Australien - Best of the West

Australien - Best of the West

Mietwagenrundreise

18.November 2017 - 15.Dezember 2017

19. – 23. Nov. 17 Perth – Geraldton – Monkey Mia (ca. 846 km)

Nach einem sehr angenehmen Emirates Flug wurden wir vom Chauffeur am Flughafen abgeholt und ins Hotel in Perth gebracht. 

Am nächsten Tag haben wir unseren 4x4 Mietwagen im Avis Stadtbüro in Empfang genommen und sind dann nordwärts Richtung Monkey Mia gefahren.

Auf halbem Weg, in Geraldton haben wir unseren Zwischenstopp eingelegt. Geraldton ist zwar die 5. grösste Stadt in Westaustralien, wirkt aber eher wie ein verschlafenes Städtchen. Die Strandpromenade lädt zum Spazieren ein und in einem der Strandcafés lässt sich der Tag schön ausklingen.

Samstags findet jeweils ein Bauernmarkt und sonntags ein Kunst- und Handwerkermarkt statt (haben wir leider verpasst).

Von November bis März kann man hier Wind- und Kitesurfer beobachten. 

November bis Juni ist die Hochsaison für Hummer. Den frischen Hummer lässt man sich dann am besten gleich in den Restaurants schmecken.

Am nächsten Morgen haben wir unsere Fahrt Richtung Monkey Mia fortgesetzt

Der Strand von Monkey Mia an der nordöstlichen großen Halbinsel der Shark Bay, welche größtenteils zum UNESCO-Welterbe zählt, ist berühmt für die wildlebenden Delfine. Bereits am Morgen um 08.00 Uhr sind die ersten Delfine angeschwommen gekommen und haben auf ihre „Belohnung“ gewartet.

Die „Fütterung“ der Tiere läuft sehr kontrolliert ab. Die Ranger schauen, dass die Leute nicht zu tief ins Wasser gehen während die Delfine da sind, und anfassen darf oder sollte man die Tier nicht.

Es ist zwar alles sehr touristisch aber hat doch seinen Reiz.

 

Delfine in Monkey Mia
Stromatolithen/Shark Bay
Westend bei Geraldton

23. – 26. Nov. 17 Monkey Mia - Kalbarri Nationalpark - Cervantes – Frementle (ca. 1006 km)

Auf der Rückfahrt Richtung Frementle haben wir den Kalbarri Nationalpark besucht. Hier findet man schroffe Schluchten und kann Steilküsten und Gesteinsbögen bewundern. Im Städtchen Kalbarri kann man herrlich an der Küste entlang wandern und den Ausblick auf das Meer geniessen.

In Cervantes haben wir natürlich die berühmten Pinnacles besichtigt. Mit unserem 4x4 Wagen konnten wir durch den Park durch diese bizarren Steinformen durchfahren.

Auf der Fahrt von Cervantes nach Frementle haben wir um die Mittagszeit Halt im Yanchep Nationalpark gemacht. Am Sonntag wird dieser Park auch von den Australiern als Ausflugsziel besucht. Hier kann man wandern, picknicken oder einfach die Sonne geniessen. In diesem Park lebt die grösste und einzige Koala Kolonie von Westaustralien. Über einen Boardwalk kann man den knuddeligen Tierchen beim Schlafen zuschauen – mit etwas Glück bewegen sie sich ab und zu auch mal.

 

Yanchep Nationalpark
Yanchep Nationalpark
Pinnacles bei Cervantes
Pinnacles
Küste Kalbarri Nationalpark
Kalbarri Nationalpark
Kalbarri Nationalpark

26. – 29. Nov. 17 Frementle

Wenn möglich, sollte der Aufenthalt in Frementle unbedingt einen Freitag, Samstag oder Sonntag beinhalten. So hat man die Möglichkeit die Markthallen zu besuchen. An den vielen bunten Ständen wird alles Mögliche angeboten  (Gemüse, Früchte, Saucen,  aber auch Schmuck und Kleider).

Zwar etwas touristisch aber trotzdem ein Muss.

Von Frementle aus ist Roddnest Island sehr einfach mit der Fähre zu erreichen.

Die putzigen Quakas (leben nur auf dieser Insel) sind sehr zutraulich und warten bereits auf die Touristen, wenn man auf der Insel ankommt.  Die Insel kann entweder per Fahrrad oder auch gut zu Fuss erkundet werden.

 

Rottnest Island Strand
Quokkas auf Rottnest
Fähre nach Rottnest
Hotel Esplanade Frementle
Farmer's Market Fremantle
Farmer's Market Fremantle

29.Nov. – 4. Dez.17 Frementle - Hyden – Kalgoorlie – Esperance (ca. 1217 km)

Heute verlassen wir die Küste und reisen ins Landesinnere zum „Wave Rock“ – ein richtiger Touristen-Magnet. Tagsüber wimmelt es von Tagesausflüglern, die mit Bussen von Perth her angereist kommen. Da wir in Hyden übernachten, besuchen wir zuerst die etwas unbekannteren Hippo‘s Jawn in der Nähe. Dies ist eine Steinformation, die an ein geöffnetes Maul eines Hippos erinnert. 

Am späteren Nachmittag kehren wir zum berühmten Wave Rock zurück und können praktisch alleine

diese riesige Granit-Gesteinsformation auf uns wirken lassen.

Weiter ziehen wir dann nach Kalgoorlie. Diese Stadt liegt an der Golden Mile, einer der größten Goldadern der Welt. Die Super Pit Goldmine ist heute noch in Betrieb. Sie ist das größte Goldbergwerk Australiens und fördert im Tagebau jährlich 850.000 Unzen (28 Tonnen) Gold. Eine gute Aussicht auf die Mine hat man vom Super Pit Lookout (Boulder Block Road) und sie kann auch besichtigt werden.

Nach einer etwas weniger abwechslungsreicher Fahrt gelangen wir wieder an die Küste nach Esperance.

 

Super Pit Goldmine, Kalgoorlie
Goldmine, Kalgoorlie
Hippo's Jawn, Hyden
Rock Wave, Hyden
Esperance

4. – 08. Dez. 17 Esperance - Albany – Pemberton – Margret River (ca. 850 km)

Wir sind an der Südküste Westaustraliens angekommen. Ab jetzt dominieren die herrlichen Sandstrände – einer schöner als der andere.

Esperance ist ein guter Ausgangsort für einen Ausflug zum Cape-Le-Grand-Nationalpark (ca. 56 km von Esperance entfernt). An der Lucky Bay begegnet man mit etwas Glück den ansässigen Kängurus, die an der Beach im Schatten die Mittagsruhe geniessen.

Für die Weiterfahrt nach Albany wählen wir den Weg durch den Fitzgerald River Nationalpark.

Mit einer Fläche von über 3300  km2 gehört er zu den grössten Naturparks Australien.

Hier findet man bizarre Küstenlandschaft mit seltenen Pflanzen, menschenleere, weisse Sandstrände und viel karges Hinterland. Der Park ist auch ein Paradies für Wanderer.

Albany liegt in einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung, in der Nähe gibt es Strände zum Angeln und Schwimmen. Die Hauptattraktion hier ist das „Whale-Watching“ (Juli bis Oktober)

In der Nähe von Pemberton im Gloucester-Nationalpark wachsen Karribäume (eine Eukalyptusbaumart). Auf der Selbstfahrer Tour auf dem „Karri Forest Explorer” (eine 86km langer Rundgang durch die Wälder) können die Riesenbäume bestaunt werden.

In unmittelbarer Nähe des Ortes liegen fünf weitere Nationalparks (wie z. B. Warren-Nationalpark, Beedelup-Nationalpark), die besucht werden können. Ein richtiges Naturparadies.

 

Walepole, Karribäume
Tingle State Forest
Cape Le Grand N.P.
Tingle State Forest
Cape Le Grand N.P.

08. – 12. Dez. 17 Margret River – Busselton – Perth (ca. 272 km)

Margaret River liegt mitten in der Weinregion. Wir haben es natürlich nicht versäumt, in einem der unzähligen Weingüter deren Wein direkt im Guts-Restaurant bei einem „Z’vieri Plättli“ zu verköstigen.

Wer es nicht so mit Wein hat, kann in den vielen Mikro Bierbrauereien Bier statt Wein probieren.

In der Margaret River Chocolate Company schlagen allen Schoggi Liebhabern die Herzen höher.

Hier kann man die verschiedenen Köstlichkeiten probieren -  ein wahres Schlaraffenland.

Auch in dieser Region laden die herrlich weissen Sandstrände zum Baden oder zu einem Strandbummel ein. An der Hamlin Bay sollte man gegen Mittag sein. Mit guten Chancen trifft man dann auf Stachelrochen, die ziemlich nahe am Strand entlang schwimmen.

Die Magret River Region bietet unzählige Attraktionen an. In unmittelbarer Nähe findet man 4 verschiedene Höhlensysteme, die man besichtigen kann (Mammoth Cave, Lake Cave, Jewel Cave und Ngilgi Cave). Wir haben uns für die Ngilgi Caves entschieden und haben es nicht bereut.

In Busselton haben wir noch einen Halt eingeplant, damit wir den bekannten Busselton Jetty besichtigen können. Mit einer Länge von ca. 1,8 km gilt er als einer der längsten Anlegestege aus Holz. Am Ende des Stegs  befindet sich ein Unterwasserobservatorium, welches einen Einblick in die Unterwasserwelt vom Flachwasser bis zum 9 Meter tiefen Grund ermöglicht.

Die knapp 2 km kann man entweder zu Fuss ins Meer hinauslaufen oder man wird im kleinen Zug zum Stegende gefahren.

 

Busselton jetty
Ngilgi's caves,Yallingup
Basildene Manor, Margaret River
Hamelin Bay

12. – 15. Dez. 17 Perth

Unsere Reise neigt sich langsam dem Ende zu, wir sind in Perth angekommen, unsere letzte Etappe.

Perth kann man sehr gut zu Fuss entdecken oder man lässt sich mit dem Hop-on-Hop-off-Bus auf einer Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bringen.

Dank der vielen öffentlichen Verkehrsmittel sind eigentlich alle Sehenswürdigkeiten in Perth sehr gut zu erreichen. Beispielsweise lässt sich mit den kostenlosen CAT Bussen oder dem Tourist Tram, die Innenstadt und die nahe Umgebung unkompliziert erkunden.

Der Kings Park ist der Stadtpark von Perth. Ein wunderschöner Park mit genialer Aussicht auf Perth. Highlight: Picknick im Park bei Sonnenuntergang.

 

Wesley Church, Perth
Kings Park, Perth
Skyline Perth
Kings Park, Perth