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Eine Reise in einem Motorhome oder Camper zählt nachwievor zu den
eindrücklichsten und auch erholsamsten Reisearten überhaupt.
Man kann bleiben wo man will und solange man will, braucht nicht ständig
ein Bett zu suchen und die Koffer zu packen - Freiheit pur!
Zudem brauchen Sie in Ihrem rollenden Zuhause auf keine Annehmlichkeiten
zu verzichten. Home sweet home - werden Sie schon nach wenigen Ferientagen
sagen können.
Im folgenden finden Sie zahlreiche Tipps für die Planung Ihre Camperreise
und für unterwegs.
Bootsverleih in Kanada
Erkunden Sie mit den extrem leichten und transportablen Booten
von kiwi-paddel die Seen- und Flusslandschaften Kanadas. Diese hochwertigen
Luftboote werden wochenweise an Aktivreisende vermietet und sind vielfältig
einsetzbar, z.B. zum Wasserwandern, See-Kajaking und Wildwasserfahren.
Geeignet auch für Paddelneulinge und Familien mit Kindern.
Camping Plätze
Klicken Sie hier
Camping Stühle
Diese gehören in vielen Fällen nicht zu der Standardausrüstung
und müssen separat gebucht und vor Ort bezahlt werden. Es lohnt sich
aber auf jeden Fall solche zu buchen, da man so jederzeit eine Sitzgelegenheit
im Freien hat.
Distanzen
Detaillierte Distanztabellen finden Sie unter
den jeweiligen Länderseiten.
Ersatzreifen
Ein Ersatzreifen gehört zur Standardausrüstung jedes Campers.
Wenn dieser gebraucht wird, muss dieser vom Mieter ersetzt und bezahlt
werden.
Es besteht zum Teil die Möglichkeit einen zweiten Reifen dazuzumieten,
was vor allem auch bei Reisen mit 4WD Campern in abgelegene Regionen sehr
nützlich sein kann. Bitte fragen Sie bei der Offertenanfrage oder
Buchung nach den entsprechenden Möglichkeiten und Preisen.
Fähren
Planen Sie für Ihre Rundreise eine Fährenfahrt, so empfiehlt
sich eine frühe Reservation um Kapazitätsengpässe zu umgehen.
Vor allem die Inside Passage zwischen Port Hardy und Prince Rupert in
Kanada oder die "Interislander"-Fähre zwischen der Nord-
und Südinsel Neuseelands zählen zu den eindrücklichsten
Schiffspassagen weltweit und sind daher in der Hochsaison sehr gut gebucht.
Die Preise und Fahrpläne . Bitte geben Sie uns Ihre Wünsche
an – wir erstellen Ihnen gerne eine Offerte. Wir empfehlen Ihnen,
bei der Fährenreservation mit dem jeweils nächst grösseren
Fahrzeug zu rechnen, damit Sie bei einem allfälligen Upgrade (wenn
Sie ein grösseres Motorhome bekommen, als Sie reserviert haben) keine
Platzprobleme auf dem Schiff haben. Die Reservationsgebühr pro
Fährenbuchung beträgt CHF 50.–.
Fahrzeugausstattung
Mit Ihrem Motorhome erhalten Sie auf Wunsch eine umfangreiche
Ausstattung bestehend aus Decken (oder Schlafsäcken), Kissen, Koch-
und Essgeschirr. Eine detaillierte Liste finden Sie jeweils auf unseren
Seiten der einzelnen Vermieter. Die Ausstattung ist jedoch nicht immer
kostenlos, trotzdem lohnt es sich, diese Alltags-Gegenstände zu mieten.
Diese Dinge sind genau auf die vorhandenen Schränke abgestimmt und
können deshalb so verstaut werden, dass während der Fahrt nichts
herausfallen oder beschädigt werden kann. Die genauen Kosten erfahren
Sie unter den allgemeinen Bedingungen der einzelnen Anbieter aus unserem
Angebot.
Fahrzeugwahl
Welche Motorhomegrösse ist die Richtige? Dies hängt
von zwei Faktoren ab. Einerseits von der Landschaft und den Strassen,
welche Sie befahren werden und andererseits von der Anzahl Passagiere.
In Australien sollten Sie auf die Geländegängigkeit des Fahrzeuges
achten. Eine kleinere Grösse kann hier praktisch sein. In Nordamerika
dürfen Sie etwas grosszügiger sein. Die Strassen sind mehrheitlich
"motorhometauglich" und gross bemessen. Meiden Sie auf alle
Fälle San Francisco. Diese "Berg und Talfahrten" überfordern
Ihr Motorhome schnell. Mancher Tourist ist mit seinem Gefährt an
den steilen Strassen und engen Kurven gescheitert. (Selbstbehalt?).
Beachten Sie, dass der Lebensraum in den Fahrzeugen auf 10-20 m2 beschränkt
ist. Wählen Sie ein genug grosses Fahrzeug!
Je grösser das Fahrzeug, desto mehr Stauraum steht Ihnen zur Verfügung.
Die Ausstattung der jeweiligen Fahrzeuge finden Sie auf den Seiten der
Vermieter. Einige Anbieter verfügen über Modelle mit sog. «Slide-Out»,
wobei ein Teil des Wohnbereichs per Knopfdruck ausgefahren werden kann,
wodurch Sie während des Campierens zusätzlichen Wohnraum gewinnen.
Zu Beginn wird es ungewohnt sein, mit einem grossen «Vehikel»
unterwegs zu sein – aber Sie werden sich schnell daran gewöhnen.
Automatisches
Getriebe, Servolenkung und -bremsen erleichtern Ihnen das Fahren. Für
Städte sind Motorhomes aufgrund ihrer Grösse eher ungeeignet.
Ist der Benzinverbrauch von Bedeutung? Natürlich fällt er ins
Gewicht, allerdings viel weniger als Sie annehmen könnten. Der Verbrauch
dieser Riesen wurde in den letzten Jahren markant verbessert. Die Werte
liegen zwischen 14 und 30 Liter pro 100 km. Allerdings legen Sie einige
Kilometer mehr zurück in den weiten Ebenen in Australien oder den
USA als Sie sich in Europa gewohnt sind. (Aktuelle Preise finden Sie unter
www.benzinpreis.de)
Flex-Preise
Flex-Preise ermöglichen es Ihnen, noch günstigere Preise
zu Ihrem Wunschtermin zu bekommen. Angebot und Nachfrage
bestimmen den Preis. Je früher Sie buchen, desto grösser ist
für Sie die Chance, das günstigste Angebot zu erhalten. Für
die aktuellen
Flex-Stufen klicken Sie hier.
Der ermittelte Preis ist für die gesamte Mietzeit gültig. Bitte
beachten Sie, dass die Flex-Stufen jeweils am Freitagabend aktualisiert
werden. Diese sind dann für eine Woche gültig und müssen
in dieser Zeit gebucht werden. Bei Änderungen (Namen, Fahrzeugtyp,
Übernahme- oder Rückgabestation, Übernahme- oder Rückgabedatum)
wird der Flex-Preis neu berechnet und der aktuell gültigen Flex-Stufe
angepasst (wie eine Neubuchung).
Führerschein
Für das Lenken von Motorhomes benötigen Sie einen gültigen
PW-Führerschein. Wir empfehlen die Mitnahme eines internationalen
Führerausweises oder zumindest einer englischen Kopie (reduziert
den administrativen Aufwand bei einem Unfall).
Gasflaschen
Diese gehören zur Standardausrüstung und müssen bei der
Rückgabe wieder gefüllt sein. Die Flaschen können an Tankstellen
oder zum Teil auf Campingplätzen nachgefüllt werden. Wichtig:
Bitte beachten Sie, dass die Flasche immer richtig angeschlossen wird
und auch richtig wieder verschlossen wird, um so Unfälle zu vermeiden.
Kinder
Camperferien sind perfekte Familienferien! Kleine und grosse Kinder geniessen
das abwechslungsreiche und unabhängige Zigeunerleben und die Nähe
zur Natur. Die meisten Campgrounds verfügen über eine kinderfreundliche
Infrastruktur mit Pool, Spielplatz und vielem mehr.
Damit die Reise sowohl für Kinder als auch Eltern gelingt, gibt es
einige Punkte zu beachten:
- Bemessen Sie die Etappen kürzer und rechnen Sie auch Unvorhergesehenes
ein
- Machen Sie mehrere Pausen oder planen Sie gar zwei oder mehr Tage am
gleichen Ort ein.
- Nutzen Sie die Morgenstunden zum Fahren und sorgen Sie dafür, dass
Sie am frühen Nachmittag am Zielort eintreffen. Ein Versprechen,
bald ein Bad nehmen zu können, wirkt oft Wunder!
- Ein Picknick unterwegs oder ein Stopp bei einem Fast Food Restaurant
wirkt ebenfalls Wunder...
- Buchen Sie einen grösseren Camper, möglichst mit mehr Betten
als benötigt. So vermeiden Sie, dass Sie Ihr Fahrzeug jeden Morgen
und Abend "umbauen" müssen.
- Prüfen Sie die Route im voraus auf Sehenswürdigkeiten und
Aktivitäten für Kinder. Planen Sie die Route möglichst
gemeinsam oder teilen Sie Ihren Kindern am Abend mit, was sie am nächsten
Tag erwartet.
- Spannen Sie die Kinder in die täglichen Arbeiten ein, verteilen
Sie "Ämtli". Die führen die Kleinen noch so gerne
aus und die ganze Familie wird zum Team.
- Nehmen Sie einfache Spielsachen wie Karten etc. mit
Kindersitze
Babysitze (für Kinder unter 3 Jahren) und Kindersitze (für
Kinder von 3 bis 8 Jahren) können jeweils zusätzlich für
die gesamte Mietdauer gebucht werden. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Buchung
das Alter und Gewicht Ihrer Kinder mit, so dass wir das entsprechende
Modell reservieren können. Baby- und Kindersitze müssen im voraus
gebucht werden.
Kindersitze sind in Australien Pflicht und dürfen nur auf Sitzen
befestigt werden, die eine Verbindung zum Fahrzeugrahmen haben. Eine Befestigung
dieser auf Sitzen, die nur eine Verbindung zur Karosserie haben (wie typischerweise
die Mittelsitze in der Fahrerkabine), ist nicht gestattet. Es ist nicht
erlaubt Kindersitze anzubringen, die nicht über die entsprechende
Verankerungsmöglichkeit (wie zum Beispiel die Schweizer Modelle)
verfügen.
Kreditkarte
Sie sollten eine Kreditkarte besitzen. Sonst müssen Sie
bei der Übernahme des Motorhomes bis zu CHF 5'000.- in der entsprechenden
Landeswährung hinterlegen.
Meilen- oder Kilometer-Kauf (nur für Mieten ohne
unlimitierte Kilometer in Nordamerika)
Im entsprechenden Reiseatlas finden Sie eine übersichtliche
Distanztabelle. Oder vergleichen Sie Ihre geplante Strecke mit einer Mietwagenrundreise
in einem Ferienprospekt. Dort sind alle Streckenangaben detailiert aufgeführt.
Für die im Voraus reservierten, jedoch nicht benutzten Zusatzkilometer
oder Meilen, gewähren die Vermieter keine Rückerstattung.
Mindestalter
Welches Mindestalter gilt für Motorhomes? Die kleinen Motorhomes
können teilweise bereits von 19-jährigen Personen gemietet werden.
Für die Grösseren Camper liegt das Mindestalter bei 21 Jahren.
Achtung: unter 25 Jährige zahlen meist happige Versicherungszuschläge.
Dies ist ein wichtiger Vergleichspunkt, da erheblicher Kostenfaktor bei
den verschiedenen Vermietern.
Miettage
Für die Bestimmung der Miettage zählen Sie für:
Nordamerika: die Anzahl Nächte (z.B. 4. - 11. Juli = 7 Miettage).
Australien, Neuseeland, Südamerika, Südliches Afrika: die Anzahl
Kalendertage (z.B. 4. - 11. Juli = 8 Miettage)
Persönliche Ausrüstung
Als Reisegepäck eignen sich flexible Taschen besser als Hartschalenkoffer,
die viel Platz beanspruchen. Falls Sie Ihr Fahrzeug am gleichen Ort zurückgeben,
an dem Sie es anmieten, können Sie teilweise Ihre Koffer beim Vermieter
unterstellen. Jedoch ist auch der Platz bei den Vermietern nicht unbegrenzt.
Preiskalkulation
Die richtige Preiskalkulation ist insbesondere für Nordamerika
anspruchsvoll. Die Motorhomevermieter sind zum Teil zu sogenannten
Flex-Preisen übergegangen. d.h.der Preis wird je nach Angebot und
Nachfrage festgelegt. Daher ist ein frühzeitiges Buchen sehr empfehlenswert,
denn so erhalten Sie die günstigeren Preise. In der Hochsaison ist
die Nachfrage nach Motorhomes am grössten. und aher die Flex-Preise
bedeutend teuerer als in der Nebensaison oder die Standardpreise. Fragen
Sie uns deshalb an.
Über die Zusatz-Kosten für die Grundausstattung, die Generatorenbenützung,
das Convenience Kit, usw. geben wir Ihnen gerne mit der Offerte Auskunft.
Die WC-Chemikalien liegen meist im Motorhome bereits bereit. Beachten
Sie evtl. anfallende Einwegmietgebühren.
Routenplanung
Wir empfehlen Ihnen, Tagesetappen von maximal 250 km (160 Meilen)
einzuplanen. Vergessen Sie fahrfreie Erholungstage nicht.
Generell dürfen keine Schotterstrassen oder nicht öffentliche
Strassen befahren werden (sonst entfällt der Versicherungsschutz,
Ausnahme: 4WD-Camper).
Bitte beachten Sie, dass jeder Vermieter zusätzlich unterschiedliche
Gebietseinschränkungen hat. Lesen Sie die jeweiligen Versicherungsbedingungen
genau durch und berechnen Sie Ihre ungefähre Route.
Nordamerika: Sie können bereits in der Schweiz zusätzliche Meilen-/Kilometer-Pakete
resp. unlimitierte Meilen/Kilometer kaufen. Falls Sie schliesslich mehr
fahren als Ihr Tagespreis einschliesst, bezahlen Sie die zusätzlich
gefahrenen Meilen/Kilometer vor Ort.
Rückgabe des Motorhomes
Die Rückgabe des Fahrzeuges erfolgt am Vormittag. Bitte stellen Sie
sicher, dass der Fäkalien- und Abwassertank leer ist. Für die
Fahrzeugrückgabe benötigen Sie rund 1 Stunde – buchen
Sie Ihren Rück-/Weiterflug nicht zu früh! Der Rücktransfer
(sofern angeboten) zum Flughafen erfolgt zum Teil zu fixen Zeiten. Nachdem
der Vermieter das Fahrzeug kontrolliert hat erhalten Sie das Rückgabeprotokoll.
Falls das Fahrzeug ohne Schäden abgegeben wurde, wird Ihnen die Kaution
rückerstattet.
R.V.
In den meisten englischsprechenden Ländern werden Motorhomes
oft als R.V. (Recreational Vehicle) bezeichnet.
Selbstbehalt
Die Höhe des Selbstbehalts unterscheidet sich von Vermieter
zu Vermieter, und ist abhängig von der gewählten Versicherung.
Sie finden die jeweiligen Beträge unter der Rubrik
"Versicherungen" eines jeden Vermieters. Bitte beachten Sie
insbesondere das Knecht Paket.
Sprachkenntnisse
Sind Sprachkenntnisse zwingend? Notwendig nein, aber klar von
Vorteil. Bei einigen Vermietstationen wird Ihnen bei der Übernahme
ein Video in Deutscher Sprache gezeigt. Sie werden auf alle wichtigen
Arbeiten in und ums Motorhome hingewiesen. Machen Sie sich bei diesem
Motorhome Video Notizen. (Im Ernst - dies ist sehr wichtig)
Standplatzgebühren
"Wild" Campen ist häufig nicht erlaubt mit dem
Motorhome. Ausnahme: Sie fragen die entsprechenden Grundstückbesitzer.
Die Kosten variieren je nach Infrastruktur und Ort des RV-Parks. z.B.
Swimming-Pool, Duschen, direkter Stromanschluss, direkter Wasser- und
Abwasseranschluss, etc. Kalkulieren Sie durchschnittlich Euro 15 pro Nacht
und Sie haben Ihre Reisebudget im Griff.
Full Hook up: Standplatz mit direktem Stromanschluss, direkter Wasser-
und Abwasseranschluss.
Pull Thru Standplätze, ähnlich wie bei McDonalds die Drive
Thru. Sie fahren vorwärts in den Standplatz und morgens vorwärts
raus. Ein mühsames Zurückmanövrieren entfällt.
Stromspannung
110-220 Volt. Die Batterien von Video- und Fotokameras können
problemlos während dem Fahren aufgeladen werden. Ein einfacher Adapter
genügt. Föhn und Rasierapparat (ohne Akku) müssen umschaltbar
sein. Sonst sind diese unbrauchbar.
Toilette
Praktisch alle Campgrounds verfügen über saubere und hygienisch
einwandfreie Sanitäranlagen. Trotzdem ist es manchmal praktisch,
eine portable Toilette dabeizuhaben. Die meisten grösseren Fahrzeuge
verfügen über eine chemische Toilette. Diese darf nur an entsprechend
markierten "Dump Points" entleert werden! Bitte vergessen Sie
auf keinen Fall, die Toilette vor der Fahrzeug-Rückgabe komplett
zu leeren.
Übernahme des Motorhomes/Campers
Motorhomes und Campers werden bei der Vermietstation übernommen und
abgegeben. Nach einem Transatlantikflug dürfen Sie Ihr Motorhome
aus versicherungstechnischen Gründen nicht am gleichen Tag übernehmen
(einzelne Ausnahmen sind auf den Seiten der Vermieter angegeben). Wir
empfehlen Ihnen generell zuerst einmal zu übernachten bevor Sie das
fahrzeug entgegennehmen und Ihre Reise beginnen. Vor allem bei Flügen
nach Australien und Neuseeland kommt zu der langen Flugzeit noch der Jet-Lag
hinzu – Sie sind also nicht in einem optimalen Zustand um ein Fahrzeug
zu lenken.
Die Buchung eines Flughafen- oder Stadthotels für die erste Nacht
tätigen wir gerne für Sie.
Die Übernahme des Fahrzeuges findet teilweise erst am Nachmittag
statt. Bei gewissen Anbietern können Sie das Fahrzeug bereits am
Morgen übernehmen (teilweise gegen eine Gebühr) und gewinnen
somit wertvolle Ferienzeit. Details finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltern.
Einige Vermieter bieten den Transfer von den Flughafen- oder Stadthotels
zur Übernahmestation (und zurück) an.
An der Vermietstation erfolgt dann eine Einweisung in die Benutzung Ihres
Fahrzeuges. Die Übernahme nimmt zwischen 2 und 3 Stunden in Anspruch.
An einigen Stationen steht Deutsch sprechendes Personal zur Verfügung,
gute Englischkenntnisse sind jedoch von Vorteil. Zum Teil erhalten Sie
eine ausführliche Instruktionsbroschüre in Deutsch, Französisch
oder Englisch. Falls Sie noch Zusatzversicherungen (die Sie nicht bei
der Buchung abgeschlossen haben) abschliessen möchten, geschieht
dies ebenfalls bei der Übernahme. Die Kaution können Sie mit
einer Kreditkarte hinterlegen (wird nach schadenloser Rückgabe wieder
rückerstattet).
Kontrollieren Sie das Fahrzeug bei der Übernahme genau auf Beschädigungen
und Defekte. Nach Unterzeichnung des Übernahmeprotokolls gehen sämtliche
Schäden, die bei der Rückgabe festgestellt werden, zu Ihren
Lasten. Es gelten die Bedingungen des vor Ort unterzeichneten Mietvertrages.
Bitte lesen Sie diesen vor Unterzeichnung genau durch.
Unfall
In erster Linie gilt es Ruhe und einen klaren Kopf zu bewahren.
Erste Hilfe nach dem ABC Prinzip ist weltweit der Standard. Die Notfallnummern
finden Sie in den Unterlagen des Vermieters oder in jedem Reiseführer.
Bezüglich dem Fahrzeug: Bitte melden Sie sich bei der Hotline des
Vermieters, welche Sie häufig am Schlüssel oder dann in den
Unterlagen finden. Der Vermieter wird mit Ihnen dann das weitere Vorgehen
am Telefon besprechen. Ausser bei Bagatellen auf keinen Fall eigenhändig
Reparaturen durchführen oder durchführen lassen ohne der Zusage
des Vermieters. Machen Sie gegebenenfalls Photos.
Unterwegs mit dem Motorhome
Die allgemeinen Verkehrsvorschriften entsprechen im Groben den unseren.
In Kanada, USA, Chile und Argentinien gilt Rechtsverkehr in Namibia, Südafrika,
Australien und Neuseeland Linksverkehr; die Verkehrszeichen sind leicht
verständlich.
Es besteht Gurtpflicht. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen drohen
hohe Geldstrafen. Häufige Ursache für Beschädigungen am
Fahrzeug ist, dass der Fahrer die Abmessungen des Fahrzeugs unterschätzt
- sowohl in Breite als auch Höhe. Lassen Sie sich beim Rückwärtsfahren
unbedingt von einer zweiten Person einweisen! Tanken funktioniert grundsätzlich
wie bei uns. In Nordamerika gibt es zum einen Tankstellen mit Service
(«Full Serve»), an denen der Tankvorgang von einem Mitarbeiter
durchgeführt wird. Dieser schaut dann auch gerne nach dem Ölstand
und säubert die Fensterscheiben. Das Benzin/Diesel ist hier teurer
und ein
Trinkgeld für den Mitarbeiter wird erwartet. Zum anderen gibt es
das Prinzip Selbstbedienung («Self Serve»). Hier muss selbst
getankt und i.d.R. im Voraus bezahlt werden. Alternativ kann an vielen
Tanksäulen mittlerweile auch direkt von der Kreditkarte abgebucht
werden.
Ein wichtiger Hinweis: Achten Sie immer darauf, dass Sie ausreichend Treibstoff
haben. Besonders vor Touren in abgelegene Gebiete sollte man sich vorher
über die Lage der nächsten Tankstellen informieren. Eher einmal
öfter tanken, als einmal zu wenig.
Nordamerika: Sollten Sie einen Platten oder ein sonstiges Problem haben,
dann setzten Sie sich unverzüglich mit Ihrem Vermieter in Verbindung.
Versuchen Sie auf keinen Fall, einen Reifen selbst zu wechseln. Im Falle
eines technischen Problems oder eines Unfalls müssen Sie in jedem
Fall den Vermieter kontaktieren, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
In Nordamerika, Australien und Neuseeland stehen
zahlreiche Campingplätze zur Verfügung. Die
staatlichen Campingplätze befinden sich grösstenteils in den
Nationalparks und sind nur mit dem Nötigsten ausgestattet, dafür
günstig im Preis. Privat geführte Campingplätze verfügen
über einigen Komfort. Bei einem Stellplatz mit "Full hook-up"
oder „powered“ sind Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss
vorhanden. Sanitäre Einrichtungen, Duschen, Waschmaschinen und Tumbler
sind in separaten Gebäuden vorhanden. Die Kosten pro Nacht und Fahrzeug
liegen zwischen CHF 30.– und 100.–. Die Campingplätze
innerhalb der Nationalpärke erfreuen sich einer starken Beliebtheit.
Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen eine vorgängige Reservation.
Wildes Campieren ist generell verboten. Bitte beachten Sie, dass die Camping-
Saison in gewissen Gebieten kürzer ist als in Europa. Einige Campingplätze
eröffnen den Betrieb nur von Juni bis September. Klären Sie
vorgängig ab, ob auf Ihrer gewünschten Route die Campingplätze
geöffnet sind.
Versicherungen
Die detaillierten Angaben zu den Versicherungen finden Sie in
der jeweiligen Tabelle der Vermieter. Es gelten die Bedingungen
und Angaben des Mietvertrages, den Sie bei der Übernahme unterzeichnen.
CDW (Collision Damage Waiver)
Diese Versicherung ist vergleichbar mit einer Kaskoversicherung. Gedeckt
werden jedoch nur Schäden im fahrenden Verkehr, wenn ein anderes
Fahrzeug beteiligt ist. Die CDW Versicherung ist im Preis inbegriffen.
Erweiterte CDW Versicherung
Durch Abschluss dieser Versicherung werden zusätzliche Schäden
in die Versicherung eingeschlossen, die bei der CDW nicht enthalten sind
(Glas-, Reifenschäden, etc.). Zusätzlich wird die maximale Schadensdeckung
dadurch erhöht.
Knecht-Paket – Ausschluss des Selbstbehaltes
Diese Versicherung übernimmt den Selbstbehalt im Schadenfall. (Ausnahme:
Nicht versicherte Schäden, wie z.B. Vertragsbruch, Missachten der
Verkehrsregeln, Fahren auf unzulässigen Strassen sowie Schäden
an Dach, Unterboden, Glas und/oder Reifen.) Bei der Fahrzeugrückgabe
bezahlen Sie als Mieter den Selbstbehalt und bekommen diesen nach Ihrer
Rückkehr in die Schweiz gegen Einreichung der entsprechenden Unterlagen
(Kopie Mietvertrag, Quittung der Zahlung, Schadenformular und Polizeirapport)
bei Ihrer Buchungsstelle zurückerstattet.
Wählen Sie den richtigen Selbstbehalt! Mit Zusatzversicherungen
reduzieren Sie den Selbstbehalt im Schadensfalle. Die häufigsten
Schadensfälle sind:
Unfall beim Rückwärtsfahren. Eine Person sollte immer aussteigen
und den Fahrer unterstützen. "Hängen" bleiben an einer
Brücke oder einem Baum. Lassen Sie sich die Höhe Ihres Motorhomes
bei der Übergabe im Fussmass angeben. "Ausreissen" von
Anschlüssen. Bevor Sie den Campingplatz verlassen! Kontrollgang um
das Motorhome nicht vergessen. Lösen Sie Strom, Wasserzufuhr und
Abflussschläuche und verstauen Sie diese in den dafür vorgesehenen
Stauraum.
Achten Sie des weiteren auf Aufbauten (z.B. Klimaanlage) oder geöffnete
Dachfenster, welche das Fahrzeug höher machen, und so bei Brücken
oder Parkhäusern zu massivem Schaden führen können.
Eine Annullationsversicherung ist ein absolutes "Muss". Ein
kleiner Unfall kann Ihre Abreise in Europa verhindern und Sie können
das Fahrzeug nicht rechtzeitig übernehmen. Bis zu 100% der gesamten
Mietkosten als Annullationskosten sind üblich. Wir empfehlen die
Versicherungen der Elvia, welche wir Ihnen auf Anfrage gerne genauer erläutern.
WICHTIG: Befassen Sie sich schon bei der Vorbereitung
mit dem Thema Versicherungen und erörtern alle Möglichkeiten
genau. Gerne helfen wir Ihnen dabei, das für Sie passende Versicherungsmodell
zu finden. Wenn Sie sich dann für ein Modell entschieden haben und
dies gebucht ist, brauchen Sie vor Ort keine weiteren Versicherungen abzuschliessen.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Fahrzeug-Übernahme keine
weiteren Versicherungen aufgedrängt werden.
value@knecht
Wer bei Knecht Reisen einen Camper oder ein Motorhome bucht, profitiert
von diversen exklusiven Vorteilen. Bitte achten Sie auf das entsprechende
Symbol.
Wo buchen?
Natürlich am besten bei uns. ;-) Erfreulicherweise liegen
die Vorteile ganz klar auf dem Tisch. Der Fachmann, der Reiseombudsmann,
Nicolas Oetterli, weist darauf hin, dass alle Buchungen, welche zwei Reiseleistungen
und mehr dem Pauschalreisengesetz unterstellt sind. Buchen Sie also Ihre
Flugreise und das Motorhome beim gleichen Reisebüro, so sind Sie
geschützt. Buchen Sie beide Leistungen einzeln z.B. über das
Internet, so tragen Sie das Risiko und die Kosten im Falle einer Insolvenz
des Motorhomeveranstalters. (Die Konkurse der Motorhomevermieter in Kanada
und den USA in den letzten Jahren unterstreichen diese Aussage.) Buchen
Sie sicherer alle Leistungen bei uns!
knecht reisen gibt Ihnen die Tiefpreisgarantie!
Sollten Sie das selbe Fahrzeug vom selben Anbieter für die gleiche
Zeit und Strecke zu einem günstigeren Preis bekommen, erstatten wir
Ihnen die Differenz zurück. Beachten Sie bitte, dass betreffend Flex-
Raten und Sonderangeboten auch der Buchungszeitpunkt entscheidend ist.
© 2007, knecht reisen ag, Rohrerstrasse 100, 5000 Aarau, Tel.: 062
834 71 31, Fax.: 062 834 71 00, Email: internet@knecht-reisen.ch
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