag Marktes, mit seinem grossen Angebot an frischem Gemüse, Pilzen und Früchten lässt erahnen, wie fruchtbar die Region sein muss.

Der Japanische Garten mit den herbstlichen Farbnuancen sowie des immer noch blühenden Rosengartens sind Teile des Washington Park oberhalb der City. Keron, unser Reiseleiter ist ein „Speedwalker“ – darum bewältigen wir alle auf dem Programm stehenden Natursehenswürdikeiten in extrem kurzer Zeit.

 

Mit dem Fahrrad kurven wir durch schöne Wohnviertel und machen Halt bei zwei Food Pods. Portland kann mit über 600 Food Carts (Essstationen) auf-warten, welche in zirka 60 PODS zu finden sind.  Leider müssen wir weiter… Portland hätte noch viel mehr zu bieten.

 

Wir fahren entlang dem Columbia River und verbringen die zweite Nacht in Hood River. Unterwegs bewundern wir die grandiose Landschaft vom Portland Women’s Forum State Park sowie dem Crown Point Scenic Viewpoint aus. Der erste Wasserfall; der Multnomah Falls darf natürlich auch nicht fehlen.

 

Hood River - Sunriver

Nach dem Frühstück Im Historic Hood River Hotel erreichen wir nach eineinhalb Stunden Maupin, wo sich die Imperial River Company befindet. Unterwegs stoppen wir beim Rowena Plateau mit einer wunderschönen Aussicht sowie beim Columbia Gorge Discovery Center.

Wir packen uns möglichst „wasserdicht“ ein, damit uns ja kein kalter Wasserspritzer beim Riverrafting auf dem White River trifft!  Das war dann wohl etwas übertrieben! Die Stromschnellen waren sehr „zahm“, und somit war das Rafting eine ruhige, wunderschöne Flussfahrt im Schlauchboot.

 

Der Umweg zu den Painted Hills im John Day Fossil Beds National Monument Schutzgebiet hat sich gelohnt. Die grossen, sanften Hügel leuchten am späten Nachmittag in allen Regenborgenfarben. In ihrem Ton-stein lagern Mineralien, die je nach Wetterlage und Jahreszeit ihre Farbe verändern: gelb, golden, schwarz und rot. Spätabends erreichen wir das Sunriver Resort, etwas ausserhalb von Bend.

Sunriver – Lincoln City

Wir verlassen die grosszügige Hotelanlage vor dem Frühstück und verpflegen uns - ganz dem Land angepasst – in einem Coffee Shop; Muffins, Bagles, Donuts, etc, etc…Besichtigung der „Five Pine Lodge“ ausserhalb von Sisters. Das Hauptgebäude und die Chalets liegen sehr idyllisch in einem Fichten-wald. Kurzer Stopp bei den Koosah und Sahalie Falls. Am späten Nach- mittag, gerade noch rechtzeitig, erreichen wir Florence. Mit einem leichten offenen Geländewagen – dem Sand Rail fräsen wir die Dünen hoch und runter – Nervenkitzel wie auf der Achterbahn! Zum Glück sind wir mit Sicherheitsgurten, Helmen und Schutzbrillen gut gesichert. Festhalten an dem Rohrgerüst ist jedoch sehr zu empfehlen…

 

Die Oregon Dunes National Recreation Area ist 130 Quadaratkilometer gross. Der Dünengürtel erstreckt sich zwischen Coos Bay und Florence, entlang der Pazifikküste.

 

Weiter geht es der Küste entlang nach Lincoln City. Unterwegs statten wir dem Yaquina Head Lighthouse einen kurzen Besuch ab. Das Gebäude liegt an der Spitze der Halbinsel und die Aussicht von diesem Punkt ist ein Besuch wert.

Bevor wir ein vorzügliches Nachtessen geniessen, beobachten wir eine Horde

laut brüllenden Seelöwen, welche Ihr Nachtlager am Steg vor dem M0’s Seafood and Chowder Restaurant haben.

Lincoln City – Olympic National Park, Lake Quinault Lodge

Fahrt entlang der „Oregon Coast“ in Richtung Norden. Wir machen einen Stopp in Pacifc City an der berühmten Cannon Beach beim Haystack Rock im Ecola State Park.

In Astoria essen wir in der Brewing & Beer Company. Durch eine Glasscheibe im Fussboden können wir, während wir auf unseren Tisch warten, wieder Seelöwen beobachten. Weiter geht es über die Grenze von Oregon nach Washington in Richtung Olympic Nationalpark zum Lake Quinault. Bevor die Sonne untergeht reicht es gerade noch für eine Stunde Speedwandern entlang des Sees. Die Waschbären mustern uns aufmerksam.

Die historische Lake Quinault Lodge liegt einmalig – direkt am glasklaren See, umgeben von Wäldern und Bergen.

Lake Quinault Lodge – Lake Crescent Lodge / Olympic Nationalpark

Nach dem Frühstück geht es nordwärts, entlang der Küste nach Ruby Beach.

Wir geniessen die kurze Zeit an diesem malerischen Strandabschnitt mit den markanten Felsen, dem vielen Treibholz und den Gezeitentümpeln. Und weiter geht’s – zum wohl berühmtesten Bild des Olympic Nationalparks, dem Hoh Rainforest.

Kaum ein Nationalpark in den USA verfügt über eine derart vielfältige Natur. Das als UNESCO-Biosphärenreservat und Weltnaturerbe ausgewiesene Gebiet vereint gemässigt temperierten Regenwald, ewiges Gletschereis, heisse Quellen, Steilküsten und Strände auf engstem Raum.

Der dschungelartige Rain Forest mit jährlichen Niederschlagsmengen von bis zu über 4m fasziniert mich. Wir spazieren (diesmal kein Speedwalking) durch die verwunschene Welt der moosüberwucherten Sitka Fichten, Hemlock, Dougla, Western Red und Cedar Bäumen. Ein Roosevelt Elche lässt sich durch unsere Anwesenheit gar nicht bei seiner Mahlzeit stören. 

  

Am Nachmittag besuchen wir Fork, das vor allem seit dem Film „Twillight“ Berümtheit erlangte. Bevor wir zu unsere Lodge fahren besuchen wir einen weiteren Wasserfall – die Marymere Falls. Ein wunderschöner Sonnenunter-gang beendet den erlebnisreichen Tag.

 

Uebernachtung in der rustikale Lake Crescent Lodge mit historischem Touch, direkt am See.

Lake Crescent Lodge, Olympic Nationalpark – Seattle

Fahrt zum Hurricane Ridge Visitor Center auf 1670m Höhe. Wir haben einen wunderbaren Ausblick auf den Juan de Fuca Strait und auf die schneebe-deckten, über 2000 m hohen Gipfel.Eine kurze Bergwanderung führt zu weiteren Aussichtspunkten mit Sicht übers Meer und Vancouver Island.

 

Das Mittagessen nehmen wir in Port Angeles ein und fahren dann weiter Richtung Seattle mit einem Umweg nach Port Townsed. Von Bainbridge Island nehmen wir die Fähre und erreichen am späten Nachmittag Seattle. Die Skyline und der mit Schnee bedeckte Mount  Rainier erstrahlen in der Abendsonne. Die Wolkenkratzer werden immer grösser und bald schon erklimmen wir mit unserem Kleinbus die steilen Querstrassen von Seattle.

 

Uebernachtung im sehr sympathischen und ideal gelegenen Mayflower Park Hotel. Die normalen Doppelzimmer haben sogar zwei separate Bäder!

Seattle und die Boeing Werke

Am nächsten Morgen „fliegen“ wir mit der Hochbahn (ein Ueberbleibsel der Weltausstellung von 1962 zum „Seattle Center“.  Dauer des speziellen Vergnügens - 2 Minuten für USD 3.—.

 

Dieses Gelände ist heute ein Kunst-, Bildungs-, Tourismus- und Unter-haltungszentrum. Wir besuchen zuerst den Chihuly Garden & Glass – ein Museum mit faszinierenden Kreationen des Glaskünstlers Dale Chihuly. Licht, Farben und Formen haben mich verzaubert – ein Highlight dieser Reise.

 

Ein Lift bringt uns auf die Plattform des 185 m hohen Space Needles – dem Wahrzeichen von Seattle- einer „Raumnadel auf einem Dreibein“.

Auf der unteren Plattform dreht sich der Glasboden und bietet einen speziellen Hintergrund für unsere Fotos. Dank Sonnenschein haben wir auch einen prachtvollen Rundblick über die Stadt bis zu den Olympic Mountains, der Cascade Range und dem Mount Rainier.

 

Das Museum of Pop Culture (MoPOP) ist in einem beeindruckenden Gebäude entworfen von Frank O. Gehry untergebracht. Die gewellte Edel-stahl- und Aluminiumfassade leuchtet in verschiedenen Lila- und Silber- tönen, je nach Beleuchtung und Winkel. Hier bieten interaktive Aus-stellungen mit legendären Objekten einen interessanten Einblick in vergangene, aktuelle und ziemlich coole Momente der Popkultur.

 

Den Nachmittag verbringe ich bei den Boeing Werken in Everett. Den gigantischen Komplex mit seinen Produktionshallen, Rollfeldern und Parkplätzen für 30 000 Mitarbeitern ist spektakulär. Die grösste Halle

der Welt (400m breit und 1.2 KM lang - ein imposanter Anblick, drinnen

wie draussen.

 

Ein Besuch der Werke sowie von Seattle lohnen sich auf jeden Fall. Die Stadt hat noch weit mehr zu bieten, als wir in dieser kurzen Zeit erkunden konnten.

Seattle – San Francisco – Zürich

Für die Strecke von San Francisco nach Zürich setzt United Airlines den Dreamliner Boeing 787-9 ein. Die Reise in der Economy Plus auf den Langstreckenflügen kann ich nur empfehlen. Der Sitzabstand ist 88.9 Zentimeter und der Sitz lässt sich10,2 Zentimeter nach hinten verstellen. In Zukunft fliegt United Airlines mit drei Klassen (Economy, Premium Plus und Business), über den Atlantik. Dann wird es noch bequemer.