Finca-Ferien auf Ibiza | knechtreisen Spezialist Reiseblog
Finca-Ferien auf Ibiza

Finca-Ferien auf Ibiza

Ferienwohnung

08.Juni 2019 - 15.Juni 2019

Finca-Ferien auf Ibiza

Nach Ankunft mit dem Edelweiss-Flug in Ibiza übernehmen wir unseren Mietwagen und fahren an diesem schönen Sommerabend durch die Insel zu unserer Finca. Es herrscht viel Verkehr, später stellt sich heraus, dass dies praktisch überall auf der Insel so ist. Trotzdem geniessen wir die Fahrt. Die Insel ist nicht gross, man hat sie in ca. 1 Stunde mit dem Auto durchquert. Unser Ferien-Domizil für diese Woche liegt im Landesinnern in der Nähe von Santa Gertrudis. Bei Ankunft sind wir hellauf begeistert, die Finca liegt am Fusse eines Hügels im Pinienwald und ist wirklich wahnsinnig schön und auch gross. Wir sind 8 Personen, es hätten 9 Platz. Am meisten begeistern uns natürlich der Pool mit Liegebetten, sowie die Terrasse mit Grillplatz.

Cala Llenya

Das Wetter am Anfang der Woche ist nicht wirklich prickelnd, viele Wolken verdunkeln den Himmel und kühl ist es auch. Vielleicht hätten wir mehr warme Kleider mitnehmen sollen? Am 2. Tag wird es aber schon schöner und sobald die Sonne scheint, wird es auch sehr warm, wenn nicht fast schon heiss. Der erste Strand, den wir besuchen, heisst Cala Llenya und befindet sich im Nordosten der Insel. Über einen kleinen Pfad steigt man an der Seite hinab und sobald man freie Sicht hat, sieht man von oben die kleine Bucht mit glasklarem, hellblauem Wasser und feinem, hellem Sand. Es ist ein ruhiger Strand, man hört keine Musik und es hat viele Familien und Paare hier. Das Wasser ist wunderbar kühl, der Strand flachabfallend. Man kann sehr weit hinausgehen, bevor es tiefer wird.

Ibiza-Stadt

An einem bewölkten Tag besuchen wir Ibiza-Stadt, auch Eivissa genannt. Es ist wirklich hübsch hier, mit dem Hafen, den verwinkelten Gässchen und der Burg, welche über der Stadt thront. Wir streifen ein wenig durch die Strassen und besuchen die eine oder andere Boutique. Ibiza ist berühmt für den Hippie-Stil. Das Zentrum ist auf Touristen ausgerichtet, alles ist in Englisch angeschrieben. Trotzdem gefällt mir die Stadt mit den weissen Häusern. Am Abend essen wir in der Pizzeria „Pinocho“, sehr lecker und super Preis-Leistungs-Verhältnis. Es wird kühl und der Wind bläst heftig hier am Hafen, deshalb fahren wir auch bald wieder zurück in die Finca.

Hippie-Markt

Weil es heute wieder bewölkt ist, entscheiden wir uns, den Hippie-Markt Punta Arabi zu besuchen. Dieser findet jeweils am Mittwoch statt und ist der Bekannteste der Insel. Es gibt noch weitere Märkte in Las Dalias und Sant Joan. Wie zu erwarten, ist der Markt sehr gut besucht, obwohl wir bereits früh dort sind. Trotzdem macht es Spass durch die Stände zu schlendern und die Verkaufswaren zu begutachten. Zwischen den Artikeln, die an jedem zweiten Stand verkauft und eher billig hergestellt werden, findet man immer auch wieder mal handgefertigte Kunstwerke und schöne, hochwertige Gegenstände. Vor allem Kleidungsstücke, Schmuck, Tücher und Handtaschen werden angeboten.

Platja de ses Salines

Im Süden der Insel, gleich hinter den Salzgewinnungsanlagen, liegt der lange Sandstrand von Ses Salines. Da heute ein sehr schöner Tag ist, entscheiden wir uns für einen Strand-Tag. Platja de ses Salines ist, abgesehen von ein paar Beachbars, unbebaut und hinten von Dünen und Pinienbäumen abgeschirmt. Wir suchen uns den Beachclub am Südende des Strandes aus, „Sa Trinxa“. Hier können auch Liegestühle gemietet werden, doch uns reichen die Badetücher im feinen Sand. Relaxte Elektro-Beats schweben über uns hinweg und wir geniessen das Bad im glasklaren, türkisfarbenen Wasser. Gleich vor dem „Sa Trinxa“ hat es einen kleinen Steg, von dessen Ende man in einen natürlichen Pool springen kann.

Cala Comte

Den letzten Strand-Tag verbringen wir im Westen der Insel bei Cala Comte. Die Strände hier sind wunderschön, das Wasser glasklar und auch Wassersport kann man hier prima machen. Die See ist etwas rauer hier, aber das vermindert nicht die Schönheit des Ortes. Gleich vor der Küste liegen eine grössere und mehrere kleinere unbewohnte Inseln, die den Sonnenuntergang hier einzigartig machen. Bekannt ist hier nicht nur der Sonnenuntergang, sondern auch das legendäre Beach-Restaurant „Sunset Ashram“. Es bietet neben Sushi auch mediterrane sowie Hindu-Küche an. Jeden Abend wird der Sonnenuntergang mit Sunset DJ oder teilweise auch mit Trommlern zelebriert.